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Presse: Marseille muss "in Flip-Flops auf den Everest"

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Der FC Bayern ist Frankreichs Traumbrecher

29.03.2012, 16:01 Uhr | sid

Presse: Marseille muss "in Flip-Flops auf den Everest". Marseilles Trainer Didier Deschamps: "Wir haben noch eine Chance." (Quelle: imago)

Marseilles Trainer Didier Deschamps: "Wir haben noch eine Chance." (Quelle: imago)

Nach dem 0:2 (0:1) gegen Bayern München und dem fast sicheren Aus im Viertelfinale der Champions League herrschte bei Olympique Marseille Katzenjammer. Einzig Trainer Didier Deschamps, der mehr denn je um seinen Job bangen muss, versagte sich der Anerkennung der bitteren Realität. "Das ist nicht der richtige Zeitpunkt für Selbstmitleid", sagte er, "wir haben noch eine Chance." Doch auch Zweckoptimist Deschamps musste anerkennen, dass diese nur noch minimal ist.

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Für die französische Presse ist der Fall dagegen weitgehend schon vor dem Rückspiel am kommenden Dienstag in München klar. Diese Aufgabe werde "so schwer wie die Besteigung des Mount Everest - in kurzen Hosen und Flip-Flops", schrieb Le Monde. Das Fachblatt L'Equipe sah die Bayern als Traumbrecher, Marseilles Zukunft in Europa sei stark gefährdet.

Die Hoffnung liegt auf dem Ligapokal

Laut Le Parisien liegt OM dem "Riesen Bayern" bereits zu Füßen. Deschamps tat deshalb gut daran, den Fokus auf die kommenden Aufgaben und die Ligue 1 zu legen. Dort hinkt der Tabellen-Neunte weit hinter den eigenen Ansprüchen her, die Champions-League-Plätze sind 13 Punkte entfernt. "Es sind noch einige Spiele zu spielen", sagte Deschamps.

"Um einen Platz unter den besten Drei kämpfen wir wohl nicht mehr", gab er zwar zu, "aber es gibt keinen Grund für Fatalismus. Es könnte besser sein, aber es gibt auch Klubs, die wesentlich schlechter dran sind als wir." Platz fünf, der neun Zähler weg ist, ist nun das neue Ziel. Eine titellose Saison will Marseille verhindern. "Wir haben ja noch das Ligapokal-Endspiel", sagte Defensivspieler Alou Diarra mit Blick auf die Partie am 19. April gegen Olympique Lyon.

Kritik am Schiedsrichter

Für die Niederlage gegen die Bayern machte der ehemalige Münchner, der im Rückspiel gelbgesperrt fehlen wird, "ein bisschen Naivität" verantwortlich. "Es war ein Albtraumspiel", sagte er. Deschamps meckerte über die Unparteiischen. "Das soll keine Ausrede sein, aber dem ersten Tor ging ein klares Handspiel voraus", sagte er über eine Aktion von Philipp Lahm vor dem 0:1: "Und es gibt fünf Schiedsrichter, das ist einfach bedauerlich."

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