Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Champions League >

Der FC Bayern will Zürich einheizen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

FC Bayern selbstbewusst: "Da schau her, Frau Stachelbär"

16.08.2011, 21:00 Uhr | t-online.de

Der FC Bayern will Zürich einheizen. Die Spieler des FC Bayern sind vor der Partie gegen den FC Zürich gut gelaunt. (Foto: imago)

Die Spieler des FC Bayern sind vor der Partie gegen den FC Zürich gut gelaunt. (Foto: imago)

Aus München berichtet Thomas Tamberg

Da staunte sogar Jupp Heynckes und fragte lieber noch einmal nach. „Stimmt das wirklich? Darüber habe ich noch nie nachgedacht.“ In der Tat: Der 66-Jährige feiert beim Qualifikationsspiel zur Gruppenphase der Champions League (heute ab 20.30 Uhr im Live-Ticker von t-online.de) zwischen dem deutschen Rekordmeister FC Bayern und dem FC Zürich sein Debüt als Trainer eines deutschen Teams in der Königsklasse. Das hatte ein recherchefreudiger Journalist herausgefunden. Hoch erfreut, in seinem Alter noch sportlich vor eine "neue Herausforderung" gestellt zu werden, fügte Heynckes hinzu, dass er sich jetzt umso mehr darüber freuen würde, eine Runde weiterzukommen.

Während seiner ersten Amtszeit beim FC Bayern zwischen 1987 und 1991 trat Heynckes noch im Europapokal der Landesmeister an. Explizit in der Champions League coachte er lediglich Real Madrid. Und gewann 1998 prompt den Wettbewerb. Davon ist der FC Bayern allerdings noch meilenweit entfernt. In Hin- und Rückspiel müssen die Münchner zunächst einmal den FC Zürich bezwingen. Heynckes: "Wir wissen um die Bedeutung des Spiels."

Bundesliga - Video 
Schweinsteiger kontert Kahn

News: Schalke 04 bei Raul gesprächsbereit. Video

Zum dritten Mal in der Qualifikation

Der Druck auf dem FC Bayern ist gewaltig. Eine Pleite gegen den Schweizer Vize-Meister würde die gesamte Saison zunichte machen, bevor sie überhaupt richtig angefangen hat. "Eine solche Situation hat der FC Bayern noch nicht oft erlebt", warnte daher Heynckes. Zweimal mussten die Bayern bislang dem Qualifikationsdruck Stand halten, beide Male schafften sie das souverän: In der Saison 1998/99 setzten sich die Münchner mit 4:0 und 1:1 gegen den FK Obilic Belgrad durch. Vier Jahre später mit 3:0 und 3:1 gegen Partizan Belgrad.

"Da schau her, Frau Stachelbär", sagte Thomas Müller flapsig, als er über diese Statistik sinnierte. Gemeinsam mit Kapitän Philipp Lahm stellte er sich am Tag vor dem richtungsweisenden Spiel der Presse. Und beide Protagonisten gaben sich ausgesprochen siegessicher. "Ich fühle mich heute topfit", sagte Müller, hielt kurz inne, dachte über seine Worte nach und fügte hinzu: "Nun gut, aber das nützt mir morgen nichts." Wieder einmal hatte der WM-Torschützenkönig die Lacher auf seiner Seite.

Lahm hat ein Wunschergebnis

Dass sie auch nach dem Spiel gegen den FC Zürich lachen werden, steht für die Bayern außer Frage. "Die Spannung ist da", versicherte Lahm. "Wir wissen, wie wichtig das Spiel zu Hause ist und wollen ein vernünftiges Ergebnis erzielen, damit wir beruhigt nach Zürich reisen können. Gegen ein 2:0 hätten wir wohl alle nichts." Trotz des immensen Drucks war Lahm ebenso wie seinem Teamkollegen die Vorfreude auf die Königsklasse deutlich anzusehen. "Abends 20.45 Uhr sind die tollsten Spiele der Saison", sagte Müller.

Selbst die mäßigen Leistungen in der Bundesliga gegen Gladbach und Wolfsburg schrecken die Münchner nicht. "Das es holprig ist, sehe ich doch selbst", sagte Heynckes und bat um Geduld. Trainer und Mannschaft müssen sich erst finden. Dann wisse man auch genau, wo der Hebel anzusetzen sei. Immerhin zeigte sich der Coach mit der Defensivarbeit hochzufrieden. "Das andere wird sich finden."

Es wächst etwas zusammen

Auch Lahm bat um Geduld. "Wir merken selbst in der Mannschaft, dass etwas zusammenwächst. Wir sind auf dem richtigen Weg. Aber das braucht etwas Zeit." Doch genau die, hat der FC Bayern nicht. Immerhin scheint Arjen Robben wieder einsatzbereit zu sein. "Er hat drei Tage sehr gut trainiert", berichtete Heynckes. "Es war klug, ihn nicht in Wolfsburg spielen zu lassen."

Während der FC Bayern personell also aus dem Vollen schöpfen kann, hat der FC Zürich einige Ausfälle zu beklagen. "Dafür werden andere in die Bresche springen", sah Heynckes darin allerdings keinerlei Vorteil. Mit Ludovic Magnin (VfB Stuttgart), Mathieu Beda (1. FC Kaiserslautern und TSV 1860) sowie Amine Chermiti (Hertha BSC) stehen drei ehemalige Bundesliga-Profis im Gäste-Aufgebot. 

Schweizer im Aufwind

Zuletzt zeigte der FC Zürich, der bisher nur 2009/2010 die Gruppenphase des Wettbewerbs erreicht hat, aufsteigende Form. Der „Stadtclub“ fertigte den Ortsrivalen Grasshopper Club Zürich mit 6:0 ab und siegte beim Spitzenreiter und amtierenden Schweizer Meister FC Basel mit 2:1. "Die Spieler müssen sich voll reinhauen", warnte Heynckes seine Elf.

Von großem Druck, der auf allen laste, wollte aber auch der Bayern-Trainer nicht berichten. "Das sind Alles-oder-Nichts-Spiele. Ich mag solche Situationen. Dafür sind wir Sportler", sagte der Coach überzeugend im ebenso überfüllten wie überhitzten Presseraum an der Säbener Straße. 

Jede Menge Hitze

"Gleich kommt der Mann mit dem Aufguss", scherzte noch Bayerns Mediendirektor Markus Hörwick zum Schluss der launigen Veranstaltung. Bleibt aus Münchner Sicht nur zu hoffen, dass die Bayern am Mittwochabend auch dem FC Zürich kräftig einheizen werden.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
38 % sparen: Boxspringbett inkl. Topper für nur 499,- €

Traumhaft und erholsam schlafen auf 180x200 cm - jetzt zum reduzierten Preis bei ROLLER.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal