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Real - Bayern: So wichtig sind Franck Ribéry, Philipp Lahm und Co.

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FC Bayern: Jedem seine Herkulesaufgabe

25.04.2012, 10:10 Uhr | t-online.de, dpa

Real - Bayern: So wichtig sind Franck Ribéry, Philipp Lahm und Co.. Franck Ribéry und Philipp Lahm sind in Madrid besonders gefordert. (Quelle: imago)

Franck Ribéry und Philipp Lahm sind in Madrid besonders gefordert. (Quelle: imago)

Schafft der FC Bayern als erster Verein das Kunststück, im eigenen Stadion das Finale der Champions League zu bestreiten? In der 20-jährigen Geschichte des Wettbewerbs ist dies bisher keinem Klub gelungen. Heute (ab 20.30 Uhr im Liveticker von t-online.de) muss der Rekordmeister seinen hauchdünnen 2:1-Vorsprung aus dem Hinspiel bei Real Madrid verteidigen. Dabei kommt auf jeden Bayern-Spieler eine ganz besondere Aufgabe zu. t-online.de hat für Sie Philipp Lahm, Franck Ribéry und Co. genau unter die Lupe genommen und erklärt im Formcheck, worauf es bei jedem einzelnen Akteur ankommt.

Der große Formcheck:  Die aktuelle Verfassung und Aufgaben der Bayern-Stars gegen Real

So steht einer ganze Reihe Stars eine wahre Herkulesaufgabe bevor, die es zu bewältigen gilt. Nur wenn jeder Einzelne über den Schatten springt, hat der FC Bayern in der Hölle von Bernabeu eine Chance. Nicht umsonst fordert Trainer Jupp Heynckes mathematisch schier Unmögliches: „Wir müssen 100 beziehungsweise 110 Prozent abliefern. Die letzten zehn Prozent sind Emotionen. Dann haben wir eine große Chance, ins Endspiel einzuziehen.“

Ribéry und Robben haben sich versöhnt

"Wir werden eine bayerische Sternstunde brauchen", erklärte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor dem "Kampf der Giganten", wie es Heynckes formulierte. Mit den zwei Stars Ribéry und Arjen Robben, die sich nach ihrem Kabinenstreit für das große Ziel versöhnt haben, einem aufgeladenen Akku, aber auch viel Demut gehen die Münchner an die Aufgabe gegen das bärenstarke Real um Tormaschine Cristiano Ronaldo.

"Wir müssen ohne Angst spielen", beschwor Ribéry seine Kollegen vor der Rückkehr in das Finalstadion von 2010. Der Franzose fehlte vor 704 Tagen gesperrt, jetzt will er im Halbfinale an der Seite seines Hinspiel-Sparringspartners Robben in das Endspiel am 19. Mai.

Schweinsteiger beschwört den Teamgeist

"Du hast nur die Chance, als Einheit was zu erreichen", betonte Bastian Schweinsteiger kurz nach der Ankunft im sonnigen Spanien. "Es gilt, von der ersten Minute an Vollgas zu geben, giftig zu sein, die Tugenden, die Mentalität, die Bayern hat, auf den Platz zu bringen."

Zwei Siege, ein Unentschieden, sechs Niederlagen lautet die Bilanz gegen Real im Estadio Santiago Bernabéu. Uli Hoeneß verwies darauf, dass man dort aber noch nie eine "richtige Klatsche" bekommen, dafür jedoch schon "überragende Spiele" abgeliefert habe. Der Präsident taxierte die Chancen auf das vierte Finale des deutschen Rekordmeisters in der Königsklasse auf "fifty fifty".

Der ganze Verein ist infiziert

Hoeneß verriet auch, wie sehr das Kräftemessen mit den Königlichen alle im Verein mitnimmt und anspannt. "Es ist so, dass ich zum ersten Mal seit langer, langer Zeit jetzt auch nachts wieder an ein Fußballspiel denke", berichtete der Präsident über sein Seelenleben.

Nach dem 2:1 im Hinspiel wagte vor dem Tag der Entscheidung keiner im Münchner Lager großspurige Sprüche. "Wir haben großen Respekt vor Real Madrid, es ist eine große Mannschaft, ein großer Klub. Und mit dem Schuss Demut werden wir da reingehen und es trotzdem versuchen", kündigte Rummenigge für Münchner Verhältnisse ungewohnt kleinlaut an.

Mourinho fürchtet den Kampfeswillen

Der Respekt ist aber auch bei der Offensivmacht Real, der allein in der Liga 109 Tore (Rekord) glückten, groß. "Was mir bei den Bayern am meisten Sorgen macht, ist der erbitterte Kampfgeist", sagte Coach José Mourinho. Er lockt die Münchner. "Die Bayern wissen, dass sie praktisch ausgeschieden sein werden, wenn sie kein Tor erzielen."

Ein heißer Tanz steht im Duell zweier Europapokal-Riesen bevor, über 90 oder auch 120 Minuten. Vielleicht kommt es sogar zu einem Elfmeterschießen als dramatischem Höhepunkt. "Das wird ein Leckerbissen. Es wird ein Spiel, in dem alle schönen Zutaten des Fußballs zu sehen sein werden", prophezeite der frühere Real-Coach Heynckes, der mit Madrid 1998 die begehrteste Trophäe im Klub-Fußball feierte. Der Bayern-Trainer plant mit der Elf vom Hinspiel, WM-Torschützenkönig Thomas Müller muss wohl wieder auf die Bank.

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