Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Champions League >

Presse zerreißt Inter und spricht von Selbstmord

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Presse: Inter begeht "Selbstmord"

06.04.2011, 12:54 Uhr | dpa

Presse zerreißt Inter und spricht von Selbstmord. Klare Angelegenheit. Entsprechend hart geht die Presse mit Inter ins Gericht. (Foto: imago)

Klare Angelegenheit. Entsprechend hart geht die Presse mit Inter ins Gericht. (Foto: imago)

"Selbstmord, Desaster, Alptraum" - am Tag nach der 2:5-Pleite im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Schalke 04 wird Inter Mailand in der Presse zerrissen. Die Rede ist vom totalen Absturz und Konsequenzen. Etwa die Entlassung von Trainer Leonardo. Schockiert erklärte der Brasilianer mit krächzender Stimme bereits selbst den Bankrott des Titelverteidigers: "Es ist wenig realistisch, noch an eine Wende zu denken."

Drei Tage nach der 0:3-Demütigung im Derby in der Serie A gegen den AC Milan erlebte der Triple-Sieger ein zweites Debakel. Nach der Meisterschaft ist auch der Champions-League-Titel so gut wie sicher verspielt. Keiner glaubt mehr an ein Wunder im Rückspiel in Gelsenkirchen. Vor allem nicht die schreibende Zunft.

Champions League - Videos 
Königsblau im Torrausch

Alle Tore und Highlights der Schalker Gala bei Titelverteidiger Inter Mailand im Video

Das kann nicht ohne Folgen bleiben

"Inter begeht Selbstmord", klagte die "Gazzetta dello Sport". So wie viele Inter-Fans wähnte sich "Il Tempo" in einem "Alptraum". Und "La Repubblica" vermutete: "So eine Nacht ändert alles." Zwei derart schmerzhafte Pleiten können bei dem so erfolgsverwöhnten Top-Klub nicht ohne Folgen bleiben. So wird Josep Guardiola vom FC Barcelona in der Presse schon längst als kommender Inter-Coach gehandelt.

So schrieb die "Gazzetta dello Sport" weiter: "War das das Ende einer Ära? Ein schrecklicher Absturz. Die Champions wurden erneut gedemütigt. So nicht Leonardo. Über ihm schwebt bereits Guardiola." Und der "Corriere dello Sport" meinte: "Was für ein unglaublicher K.o. der Europa-Champions gegen Schalke. Ein totaler Zusammenbruch. Die Deutschen sind so gut wie sicher im Halbfinale." Tuttosport unkte: "Leonardo denkt an den Rücktritt. Drei Monate, nachdem er die Führung der Mannschaft übernommen hat, ist sein Projekt gescheitert. Die Mannschaft ist nur noch der Schatten seiner selbst."

Spanier bejubeln Raúl

In der spanischen Presse wurde vor allem Landsmann Raúl hochgejubelt. Aber auch die Leistung der Schalker anerkannt. So ist in "El País" zu lesen: "Schalke zerlegt Inter." Die Zeitung "El Mundo" schrieb: "Raúl geht in Mailand auf Großwildjagd. Viele Inter-Fans hatten sich vor Freude die Hände gerieben, als das Los auf Schalke 04 gefallen war. Sie rieben sich nun die Augen angesichts des Wirbelsturms, den die Deutschen im Giuseppe-Meazza-Stadion entfachten."

"Marca" meinte: "Mit einer Fünf-Sterne-Gala verpasste das Schalker Team mit den Spaniern Raúl und Jurado dem Titelverteidiger Inter eine historische Packung." Für "As" ist Raúl "ein höheres Wesen. Sein Schalker Team deklassiert Inter in Mailand und versenkt damit den Titelverteidiger."

Weitere Pressestimmen

"The Guardian", England: Die Underdogs aus Deutschland schocken Inter mit einem emphatischen Sieg im San Siro.

"Daily Telegraph", England: Ein Match, das mit einem der schönsten Champions-League-Tore für Inter anfing, endete mit dem Ende aller Ambitionen.

Champions League - Videos 
Neue Erfahrung für Raul

So ein Spiel, wie das des FC Schalke in Mailand, hat der Weltstar "noch nicht... zum Video

"The Independent", England: Edu führt Schalke zum Sieg. Titelverteidiger Inter sieht nach dem 2:5-Kollaps gegen ein zusammen gewürfeltes Schalke dem Aus entgegen.

"Tages-Anzeiger", Schweiz: Pures Spektakel von Schalke. Was Schalke nach zweimaligem Rückstand zeigte, war eine grandiose Demonstration nach Monaten, in denen der Verein wahrlich nicht nur mit sportlichen Bestleistungen auf sich aufmerksam gemacht hatte.

"Basler Zeitung", Schweiz: Schalker Sternstunde in Mailand. Der ersatzgeschwächte Bundesligist deklassierte den letztjährigen Champions-League-Sieger im Giuseppe-Meazza-Stadion. Nach zweimaligem Rückstand inszenierten die Deutschen eine fabelhafte Wende zum 5:2.

"Aftonbladet", Schweden: Inter war die bessere Elf. Aber dann kamen vier Alptraum-Minuten: Die Deutschen demontierten Italien.

"Ekstra Bladet", Dänemark: Der helle Schalke-Wahnsinn in Mailand. Inter klappte in diesem höchst unterhaltsamen Viertelfinale total zusammen.

"Verdens Gang", Norwegen: Inter schoss ein Tor aus 50 Metern, aber dann antwortete Schalke mit einem Fußball-Erdbeben auf italienischem Boden.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
UMFRAGE
Wie weit kommt Schalke 04 in dieser Saison in der Champions League?
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal