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Schalke 04 bleibt nur noch das Pokalfinale

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Letzte Hoffnung Pokalfinale

05.05.2011, 06:38 Uhr | t-online.de

Aus Manchester berichtet Markus Polak

So hatte sich der FC Schalke 04 den letzten Auftritt in dieser Champions-League-Saison sicher nicht vorgestellt. Dass die Chance auf den Finaleinzug im Rückspiel gegen Manchester United minimal sein würde, wussten die Königsblauen bereits vor dem Rückspiel im "Theatre of Dreams" in Old Trafford. Doch am Ende wurden die Knappen von Uniteds B-Elf geradezu gedemütigt, es hätte sogar noch deutlich höher als 1:4 werden können. "Wir haben zwei Spiele gegen Inter Mailand gezeigt, die die Hoffnung geweckt hatten, noch mehr zu erreichen. Aber jetzt sind wir ganz klar an unsere Grenzen gestoßen", sagte Schalkes Trainer Ralf Rangnick. Und zwar auch schon beim 0:2 im Hinspiel. Alle Tore und Highlights im Video

Dass die Niederlage gegen Manchesters zweiten Anzug besonders bitter sei, wollte der Chefcoach so aber nicht stehen lassen. "So eine B-Elf wünscht sich außer vielleicht Bayern München jeder Bundesligist", sagte Rangnick. "Ob nun Berbatov oder Nani - das sind Spieler, die kann sich in Deutschland kaum jemand leisten", pflichtete Manager Horst Heldt bei. "Gegen solche Mannschaften muss jeder Einzelne zu 100 Prozent funktionieren. Ansonsten haben wir einfach keine Chance." Die hatte Schalke in der Tat nicht.

Manchester auf neun Positionen verändert

Dabei hatte Manchesters Team-Manager Sir Alex Ferguson seine Startelf auf neun Positionen umgestellt und seine Stars für das anstehende Spitzenspiel in der Premier League gegen den FC Chesea geschont. Ryan Giggs, Javier Hernandez und Nemanja Vidic saßen über 90 Minuten auf der Bank, Wayne Rooney gehörte nicht einmal zum Kader. Dennoch gerieten die Schalker unter die Räder. 

Champions League - Videos 
"Eine Nummer zu groß"

Ein enttäuschter Manuel Neuer sucht nach Gründen für das deutliche Ausscheiden. zum Video

Ob im Angriff, im Mittelfeld oder in der Abwehr - die Königsblauen konnten ManUnited zu keiner Zeit das Wasser reichen. Beim 0:1 (26.) ließ Sergio Esudero Manchesters Valencia völlig frei im Rücken davon laufen, fünf Minuten später patzte dann Nationaltorhüter Manuel Neuer und fügte sich nahtlos in die geschlossen schlechte Mannschaftsleistung ein. Die beiden Treffer von Anderson (72./77.) besiegelten die bittere Pleite. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von José Manuel Jurado (35.) dürften nur die größten Optimisten unter den Schalker Fans ans Finale geglaubt haben.

Papadopoulos auf der Suche nach Orientierung

Mit hängenden Köpfen verließen die Spieler schließlich Old Trafford. "Es war nicht unser Tag, das ist sehr bitter", sagte Neuer. "Man muss Topleistung bringen. Das haben wir im Hinspiel nicht geschafft und heute auch nicht. So kann man gegen Manchester nicht weiterkommen", fügte der 25-Jährige hinzu. Die Enttäuschung stand ihm ins Gesicht geschrieben. Auch Kyriakos Papadopoulos war selbst über eine Stunde nach Spielende noch völlig perplex. Orientierungslos irrte der junge Grieche auf der Suche nach dem Mannschaftsbus durch die Mixed Zone.

Jetzt muss Schalke aufpassen, nicht alles zu verspielen. Nach dem Abgang aus der Champions League und den Liga-Pleiten gegen den 1. FC Kaiserslautern (0:1) und Bayern München (1:4) gilt die volle Konzentration nun dem DFB-Pokalfinale am 21. Mai in Berlin gegen den MSV Duisburg. Nur durch den Pokalgewinn können sich die Knappen noch für die Europa League qualifizieren. Die Vorbereitung beginne laut Heldt bereits mit dem nächsten Bundesliga-Spiel.

Auch Rangnick weiß, wie wichtig der geplante Triumph in Berlin ist. "Wir müssen jetzt schauen, dass wir die Enttäuschung über das Aus in der Champions League verdrängen und uns klar machen, auf was für ein Kaliber wir hier gestoßen sind. Ich bin guter Dinge, dass wir das hinbekommen und im Pokalfinale dann unserer Favoritenrolle gerecht werden", sagte der 52-Jährige. 

52 Millionen Euro als Trostpflaster 

Am Ende der Europapokal-Saison bleibt die Erinnerung an die historischen Siege gegen Titelverteidiger Inter Mailand und Einnahmen von rund 52 Millionen Euro. Doch wenn das Projekt Pokalsieg scheitern sollte, stünde Schalke am Ende der Spielzeit sportlich mit leeren Händen da.

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