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FC Bayern will in Neapel nächsten Champions-League-Sieg feiern

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Neapels Vorfreude auf das Kräftemessen mit dem FC Bayern

18.10.2011, 11:31 Uhr | t-online.de

FC Bayern will in Neapel nächsten Champions-League-Sieg feiern. Bastian Schweinsteiger nimmt mit dem FC Bayern in Neapel den Sieg ins Visier. (Quelle: imago)

Bastian Schweinsteiger nimmt mit dem FC Bayern in Neapel den Sieg ins Visier. (Quelle: imago)

Aus Neapel berichtet Thomas Tamberg

Mit über einer Stunde Verspätung landete am Montag der Lufthansa Flug Nummer 2570 aus München in Neapel. Nebel in der bayerischen Landeshauptstadt verhinderte einen pünktlichen Abflug. Bleibt aus Sicht der Münchner nur zu hoffen, dass dies der einzige kleine Schönheitsfehler auf der Dienstreise des Rekordmeisters nach Süd-Italien bleibt. Am Dienstagabend erwartet den FC Bayern in der Champions League beim SSC Neapel (ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) ein heißer Tanz gegen eine hochmotivierte internationale Spitzen-Mannschaft.

"Auf den Rängen wird eine leidenschaftliche Atmosphäre herrschen", sagte Jupp Heynckes auf der Pressekonferenz im Hotel Vesuvio. Hier logiert der FC Bayern und man darf nur hoffen, dass sich die Spieler nicht von der Aussicht auf die wunderschöne Strandpromenade in der Bucht von Tigullio und dem faszinierenden Blick auf den Vesuv bei milden 20 Grad und tiefblauem Himmel einlullen lassen. Denn der Gastgeber befindet sich längst im Fußball-Fieber.

Maradonas Erben sollen es richten

Für Neapel ist das Spiel gegen den FC Bayern mehr als nur ein internationales Match. Nach 21 Jahren ist man endlich wieder auf die ganz große Meister-Bühne des Calcios zurückgekehrt. Damals trat noch Diego Maradona für den SSC gegen den Ball. Der ehemalige argentinische Ausnahmespieler prägt selbst heute noch das Stadtbild der Millionen-Metropole. Ob im Taxi, an Häuserwänden oder im Restaurant, Maradona wird selbst fast ein Vierteljahrhundert nachdem er hier letztmals gewirkt hat, mit kleinen Heiligenschreinen vergöttert, als ob er den Klub gegen den FC Bayern höchstpersönlich auf das Feld führen würde.  

Mit ihm gewann der Klub 1989 den UEFA-Cup, den letzten internationalen Titel. Im Halbfinale schaltete man übrigens den FC Bayern aus (2:0, 2:2). "Es ist lange her, dass wir Neapel im Europapokal begegnet sind", sagte Karl-Heinz Rummenigge. "Aber ich kann mich erinnern, dass Neapel den FC Bayern damals zweimal ziemlich beherrscht hat. Das war die große Maradona-Show. Ich hoffe, dass es diesmal besser ausgehen wird." Der Trainer der Bayern hieß damals übrigens Jupp Heynckes.

Heynckes warnt seine Spieler

Von einer Revanche nach all den Jahren will der 66-Jährige indes nichts wissen. Heynckes, der bis auf Arjen Robben personell aus dem Vollen schöpfen kann, warnt dennoch vor dem Gegner. "Wir spielen gegen die zurzeit beste italienische Mannschaft. Sie spielen ein anderes System, als die meisten anderen Klubs in Europa und haben sehr gute Offensivspieler." 

Damit meint der Bayern-Coach vor allem den Slowaken Marek Hamsik, den Argentinier Ezequiel Lavezzi und den Uruguayer Edinson Cavani. Vor allem Copa-America-Gewinner Cavani ist zurzeit in einer bestechenden Form. "Die drei Tenöre" hat der italienische Boulevard das Offensiv-Trio liebevoll genannt. Aber insbesondere mit ihrer offensiv ausgerichteten Taktik beeindrucken die Neapolitaner. In der Defensive agieren sie mit einer Dreierkette, um so noch mehr Druck nach vorne machen zu können. "Sie spielen nicht typisch italienisch", sagte Schweinsteiger.

Die "galaktischen Bayern"

Der Mittelfeldstratege des Rekordmeisters will unbedingt das Spiel gewinnen. "Mit einem Sieg haben wir fünf Punkte Differenz auf den Zweiten herausgespielt. Das motiviert." Ebenso wie die altehrwürdige Betonschüssel San Paolo, die mit 60.000 Zuschauern bereits restlos ausverkauft ist. "In so einem Stadion zu spielen macht Spaß. Es wird ein hitziges Spiel." 

Neapels Trainer Walter Mazzarri hat die Bayern bereits zu "Galaktischen" hochgelobt. So will er den Druck von seiner Mannschaft nehmen, schließlich erwarten die Tifosi einen Sieg. Die Generalprobe ging jedoch schief. Gegen den AC Parma kassierte man am Wochenende eine 1:2-Heimpleite und verpasste den Sprung an die Tabellenspitze. "Wir sind schwach gegen die Kleinen und stark gegen die Großen", weiß die Lokalzeitung „Il Mattino“ zu berichten.

Starke Heimbilanz

Dazu kommt noch die stake Heimbilanz der Gastgeber. Die letzte Niederlage im Europapokal kassierte der SSC Neapel 1994. Vor rund 17 Jahren (!) Jahren. Das Siegerteam stammte aus Deutschland. Eintracht Frankfurt behielt damals mit 1:0 die Oberhand. Der Trainer der Hessen hieß damals übrigens Jupp Heynckes.

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