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Champions League: Franck Ribérys emotionale Rückkehr nach Marseille

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Ribérys emotionale Rückkehr nach Marseille

27.03.2012, 12:26 Uhr | dpa

Champions League: Franck Ribérys emotionale Rückkehr nach Marseille. Bayerns Franck Ribéry freut sich auf ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein Olympique Marseille. (Quelle: imago)

Bayerns Franck Ribéry freut sich auf ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein Olympique Marseille. (Quelle: imago)

Auf diese Dienstreise freut sich Franck Ribéry seit der Auslosung. Denn Olympique Marseille war der Wunschgegner des Franzosen in Diensten des FC Bayern. Von 2005 bis 2007 trug er das Trikot der Südfranzosen und war oft der umjubelte Liebling der heißblütigen Fans im Stade Vélodrome. Jetzt kehrt der Nationalspieler mit den Münchnern an seine frühere Wirkungsstätte zurück. Doch im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League (Mi., 20.45 Uhr live im t-online.de Live-Ticker) wird er nicht als Freund empfangen werden.

Gefühle ausblenden

"Ich freue mich, nach Marseille zurückzukehren. Es ist schon etwas Besonderes für mich. Denn ich hatte dort zwei schöne Jahre", sagte Ribéry. Er weiß natürlich am besten, was die Bayern insbesondere atmosphärisch in der Hafenstadt am Mittelmeer erwartet. "Die Stadt ist total fußballverrückt. Marseille wird super motiviert sein und von seinen Fans total unterstützt werden. Das wird kein leichtes Spiel." Auch für ihn selbst nicht: Denn erstmals tritt Ribéry als Gegner von Olympique an, das sei schon "ein bisschen komisch".

Beckenbauer warnt Ribéry

Das weiß auch Franz Beckenbauer. In der Saison 1990/91 war Beckenbauer Trainer und Technischer Direktor in Marseille und weiß, wie die OM-Anhänger ticken. "Er ist kein Freund mehr, er ist jetzt Gegner. Das Publikum dort ist fanatisch, für das gibt es nur OM. Der Gegner wird dort gnadenlos ausgepfiffen", so die Einschätzung des Kaisers - und Ribéry wird es wohl besonders hart treffen.

Hinzu kommt, dass bei dem kleinen Franzosen wieder einmal die Gefahr besteht, gegen seine Landsleute übermotiviert zu agieren und dann auf dem Platz den Kopf zu verlieren. So wie im Champions-League-Halbfinale 2010, als er gegen Olympique Lyon nach einer Überreaktion eine überflüssige Rote Karte sah und so das Finale gegen Inter Mailand verpasste.

Das Ziel ist der Titel

Das soll diesmal unbedingt vermieden werden. Denn Ribéry fehlt nach wie vor ein großer internationaler Erfolg. Auch wenn die Bayern noch drei Titelchancen haben, macht der kleine Dribbler keinen Hehl daraus, dass die Champions League für ihn an erster Stelle steht, gerade in einem Jahr, in dem das Finale am 19. Mai in München stattfindet. Da darf Marseille trotz aller Freundschaft nicht zur Endstation werden.

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