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Manchester City: Tevez und Dzeko sorgen für Eklat

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"Tevez spielt unter mir nie wieder für City"

28.09.2011, 09:43 Uhr | sid, dapd, dpa

Eklat bei Bayerns Champions-League-Gegner Manchester City: Der bullige Stürmerstar Carlos Tevez verweigerte im Gruppenspiel der Königsklasse beim hochverdienten 2:0 (2:0)-Sieg des deutschen Rekordmeisters seine Einwechslung. Nun steht der 27 Jahre alte Argentinier gar vor dem Rauswurf beim Premier-League-Verein. "Ich bin sehr enttäuscht. Er hat sich geweigert zu spielen. Für mich ist es jetzt aus", sagte sein wütender Trainer Roberto Mancini bei der Pressekonferenz in der Münchner Allianz Arena. Sturmpartner Edin Dzeko meckerte zudem über seine Auswechslung.

Der Coach gab an, den zunächst auf der Ersatzbank sitzenden Tevez Mitte der zweiten Halbzeit bringen zu wollen. Doch der ehrverletzte Angreifer wollte sich nicht mal mehr aufwärmen. "Wenn wir uns als Team verbessern wollen, kann er nicht mehr spielen. Wir sind fertig. Tevez wird unter mir nie wieder für City spielen", sagte Mancini. Tevez kam 2009 für rund 30 Millionen Euro zu den Citizens und erzielte in rund 60 Spielen über 40 Treffer.

Bild.de-Video 
Verrücktes Kopfball-Tor aus 57 Metern

Jone Samuelsen aus Norwegen ge- lingt ein genialer Treffer. zum Video

Carlos Tevez (3.v.li.) und Edin Dzeko (re.) von Manchester City sorgen für Ärger.  (Quelle: imago) Carlos Tevez (3.v.li.) und Edin Dzeko (re.) von Manchester City sorgen für Ärger. "War mental nicht in der Lage"

Der Starstürmer rechtfertigte derweil seinen Einwechsel-Boykott: "Ich habe mich einfach nicht wohl gefühlt, war mental nicht in der Lage dazu. Deshalb war es besser, nicht zu spielen", sagte Tevez. Der argentinische Nationalspieler bezeichnete den Ärger um seine Person zudem als Missverständnis und entschuldigte sich beim Klub-Anhang.

Möglicherweise sei seine Position angesichts einiger Verwirrung auf der Bank missverstanden worden, sagte Tevez zu Sky Sports. "Ich möchte mich bei allen Manchester City Fans, mit denen ich immer eine enge Beziehung hatte, für ein Missverständnis entschuldigen."

Nichtsdestotrotz werde es in den nächsten Tagen ein Gespräch mit den Klubverantwortlichen geben, kündigte Mancini an. "Können Sie sich vorstellen, dass so etwas ein Spieler von Bayern München, AC Mailand oder Manchester United tut", fragte Mancini. Der 27-Jährige hatte bereits im Sommer darauf gedrängt, den Klub aus familiären Gründen verlassen zu dürfen.

Gnadenfrist für Edin Dzeko

Eine letzte Verwarnung hingegen erhielt der Ex-Wolfsburger Dzeko. Der Bosnier hatte bei seiner Auswechslung in der 56. Minute hämisch applaudiert. Dazu Mancini: "Es wird das letzte Mal sein, dass ein Spieler sich so unter meiner Leitung verhalten wird", kommentierte der Italiener den Vorfall. "Dzeko war enttäuscht, aber er hat ein schlechtes Spiel gemacht."

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