Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Champions League >

Auf den FC Bayern wartet in der Champions League die Hölle El Madrigal

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Nervöse Bosse: Bloß nicht verlieren

14.09.2011, 11:12 Uhr | t-online.de

Auf den FC Bayern wartet in der Champions League die Hölle El Madrigal. Die Bayern-Bosse Karl-Heinz Rummenigge (li.) und Uli Hoeneß geben sich nachdenklich. (Quelle: Reuters)

Die Bayern-Bosse Karl-Heinz Rummenigge (li.) und Uli Hoeneß geben sich nachdenklich. (Quelle: Reuters)

Von Thomas Tamberg

Am späten Nachmittag wird sich der Tross des FC Bayern auf den Weg machen. Mit dem Bus geht es dann von Valencia in das 70 Kilometer entfernte Villarreal. Rund 45 Minuten dürfte die Fahrzeit bis ins Estadio El Madrigal betragen. Wenig später wird hier im Hexenkessel die halbe Stadt dem Rekordmeister einen heißen Empfang bereiten (ab 20.30 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de). Dann fällt der Startschuss zwischen dem FC Villarreal und dem FC Bayern München in der sogenannten Todesgruppe A der diesjährigen Champions League, die durch den SSC Neapel und Manchester City komplettiert wird. "Man muss aufpassen, dass aus Träumen keine Alpträume werden", will Karl-Heinz Rummenigge zum Auftakt gar nicht ans Ende denken. Denn dort wartet am 19. Mai das so verlockende Finale in der heimischen Allianz Arena.

Dem Bayern-Klubchef ist das "Gelbe U-Boot", wie sich der FC Villarreal nennt, nicht ganz geheuer. Seit zehn Jahren hat der FC Bayern schließlich nicht mehr in Spanien gewinnen können. Der letzte Erfolg datiert auf den 1. Mai 2001. Damals siegte man bei Real Madrid mit 1:0. In den folgenden sechs Partien reichte es gerade einmal zu einem 3:3 beim FC Getafe. Ansonsten gingen die Partien gegen Real, den FC Barcelona oder auch Deportivo La Coruña allesamt verloren. Und Villarreal ist alles andere als Laufkundschaft. Mit dem FC Valencia konkurriert der Klub aus dem 49.000 Einwohner Städtchen um die dritte Kraft hinter den beiden Großklubs Real und Barca.

Kleines Stadion, große Wirkung

Auf Bastian Schweinsteiger und Co. wartet im 22.000 Zuschauer fassenden, engen, reinen Fußball-Stadion eine hitzige Atmosphäre, die schon ganz andere Klubs in Straucheln gebracht hat. Der Vorjahres-Vierte der Primera Division war zuletzt Dauergast im Europacup. In der vergangenen Saison stand man im Halbfinale der Europa-League und 2006 unter den letzten vier in der Königsklasse. Kein Wunder, dass Coach Juan Carlos Garrido vor Selbstvertrauen nur so strotzt und fest mit einem Sieg rechnet. "Mit diesen drei Punkten würden wir den Gruppengegnern einen sehr wichtigen Schlag versetzen, denn damit sollte klar sein, dass wir uns qualifizieren können."

Das will Jupp Heynckes natürlich auch. Der Bayern-Coach weiß genau, was seine Spieler hier erwartet. Er ist der einzige im FCB-Team, der im El Madrigal schon angetreten ist, zuletzt vor einem halben Jahr im Europa-League-Achtelfinale, als er mit Bayer Leverkusen gegen Villarreal mit 1:2 verlor. "Das ist eine sehr gut zusammengestellte Mannschaft, die hervorragend Fußball spielt. Sie haben absolute Topstürmer", sagte der 66-Jährige, "der Klub stellt für uns schon eine Gefahr da".

Ohne Robben, aber mit breiter Brust

Unterschätzen dürfen seine Kicker den Gegner also nicht im 150. Champions-League-Spiel und 250. Meistercup-Spiel in der Klubgeschichte. Dennoch ist die Brust breit. Auch ohne den weiterhin an einer Schambeinentzündung leidenden Arjen Robben wollen die Bayern die Spiel gewinnen. "Ein gutes Ergebnis wäre ein 1:0 oder 2:0", sagte Thomas Müller, der am Vortag 22 Jahre alt geworden ist. "Wir fahren nicht hin, um Unentschieden zu spielen", ergänzte Kapitän Philipp Lahm.

Während der FC Bayern auf einen nahezu perfekten Saisonstart zurückblicken kann (8 Spiele, 7 Siege, 22:1 Tore) startete Villarreal mit einer 0:5-Klatsche beim FC Barcelona. Zuletzt kam man gegen den FC Sevilla nicht über ein 2:2 hinaus. Dennoch wären die Bayern-Bosse im Gegensatz zu den Spielern mit einem Remis durchaus zufrieden. "Ein Unentschieden wäre okay", sagte Präsident Uli Hoeneß. "Das wird jetzt eine andere Veranstaltung. Wir dürfen auf keinen Fall verlieren, damit wir nicht unter Druck geraten", fügte Rummenigge hinzu.

Der Traum vom Finale

Schließlich wartet am Ende der Champions League eine ganz besondere Belohnung auf den FC Bayern. Das Endspiel in der Allianz Arena. Noch nie seit Gründung des Wettbewerbs 1992/93 ist es einer Mannschaft gelungen, das Finale im eigenen Stadion zu erreichen. "Wir haben alle den Wunsch, ins Endspiel zu kommen - das ist doch ganz klar", träumt auch Heynckes vom 19. Mai 2012. Bis dahin müsste der FC Bayern noch zwölf Spiele bestreiten. Das erste geht in der Hölle von Villarreal über die Bühne.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
UMFRAGE
Wie weit kommt der FC Bayern in der Champions League?
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Auf flachen Sohlen - Schuhe für die kühle Jahreszeit

Angesagte Stiefel, trendige Schnürer, klassische Stiefeletten u.v.m. jetzt entdecken bei BAUR.

Shopping
Mit dem Multitalent wird jedes Kochen zum Erlebnis

Krups Multifunktions-Küchenmaschine HP5031: Ihr Partner für kreative Kochideen! bei OTTO.de

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal