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FC Bayern in der Krise - Franck Ribéry verweigert Jupp Heynckes den Handschlag

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Bayern in der Krise - Eklat um Ribéry

23.02.2012, 11:49 Uhr | t-online.de

FC Bayern in der Krise - Franck Ribéry verweigert Jupp Heynckes den Handschlag. Kein Handschlag, kein Blickkontakt mit Heynckes: Ribéry ist sauer über seine Auswechslung. (Quelle: dapd)

Kein Handschlag, kein Blickkontakt mit Heynckes: Ribéry ist sauer über seine Auswechslung. (Quelle: dapd)

Aus Basel berichtet Steffen Engesser

Ratlos und gefrustet verabschiedeten sich die Spieler des FC Bayern München in den Mannschaftsbus. Mit im Gepäck: eine handfeste Krise. Dafür hatten Philipp Lahm, Mario Gomez und Co. in den neunzig Minuten zuvor mit einer über weite Strecken ideenlosen Vorstellung und einem 0:1 (0:0) beim FC Basel im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gesorgt. Obendrein provozierte Franck Ribéry einen Eklat, als er bei seiner Auswechslung den Handschlag mit Trainer Jupp Heynckes verweigerte.

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Trotz der Kabinenansprache der Bayern-Führungsetage und selbstkritischer Töne der Spieler im Vorfeld verfiel der deutsche Rekordmeister auch im ausverkauften St. Jakob-Park weitgehend in unkreativen Systemfußball. "Du kannst noch so viele Spieler guter Klasse haben, wenn Du in einer Situation bist wie wir und den Erwartungen hinterher läufst, ist es schwer", unterstrich Mario Gomez. Das Selbstvertrauen ist nach den schwachen Auftritten der bisherigen Bundesliga-Rückrunde – und jetzt auch in der Königsklasse - am Nullpunkt angekommen.

Gomez: "Sonst werden wir nicht mehr glücklich"

Für den Stürmer, mit sechs CL-Toren erfolgreichster Bayern-Torschütze, ist das fehlende Selbstbewusstsein der Schlüssel zum (Miss-)Erfolg: "Man hat doch gemerkt, dass es eine schwierige Phase ist. Dass nicht die Spieler auf dem Platz stehen, die befreit aufspielen können und jeder mit der Situation beschäftigt ist. Das müssen wir ablegen, sonst werden wir auswärts nicht mehr glücklich in dieser Saison."

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Das Wir-Gefühl der Hinrunde ist den Münchnern abhanden gekommen. Fast symbolhaft die Auswechslung von Ribéry. Nachdem Heynckes den Franzosen in der 71. Minute für Thomas Müller vom Feld nahm, steuerte Ribéry genervt die Reservebank an, würdigte den Coach des FC Bayern dabei keines Blickes, verweigerte ihm den Handschlag.

Hoeneß regt sich über "Scheiß-Handschlag" auf

Uli Hoeneß sah in Ribérys emotionalem Abgang allerdings kein Fehlverhalten: "Ach, dieser Scheiß-Handschlag, das ist doch Blödsinn. Der Spieler regt sich doch auch auf, das ist normal. Wir sind hier doch nicht im Mädchenpensionat, man wird sich doch auch mal als Spieler aufregen dürfen", echauffierte sich der FCB-Präsident nach Spielende beim TV-Sender Sky. Auch Heynckes wollte die Reaktion des Offensivspielers nicht überbewerten: "Ein Spieler, der in so einem Spiel ausgewechselt wird, ist nicht erfreut. Ich musste was riskieren in dieser Phase. Franck zeigte Ermüdungserscheinungen."

Trotz der keineswegs unverdienten Last-Minute-Niederlage blieb die Vereinsführung in Basel gelassen. Allen voran Uli Hoeneß strahlte nach der Partie Optimismus aus: "Das 0:1 ist ein Ergebnis, das uns für das Rückspiel alle Chancen öffnet. Ich mache mir da überhaupt keine Sorgen, dass wir das nicht schaffen. Es war kein gutes Spiel von uns, aber es gibt auch keinen Grund, Trübsal zu blasen."

Platzt der Traum vom Finale im eigenen Stadion?

Manuel Neuer ging mit sich und seinen Teamkollegen deutlich härter ins Gericht: "So stellen wir uns unseren Fußball nicht vor. Wir müssen intern ganz klar ansprechen, was falsch läuft." Viel Zeit haben die Bayern nicht, will man nicht binnen weniger Wochen auf internationaler und nationaler Ebene die Titel aus den Augen verlieren. Bereits am 13. März steht in der Champions League das Rückspiel an. Sollte der Rekordmeister bis dato kein Selbstvertrauen getankt haben - der Traum vom Champions-League-Finale im eigenen Stadion könnte dann schon geplatzt sein.

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