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Löw fürchtet "Tiefschlag" für Bayern

15.05.2012, 14:36 Uhr | dpa

Löw fürchtet "Tiefschlag" für Bayern. Bundestrainer Joachim Löw beklagt die zerrüttete Vorbereitung.

Bundestrainer Joachim Löw beklagt die zerrüttete Vorbereitung. (Quelle: dpa)

Porto Cervo (dpa) - Joachim Löw fürchtet nach dem Stotterstart in die EM-Vorbereitung ein erneutes Negativ-Erlebnis seiner Bayern-Spieler im Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea.

"Eine Niederlage wäre schon ein Tiefschlag", sagte Löw im Trainingslager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf Sardinien. Gerade deshalb drückt der Bundestrainer seiner München-Fraktion die Daumen: "Die beste Mannschaft in Europa, das wäre super für unsere Spieler. Sie wären motiviert, sie kämen schnell in den Rhythmus rein, weil die Motivation überwiegt", sagte er.

Nach der verpassten Meisterschaft und dem Debakel im DFB-Pokalfinale hofft Löw auf einen Erfolg der Bayern. "Das wäre wahnsinnig, wenn du das gewinnen kannst, das wäre ein historisches Ereignis." Eine weitere Pleite der Münchner am Samstag gegen Chelsea könnte dagegen auch Löws EM-Mission negativ beeinflussen. "Dann wäre die Enttäuschung groß und wir müssten ihnen noch zwei drei Tage mehr freigeben, damit sie den Kopf freikriegen", bemerkte Löw in einem DFB-Interview.

Ohnehin ist der Chefcoach mit der ersten Phase der Präparation für die Europameisterschaft vom 8. Juni bis 1. Juli in Polen und der Ukraine unzufrieden. "Man hat schon das Gefühl, die Vorbereitung ist ein bisschen zerrüttet", bemerkte der 52-Jährige. Zu der schwierigen Situation mit den acht EM-Kandidaten des FC Bayern, die frühestens am 25. Mai im zweiten Trainingscamp in Frankreich zum Team stoßen werden, kommen weitere Störfaktoren.

Auch Mesut Özil und Sami Khedira reisen wegen einer Verpflichtung mit Real Madrid später an. Einige Spieler wie Miroslav Klose und Lukas Podolski sind angeschlagen, müssen erst ein Aufbauprogramm absolvieren. Topstürmer Klose hat sich eine Zerrung des Innenbandes im rechten Sprunggelenk zugezogen, teilte der Deutsche Fußball-Bund mit. Wann der 33-Jährige, der schon zuvor wegen eines Muskelrisses eine längere Pause einlegen musste, wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, ist völlig offen.

Podolski leidet an muskulären Problemen. "Es bringt nichts, wenn er mit 80 Prozent Einsatz auf den Platz geht", erklärte der Bundestrainer. Ein Fitnesscoach soll den 95-maligen Nationalstürmer so gezielt aufbauen, dass er spätestens in Frankreich wieder mit dem Team trainieren kann. Der Schalker Benedikt Höwedes stand nach Wadenproblemen am Dienstag im Stadion Andrea Corda erstmals auf dem Trainingsplatz, konnte aber nur individuell üben.

Die Ankunft der fünf Dortmunder Double-Gewinner, die zu Löws vorläufigen EM-Kader gehören, im Teamhotel Romazzino an der Costa Smeralda verzögerte sich am Dienstag. Technische Probleme mit dem Flugzeug waren die Ursache. "Ein gemeinschaftliches Training im taktischen Bereich ist schwierig", stellte der Bundestrainer wegen der komplizierten Personallage fest.

Doch Löw ist noch immer optimistisch, dass er durch eine flexible Gestaltung seiner Vorbereitung bis zur Anreise ins EM-Quartier in Danzig am 4. Juni ein schlagkräftiges Team formen kann. "Wir schaffen es auch, aber die Zeit ist kurz und gedrängt", betonte der Freiburger.

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