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Raul soll es für Schalke richten

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Schalke will zum zweiten Mal ins Viertelfinale

08.03.2011, 18:51 Uhr

Raul soll es für Schalke richten. Rekordtorjäger Raul: besondere Beziehung zur Champions League. (Foto: imago)

Rekordtorjäger Raul: besondere Beziehung zur Champions League. (Foto: imago)

Retter Raul soll's richten. Der spanische Weltstar trägt beim kriselnden Vizemeister Schalke 04 wieder alle Hoffnungen - auf einen neuen Festtag zum Europapokal-Jubiläum und weitere Millionen-Einnahmen. "Es wäre ein toller Erfolg, unter die besten Acht in Europa zu kommen", sagte der 33-Jährige vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League (ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) gegen den FC Valencia. Es ist das 100. Europacupspiel der Schalker Neuzeit, also seit der Rückkehr auf die internationale Bühne in der Saison 1996/1997.

Für Trainer Felix Magath käme der zweite Schalker Einzug ins Viertelfinale der Königsklasse nach 2008 aber vermutlich zu spät. Denn der allmächtige Trainer und Manager steht beim Revierklub in jedem Falle vor der Entlassung zum Saisonende, wie die "WAZ" heute berichtet. Selbst der überraschende Sprung ins DFB-Pokalfinale hat Magaths Job wohl nicht retten können, nachdem der Vizemeister in der Bundesliga weit hinter den Erwartungen zurückblieb und nur noch fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge hat.

Eine Nullnummer würde schon reichen

Es wird interessant sein zu sehen, wie Magath und sein Team mit der neuen Situation umgehen. Sportlich ruhen alle Blicke auf Raul: Sieben der letzten 13 Schalker Treffer erzielte der Stürmerstar. "Er ist ein außergewöhnlicher Spieler", sagte Magath, "natürlich haben wir die Hoffnung, dass er wieder trifft." Mit dem Ausgleich zum 1:1 im Hinspiel krönte Raul nicht nur seine Rückkehr nach Spanien, sondern schuf den Gelsenkirchenern auch eine gute Ausgangsposition. Bereits ein 0:0 würde reichen, um ins Viertelfinale einzuziehen und weitere sieben Millionen Euro einzustreichen. Mehr als 30 Millionen hat Schalke ohnehin schon sicher. Zu 13,8 Millionen Euro aus dem Prämientopf der UEFA kommen rund acht Millionen Zuschauereinnahmen und mindestens 15 Millionen aus dem sogenannten Marktpool.

Raul bekommt immer noch eine Gänsehaut in der Königsklasse

"Ich erwarte Valencia noch gefährlicher als im Hinspiel", warnt Raul allerdings vorm Rückspiel gegen Valencia. "Wir haben einen kleinen Vorteil. Aber sie haben die Fähigkeit, den Spieß noch umzudrehen." Für den Europapokal-Rekordtorschützen ist auch das 138. Spiel in der Königsklasse noch etwas Besonderes: "Immer, wenn ich die Hymne der Champions League höre, bekomme ich ein ganz merkwürdiges Gefühl - eine Gänsehaut." 69 seiner 71 Europacup-Treffer erzielte er in diesem Wettbewerb. "Die besondere Beziehung zwischen Raul und der Champions League wird immer bleiben", sagte er, "egal, was passiert." Denn diese Beziehung könnte auch schnell enden: "Man weiß nie, es könnte ja auch mein letztes Spiel in der Champions League sein."

Falls Schalke nicht überraschend die Königsklasse gewinnt, bliebe dem Weltstar in der nächsten Saison nur die Europa League, sofern er am 21. Mai in Berlin den ersten nationalen Pokal seiner grandiosen Karriere gewinnt und seinen Vertrag bis 2012 erfüllt. Vieles spricht indes für noch mindestens zwei weitere Champions-League-Spiele des früheren Real-Madrid-Stürmers mit den Königsblauen. Ihre bislang stärksten Saisonleistungen brachten die Schalker regelmäßig auf der internationalen Bühne, in der heimischen Arena feierten sie Fußball-Feste: 2:0 gegen Benfica Lissabon, 3:1 gegen Hapoel Tel Aviv und 3:0 gegen Olympique Lyon. Verzichten müssen sie gegen Valencia auf den verletzten Torjäger Klaas-Jan Huntelaar, den gesperrten Linksverteidiger Lukas Schmitz und den nicht spielberechtigten Neuzugang Anthony Annan.

Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen:

Schalke: Neuer - Uchida, Höwedes, Metzelder, Sarpei (Escudero) - Kluge, Matip - Farfan, Jurado - Raul, Gavranovic (Edu)

Valencia: Guaita - Bruno, Ricardo Costa, Navarro, Mathieu - Tino Costa, Banega - Joaquin, Mata, Pablo Hernandez - Soldado

Schiedsrichter: Jonas Eriksson (Schweden)

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