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Borussia Dortmund - Olympique Marseille: BVB hofft auf ein Wunder

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Dortmund will "das Unmögliche möglich machen"

06.12.2011, 14:41 Uhr | dpa

Borussia Dortmund - Olympique Marseille: BVB hofft auf ein Wunder. Marseilles Nicolas Nkoulou (l.) will Dortmunds Shooting-Star Mario Götze stoppen. (Quelle: imago)

Marseilles Nicolas Nkoulou (l.) will Dortmunds Shooting-Star Mario Götze stoppen. (Quelle: imago)

Wunder oder Totalschaden? Borussia Dortmund steht in der Champions League vor einer fast unlösbaren Aufgabe. Nur ein Sieg im letzten Gruppenspiel mit mindestens vier Toren Unterschied über Olympique Marseille (ab 20.30 im t-online.de Live-Ticker) und die Schützenhilfe des FC Arsenal kann den deutschen Meister vor dem Aus bewahren.

Im schlimmsten Fall scheitert der Bundesliga-Zweite sogar beim Versuch, zumindest die Trostrunde Europa League zu erreichen. Trotz der düsteren Ausgangslage herrscht das Prinzip Hoffnung. "Wir wollen das Unmögliche möglich machen", sagte Sebastian Kehl. Der Einsatz des Kapitäns ist allerdings genauso fraglich wie der von Moritz Leitner. Kehl klagt über ein geschwollenes Kreuzbein, Leitner hat Rücken- und Brustwirbel-Probleme.

Dortmund hofft auf Londoner Schützenhilfe

Ein ähnliches Schicksal wie der VfB Stuttgart, der als bisher einziger amtierender deutscher Meister seit 1994 die europäische Königsklasse als Gruppenvierter (2007) beendete, wollen sich die Dortmunder ersparen. Doch die Chancen auf ein Happy End stehen denkbar schlecht: Nach mitunter naiven Auftritten auf internationaler Bühne rangiert der BVB (4 Punkte) hinter Gruppensieger FC Arsenal (11), Marseille (7) und Olympiakos Piräus (6) auf dem letzten Platz der Gruppe F.

Unterliegt Piräus im Heimspiel gegen den FC Arsenal, würde der Borussia ein Sieg genügen, um zumindest in der Europa League zu überwintern. Doch Torjäger Robert Lewandowski will mehr: "Noch geht was. Wir glauben an uns - solange das letzte Spiel nicht vorbei ist."

Kehl: "Wir haben nichts mehr zu verlieren"

Mut macht der Auswärtstrend in der Bundesliga. In den vergangenen neun Meisterschaftsspielen blieb das Team von Trainer Jürgen Klopp ohne Niederlage und verbuchte 23 Punkte. Zudem gelangen vor heimischer Kulisse zuletzt drei Kantersiege über Augsburg (4:0), Köln (5:0) und Wolfsburg (5:1). "Warum sollte uns das nicht auch gegen Marseille gelingen", kommentierte Lewandowski trotzig.

Gut möglich, dass Klopp in der Not auf eine offensive Variante setzt. Der Einsatz von Lewandowski und des zuletzt auf die Ersatzbank verdammten Lucas Barrios in der Startelf könnte die Torgefahr des zum Siegen verdammten Teams erhöhen. Zum Leidwesen von Shinji Kagawa, der dann mit einem Platz auf der Bank vorlieb nehmen müsste. Sicher fehlen wird der gelbgesperrte Linksverteidiger Marcel Schmelzer, der durch den unerfahrenen Chris Löwe ersetzt wird. "Eigentlich können wir befreit aufspielen. Mit uns rechnet doch niemand mehr, also haben wir auch nicht allzu viel zu verlieren", befand Kehl, der aufgrund einer Hüftprellung selber fraglich ist ebenso wie Moritz Leitner.

Marseilles Trainer will sich nicht vom Hinspiel täuschen lassen

Allerdings würde die Borussia bei einem vorzeitigen Knockout mindestens drei Millionen Euro verlieren, die der europäische Verband allen Achtelfinalisten garantiert. Zudem droht ein neuerlicher Imageschaden: In der vorigen Saison schied der Champions-League-Sieger von 1997 am Ende der Gruppenphase in der Europa League aus.

Bessere Chancen auf das Überwintern in Europa hat Marseille. Doch auch die Franzosen brauchen einen Sieg, um das Achtelfinale in jedem Fall abzusichern. Nach zuletzt 15 Zählern aus sechs Spielen in der französischen Liga wähnt der in die Kritik geratene Trainer Didier Deschamps sein Team im Aufwind. Der deutliche Erfolg über Dortmund Ende September taugt nach Einschätzung des Weltmeisters von 1998 jedoch nicht als Gradmesser: "Das 3:0 im Hinspiel darf uns nicht täuschen."

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