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Real Madrid wütet nach Champions-League-Aus

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Real Madrid wütet gegen den Schiedsrichter

04.05.2011, 12:09 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Real Madrid wütet nach Champions-League-Aus  . Cristiano Ronaldo und Real Madrid stehen im Regen von Barcelona. (Foto: imago)

Cristiano Ronaldo und Real Madrid stehen im Regen von Barcelona. (Foto: imago)

Real Madrid ist im Halbfinale der Champions League ausgeschieden. Bei Real wissen sie ganz genau, an wem das liegt. Nicht an den Spielern, sondern am Schiedsrichter: "Im nächsten Jahr können sie denen den Pokal direkt geben", wütete Cristiano Ronaldo nach dem 1:1 beim FC Barcelona. Das Hinspiel hatte Barca 2:0 gewonnen. Ronaldo fühlte sich von Schiedsrichter Frank De Bleeckere aus Belgien "bestohlen". Madrids Torhüter Iker Casillas sagte dasselbe, nur in anderen Worten: "Wir fühlen uns betrogen" und: "Die Schiedsrichter haben uns erschossen. Wir wurden hier sowie zu Hause beraubt - und so um das Finale gebracht." Im Hinspiel war Real bereits mit Schiedsrichter Wolfgang Stark unzufrieden gewesen.

Ungewöhnlich schweigsam gab sich Trainer José Mourinho. Der nach seinen Verbalattacken im Hinspiel gesperrte Coach hatte das Aus seiner Mannschaft in einem Hotel verfolgt und danach nichts gesagt. Doch beim Abschied aus Barcelona am Flughafen El Prat machte er mit einer abfälligen Handbewegung klar, wie er die Sache sah: Madrid wurde betrogen. "Mou hatte Recht. Er sagte, dass es unmöglich für uns ist, weiterzukommen. Und genau so war es", wütete Mourinhos Assistent Aitor Karanka, der den Chef auf der Bank vertreten hatte.

Tor zählt nicht

Stein des Anstoßes war eine Szene unmittelbar nach der Pause. Barcelonas Gerard Piqué schubste Ronaldo bei einem Angriff Reals zu Boden, der Portugiese fiel mit dem Rücken in die Hacken von Barca-Spieler Javier Mascherano. Dieser sank ebenfalls auf den Rasen, weshalb De Bleeckere auf Freistoß für die Katalanen entschied - das in der Folge von Gonzalo Higuain erzielte Tor zählte deshalb nicht. Kurz darauf brachte Pedro Barca in Führung, Marcelos 1:1 reichte Madrid nicht mehr. Reals Sportdirektor Jorge Valdano verstieg sich zu der Aussage: "Der Schiedsrichter war entscheidend. Das Aus ist alleine den Schiedsrichtern anzulasten."

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Der so kritisierte Schiedsrichter ließ allerdings auch viel Nachsicht gegenüber den überhart spielenden Königlichen walten. Ricardo Carvalho hätte ebenso Gelb-Rot sehen können wie Torschütze Marcelo, allein Lionel Messi wurde elfmal niedergestreckt - so oft wie kein Spieler zuvor in der Königsklasse.

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