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Champions League: Schalke klarer Favorit gegen Inter

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Schalke brennt auf das Halbfinale

12.04.2011, 15:58 Uhr | dpa

Champions League: Schalke klarer Favorit gegen Inter . Andrea Ranocchia (re.) kommt gegen Schalkes Raul zu spät. (Foto: imago)

Andrea Ranocchia (re.) kommt gegen Schalkes Raul zu spät. (Foto: imago)

Die Stimmung ist prächtig, die Vorfreude groß, das Selbstvertrauen riesig: Beim FC Schalke 04 bestehen nach der Hinspiel-Gala bei Inter Mailand allenfalls Restzweifel am erstmaligen Einzug ins Champions-League-Halbfinale. "Wir haben erst eine Halbzeit gewonnen und führen 5:2. Ich gehe davon aus, dass wir in der zweiten Hälfte eine ähnlich intensive Leistung abrufen müssen, um weiterzukommen", sagte Schalkes Trainer Ralf Rangnick vor dem Rückspiel in Gelsenkirchen (Mittwoch ab 20.30Uhr im t-online.de Live-Ticker).

Nach der taktischen Meisterleistung und dem Offensiv-Wirbel in San Siro verspricht der 52 Jahre alte Coach auch in der Veltins Arena eine angriffslustige Schalke-Elf. "Wir werden auf Sieg spielen. Inter ist hinten verwundbar und muss volles Risiko gehen. Das wird uns Räume geben", sagte Rangnick.

Mailand hofft auf ein Wunder

Die im Hinspiel gedemütigten Mailänder klammern sich an die Hoffnung auf ein Wunder in Gelsenkirchen. "Gerade weil es so unmöglich scheint, ist es so faszinierend. Die Jungs brennen", betonte Klubchef Massimo Moratti. Trainer Leonardo schwor seine Elf auf Wiedergutmachung ein und hat seinen Humor nicht verloren.

Man habe schon mit dem Vereinsnamen Schalke 04 gescherzt: "0:4" wäre Inters Traumergebnis, sagte Leonardo, der den gesperrten Cristian Chivu durch Ex-Bayern-Profi Lucio in der Innenverteidigung ersetzt. "Wir haben eine Mannschaft, die ein großes Spiel zeigen und weiterkommen kann", tönte Eto'o, mit acht Saisontoren neben Mario Gomez und Lionel Messi bisher der erfolgreichste Champions-League-Schütze.

Matip wird Landsmann bekämpfen

Für Jefferson Farfan, der eine Gelbsperre absitzt, soll der 17-jährige Julian Draxler sein Startelf-Debüt in der Königsklasse feiern. Ob Christoph Metzelder nach seinem Nasenbeinbruch zum Kader gehört, ließ Rangnick offen. Er legte sich aber fest: "Joel Matip spielt auf jeden Fall." Dem 19-Jährigen war in Mailand der 1:1-Ausgleich gelungen. Matip freut sich besonders auf seinen Landsmann aus Kamerun: "Eto'o ist ein Supertyp und hat mir bei der Nationalelf viel geholfen. Aber er ist mein Gegenspieler, den ich bekämpfen werde."

"Müssen den Sack zumachen"

Bekämpfen ist ein gutes Stichwort. Denn das Schlimmste wäre, wenn man dem Team um die Weltklassespieler Wesley Sneijder, Samuel Eto'o und Diego Milito das Feld überlassen und die Partie bereits vorher abhaken würde. "Das sind hervorragende Stürmer. Wir müssen auf der Hut sein. Inter wird sicher alles nach vorne werfen", sagte Benedikt Höwedes. Hans Sarpei gab sich nach drei Pflichtspielsiegen selbstbewusst und entschlossen: "Wir wollen nicht nur abwarten, sondern auch nach vorne spielen, um ein Tor zu machen." Und Torhüter Manuel Neuer forderte: "Wir müssen den Sack zumachen."

Real hat den Clasico im Hinterkopf

Den Sack schon so gut wie zugemacht hat Real Madrid durch den überzeugenden 4:0-Sieg im Hinspiel gegen Tottenham Hotspur. Die Königlichen werden an der White Hart Lane in Gedanken bereits beim spanischen Schlager gegen den FC Barcelona sein. Trainer José Mourinho warnte sein Team jedoch davor, die Engländer im Viertelfinal-Hinspiel zu unterschätzen. "Die Spurs wissen genau, wie sie spielen müssen. Sie sind eine typisch englische Mannschaft, und das werden sie auch immer bleiben", sagte der Portugiese dem Internet-Portal "UEFA.com".

"Nichts ist unmöglich"

Mourinho bestreitet gegen Tottenham das 500. Spiel seiner Trainerkarriere. Drei Tage danach tritt Real zum ersten von voraussichtlich vier Clasicos gegen den Erzrivalen Barca an. Auf das Punktspiel folgen das spanische Pokalfinale und dann das Halbfinale der Champions League, in dem Real und Barca aller Voraussicht nach einen spanischen Finalteilnehmer ermitteln werden.

Bei Tottenham hält sich der Glaube an ein Wunder in Grenzen. "Die Fans wissen, dass wir alles versuchen werden", versprach Spurs-Coach Harry Redknapp. "Nichts ist unmöglich. Aber Real Madrid kann dich mit Konter fertig machen, wenn du nicht aufpasst."


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