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FC Bayern München: Karl-Heinz Rummenigge droht mit Boykott

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Champions League - FC Bayern München  

Bayern-Boss Rummenigge droht mit Revolte und Boykott

18.11.2011, 16:06 Uhr | dpa

FC Bayern München:  Karl-Heinz Rummenigge droht mit Boykott. Bayern Münchens Vorstandvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge war schon besserer Laune. (Quelle: imago)

Bayern Münchens Vorstandvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge war schon besserer Laune. (Quelle: imago)

Seit Jahren schon fühlen sich Europas Top-Vereine von den Verbänden UEFA und FIFA gegängelt - vor allem, wenn es um die Abstellung ihrer Stars zu Länderspielen geht. Dieser Streit könnte sogar in einen Ausstand der Klubs münden - wenn es nach Karl-Heinz Rummenigge geht. Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München drohte auf einem Fußball-Forum im portugiesischen Cascais mit einer "Revolte" und indirekt sogar mit einem Boykott der Champions League.

Man werde im schlimmsten Fall eine Teilnahme der 201 Mitglieder des von ihm angeführten europäischen Klubverbandes ECA "zumindest zur Diskussion stellen", sagte Rummenigge auf dem Kongress "Football Talks". Vor ranghohen Vertretern des portugiesischen Fußballs meinte er, der Druck auf Seiten der Europäischen Fußball-Union UEFA sei "ungleich größer", denn "sie wollen - denke ich - mit Porto, mit Real Madrid, mit Barcelona, mit Manchester United und hoffentlich auch mit Bayern München in der Zukunft weiterhin die Champions League spielen".

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Die Länderspiel-Versicherung muss endlich kommen

Rummenigge forderte eine Versicherung für alle Spieler, die für Länderspiele abgestellt werden. Für die EM 2012 würden die Clubs von der UEFA 55 Millionen Euro bekommen. "Das war ein erster Schritt, den wir sehr geschätzt haben", sagte Rummenigge. Das sei aber nicht genug, denn dies seien nur 3,5 Prozent der geschätzten EM-Einnahmen von "mindestens 1,3 Milliarden Euro". Außerdem verlange man auch dringend Versicherungen für Qualifikations- und Testspiele.

Der frühere Weltstar trat zudem für mehr Demokratie in den großen Verbänden ein. Ligen, Klubs und Spieler müssten Vetorechte haben. Außerdem müsse man die seit Jahren immer zahlreicher werdenden Länderspieltermine reduzieren.

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