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Champions League: Barça will Aussagen von Mourinho prüfen

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Stark schickt Mourinho auf die Tribüne

28.04.2011, 07:05 Uhr | sid, dpa

Champions League: Barça will Aussagen von Mourinho prüfen. José Mourinho kritisiert die Schiedsrichter-Leistung heftig. (Foto: AP)

José Mourinho kritisiert die Schiedsrichter-Leistung heftig. (Foto: AP)

Riesen-Aufregung beim Champions-League-Halbfinale in Madrid: Beim "Clasico" zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona flogen die Fetzen auf und vor allem neben dem Spielfeld. Der deutsche Schiedsrichter Wolfgang Stark griff durch und verteilte drei Platzverweise. Einen gegen Madrids Pepe wegen groben Foulspiels, einen gegen Barcelonas Ersatztorhüter José Pinto wegen einer Tätlichkeit in der Halbzeitpause und einen gegen Reals Trainer José Mourinho. Der musste in der 62. Minute auf die Tribüne. Das brachte den eigenwilligen Portugiesen auf die Palme: "Wenn ich (zum Schiedsrichter) und zu der UEFA sagen würde, was ich denke und fühle, würde meine Karriere heute enden", sagte Mourinho.

Der Real-Coach empörte sich vor allem über die Leistung von Referee Stark: "Warum hat er in einem ausgeglichenen Spiel so gehandelt, wie er es getan hat?" Stark wurde in Madrid von den Assistenten Jan-Hendrik Salver und Mike Pickel unterstützt. Auch der Vierte Offizielle und die Torrichter waren Deutsche. Außenstehende Beobachter attestierten Schiedsrichter Stark eine souveräne Leistung.

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Fandel lobt Stark

"Ich habe ihn nach dem Spiel angerufen. Dabei habe ich ihm zu seiner Leistung gratuliert und meine Freude zum Ausdruck gebracht", sagte der deutsche Schiedsrichter-Chef Herbert Fandel. "Das war eine konsequente Leistung in einem unglaublich schweren Spiel. Es gibt in Europa nicht viele Schiedsrichter, die solche Spiele leiten können", so Fandel weiter.

Mourinho droht längere Sperre

Nach der Begegnung hatten Delegierte der Europäischen Fußball-Union (UEFA) den Trainern beider Mannschaften zunächst sogar untersagt, Interviews zu geben. Zu aufgeheizt war die Stimmung zwischen den ewigen Rivalen. Nach dem 1:1 in der Liga und Reals 1:0-Triumph im spanischen Pokalfinale hat die dritte Auflage ein Nachspiel. Mourinho wird wegen seiner Unbeherrschtheit automatisch für das Rückspiel gesperrt. Dies bestätigte die UEFA. Eine längere Sperre ist möglich, der Verband hat mittlerweile ein Disziplinarverfahren gegen den Coach eröffnet.

"Wenn ich zum Schiedsrichter und zu der UEFA sagen würde, was ich denke und fühle, würde meine Karriere heute enden", sagte Mourinho. "Stattdessen will ich nur eine Frage stellen, die mir hoffentlich eines Tages beantwortet werden wird: Warum? Warum Övrebö? Warum Busacca? Warum De Bleeckere? Warum Stark?" Die anderen genannten Schiedsrichter hätten nach Ansicht des Exzentrikers aus Portugal den FC Barcelona in der Vergangenheit ebenfalls bevorteilt.

Barcelona erwägt rechtliche Schritte

Anschließend war Mourinho von den Kameras dabei ertappt worden, wie er von der Tribüne aus einem Real-Assistenten einen Zettel gereicht hatte, auf dem eine Auswechslung notiert war. Richtig auf die Palme brachte die Gäste aus Barcelona aber, dass Mourinho nach Spielschluss Verschwörungstheorien platzierte. "Es ist ein Skandal. Ich würde mich an Guardiolas Stelle schämen, so zu gewinnen. Ich weiß nicht, woher Barca nur all diese Macht bekommt. Vielleicht liegt es ja daran, dass sie UNICEF eine Plattform als Werbepartner auf ihren Trikots geben", sagte Mourinho. Die Katalanen prüften bereits in der Nacht eine Anzeige bei der UEFA-Disziplinarkommission, hieß es auf der Homepage von Barca.

Mourinho kritisiert Stark nicht das erste Mal

Stark hatte bereits nach dem Achtelfinal-Hinspiel Reals bei Olympique Lyon heftige Kritik von Mourinho geerntet. Der Portugiese hatte dem Bundesliga-Referee vorgeworfen, dem spanischen Rekordmeister einen Handelfmeter versagt zu haben und von einer "unverzeihlichen Fehlentscheidung" gesprochen. "Ich habe das Handspiel aus 50 Metern Entfernung erkannt. Der Schiedsrichter stand nur fünf Meter weg und hat nichts gesehen", sagte Mourinho nach der Partie und wurde deutlich: "Wenn er Angst hat, eine Entscheidung zu treffen, soll er zu Hause bleiben", sagte Mourinho im Februar.

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