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Borussia Dortmund darf in der Champions League weiter hoffen

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Großkreutz lässt den BVB wieder hoffen

01.11.2011, 22:21 Uhr | t-online.de

Borussia Dortmund darf in der Champions League weiter hoffen. Jubel und Erleichterung beim BVB nach dem 1:0 gegen Piräus. (Quelle: dpa)

Jubel und Erleichterung beim BVB nach dem 1:0 gegen Piräus. (Quelle: dpa)

Aus Dortmund berichtet Patrick Brandenburg

Nicht schön, aber erfolgreich - im vierten Anlauf der erste Sieg: Borussia Dortmund hat sich mit einem hart erkämpften 1:0 (1:0) über Olympiakos Piräus in der Champions League zurückgemeldet und Rang drei in der Gruppe F erobert. Damit darf der Deutsche Meister weiter auf das Überwintern im Europapokal hoffen. Selbst Platz zwei und das damit verbundene Erreichen des Achtelfinals ist weiter möglich.

Kevin Großkreutz erzielte den Treffer für die Schwarz-Gelben bereits nach sieben Minuten. Vor 65.590 Zuschauer Fans im früheren Westfalenstadion mussten die Borussen aber bis zuletzt um den Erfolg zittern, denn die Griechen, die das Hinspiel mit 3:1 gewonnen hatten, erwiesen sich abermals als eine harte Nuss. "Wir haben die Gewichtung richtig gelegt. Das Ergebnis lügt nicht, bei den letzten Spielen nicht und heute auch nicht", sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp nach dem Arbeitssieg erleichtert, "es ging darum, ein Ergebnis zu erzielen. Es hat nur gezählt, dass wir im Wettbewerb bleiben und das sind wir. Ich bin zufrieden und stolz."

Leitner ersetzt Bender

Beim BVB feierte Moritz Leitner sein Startelfdebüt in der Champions League. Der 18-Jährige ersetzte den am Sprunggelenk verletzten Sven Bender im defensiven Mittelfeld und sollte an der Seite von Kapitän Sebastian Kehl die Schaltzentrale gegen den 38-maligen griechischen Meister dicht machen. Mario Götze, der wie Bender das Abschlusstraining verpasst hatte, meldete sich zur Erleichterung der BVB-Fans rechtzeitig fit. Den Shooting-Star hatten zuletzt Leistenprobleme geplagt.

Im Gegensatz zu den ersten drei Partien erwischte der BVB dieses Mal einen Traumstart. Lediglich eine einzige Großchance brauchte der Deutsche Meister als Anlauf, um endlich ins Schwarze zu treffen. Nachdem Ivan Perisic mit dem Anspiel des großartigen Götze nichts anzufangen wusste (3.) und die Dortmund-Fans sich schon wieder auf die neue schwarz-gelbe Modesportart Haareraufen einstellten, machte es Kevin Großkreutz nur vier Minuten später wesentlich besser. Götzes Pass in den Rücken der Abwehr donnerte der Dortmunder Junge aus 20 Metern ins Netz. Da war Gäste-Keeper Balazs Megyeri baff. Der 21-jährige Ungar hatte sich den Start seines Saisondebüts sicher anders vorgestellt - er war überraschend für Franco Costanzo in die Elf gerückt.

Vorsicht ist angesagt

Mit der frühen Führung im Rücken war der BVB nun sichtlich darum bemüht, Lerneffekte zu demonstrieren. Die Offensive legte die Bremse ein. Das Team wollte sich nicht erneut dabei erwischen lassen, aus Hurra-Fußball Harakiri-Fußball zu machen. Um im Zentrum besser zu stehen, ließ sich Großkreutz oft zusätzlich ins defensive Mittelfeld zurückfallen.

Trotzdem übernahmen mit zunehmender Spielzeit die Griechen die Kontrolle. Noch vor der Pause kam Olympiakos drei Mal gefährlich vors Tor von Roman Weidenfeller. Der Keeper parierte gegen den starken Kevin Mirallas, der Außenverteidiger Marcel Schmelzer anfangs vor große Probleme stellte (15./41.). Zwischenzeitlich hatte sich noch Francois Modesto mit nach vorne geschlichen (30.) und fast wie im Hinspiel einen Treffer erzielt.

Lewandowski trifft nur den Pfosten

Die Gäste kamen auch besser aus der Pause und hätten durch den früheren Münchner Löwen Jose Holebas fast den Ausgleich geschafft. Aber wieder passte Weidenfeller auf und faustete den satten Weitschuss des Deutsch-Griechen aus der Gefahrenzone (47.). Dortmund hatte weiter Probleme, das Spiel wieder an sich zu reißen. Es lief einfach zu viel über Götze, darauf hatten sich die Griechen irgendwann eingestellt. Trotzdem hätte der BVB nach genau einer Stunde den zweiten Treffer machen müssen: Stürmer Robert Lewandowski hatte aufgepasst und nach einem Olympiakos-Rückpass Keeper Megyeri den Ball vom Fuß gespitzelt. Doch der Schuss des Polen klatschte an den Pfosten.

Auch die Einwechslungen von Shinji Kagawa für Götze und Kuba für Perisic brachten nur wenig Besserung. Die wenigen Konterchancen, die sich nun gegen die ihre letzte Chance suchenden Griechen ergaben, verspielte der BVB überhastet und unkonzentriert. So mussten die Fans bis zum Ende um den ersten Saisonsieg in der Champions League bangen. Ärgerlich, denn ein weiteres Tor und Dortmund hätte im Falle der Punktgleichheit am Ende der Gruppenphase den direkten Vergleich mit Piräus gewonnen.

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