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Champions League: Leverkusen verliert in London

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Unglückliche Niederlage bei Ballacks Rückkehr

13.09.2011, 22:34 Uhr | MLM, t-online.de

Champions League: Leverkusen verliert in London. Michael Ballack an alter Wirkungsstätte im Zweikampf mit Raul Meireles.   (Quelle: AP/dpa)

Michael Ballack an alter Wirkungsstätte im Zweikampf mit Raul Meireles. (Quelle: AP/dpa)

Beinahe wäre es eine triumphale Rückkehr des Michael Ballack zum FC Chelsea geworden. Doch am Ende siegten im ersten Champions-League-Gruppenspiel die heimischen Blues gegen Bayer Leverkusen mit 2:0 (0:0). Dabei hätte Ballack zum Held des Tages werden können, vergab allerdings Bayers größte Chance des Spiels. Stattdessen sicherten vor 35.000 Zuschauern an der Stamford Bridge David Luiz (67.) und Juan Mata (93.) dem FC Chelsea die ersten drei Punkte in der Gruppenphase.

Dabei hatten sich Leverkusen und Ballack so viel vorgenommen für das Comeback auf der ganz großen Fußball-Bühne. "Wir wollen uns nicht verstecken und den Hunger auf die Champions League ausleben", hatte Trainer Robin Dutt vor der ersten Partie Leverkusens in der Königsklasse seit März 2005 angekündigt. Und Ballack, der in seiner Zeit beim FC Chelsea vier Titel geholt hatte, sollte dabei eine Schlüsselrolle übernehmen: Mit seinen 87 Champions-League-Spielen sollte er die junge und unerfahrene Truppe führen, ihr die Nervosität nehmen.

Blues-Coach verzichtet auf zwei Chelsea-Ikonen

Darüber hinaus war es aber auch das Debüt in der Königsklasse für beide Trainer: Dutt einerseits und der erst 33-jährige Andre Villas-Boas andererseits hatten ihre Teams im Vergleich zum letzten Ligaspiel verändert. Dutt ließ neben Ballack zwar erneut Simon Rolfes und Lars Bender auflaufen, verzichtete aber auf Renato Augusto zugunsten Andre Schürrles. Zudem kehrte Michael Kadlec für Daniel Schwaab in die Startformation zurück. Bei Chelsea überraschte Villas-Boas, indem er die Ikone Frank Lampard auf die Bank und John Terry sogar auf die Tribüne verbannte. Und weil auch Didier Drogba verletzt fehlte, kam neben dem viel kritisierten 58-Millionen-Euro-Stürmer Fernando Torres Youngster Daniel Sturridge zu seinem ersten Spiel in der Königsklasse.

Treffer von Rolfes und Torres zählen nicht 

Und Sturridge war dann auch einer der Hauptakteure in turbulenten Anfangsminuten. Zuerst legte er für Torres auf, der den Ball nach einer Minute über das Tor von Bernd Leno setzte. Auf der Gegenseite holte Ballack den ersten Eckball (2. Minute) für Bayer raus. Und schon jubelte Bayer. Doch der Treffer von Rolfes zählte wegen eines vorangegangenen Foulspiels von Ömer Toprak nicht. Gleiches galt nur eine Minute später für ein Tor von Torres, der mit der Hacke eine Flanke von Juan Mata versenkt hatte. Doch bei seinem Versuch stand Raul Meireles im Abseits und verdeckte Leno die Sicht. 

Doch der Anfang war gemacht. Es entwickelte sich ein munteres Spiel, bei dem Chelsea zwar deutlich mehr Ballbesitz hatte, Leverkusen aber gefällig mitspielte. Gerade im Mittelfeld schenkte das starke Trio mit Ballack, Bender und Rolfes den Blues nur wenig Raum. Leverkusen erfüllte die Forderung des Trainers, zeigte sich mutig, hungrig und aggressiv. Wenn Chelsea gefährlich wurde, dann meist über die Außen. Endstation war allerdings spätestens bei Leno, der unaufgeregt und sicher alle Aufgaben bewältigte, die vor allem Torres und Sturridge ihm stellten. 

Sekunden nach Ballacks Auswechslung trifft Chelsea 

Dieses Bild setzte sich auch in Halbzeit zwei fort. Und so hatte plötzlich Bayer die Möglichkeit, an der Stamford Bridge in Führung zu gehen. Erst vergab ausgerechnet Ballack nach tollem Zuspiel von Schürrle vor Cech (56.). Dann scheiterte Schürrle selbst aus zehn Metern nach Zuspiel von Stefan Kießling (60.). Der erste Sieg von Bayer auf englischem Boden in der Champions League lag in der Luft, wenngleich auch Chelsea weiter nach vorne spielte und in der 63. Minute dank Sturridge nah an der Führung war. Aber erneut war es Leno, der mit einem tollen Reflex Leverkusen im Spiel hielt.

In der 66. Minute war dann das Spiel für Michael Ballack gelaufen. Renato Augusto kam für ihn, und die gesamte Stamford Bridge erhob sich, applaudierte dem 34-Jährigen und feierte ihn mit "Michael-Ballack"-Sprechchören. Doch als ob damit die Szene geschrieben wäre, fiel nur 37 Sekunden später das Tor für Chelsea. David Luiz traf mit einem satten Rechtsschuss, bei dem selbst Leno machtlos war, aus 15 Metern zum vorentscheidenden 1:0 (67.). Leverkusen riskierte daraufhin noch mal alles, wurde in Nachspielzeit allerdings ausgekontert. Auf Vorlage von Torres setzte Mata den Schlusspunkt (93.).

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