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Chelsea: Zukunft von di Matteo offen

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Zukunft von di Matteo noch offen

20.05.2012, 12:20 Uhr | t-online.de

Chelsea: Zukunft von di Matteo offen. Roberto di Matteo nimmt die Glückwünsche in München entgegen.  (Quelle: dpa)

Roberto di Matteo nimmt die Glückwünsche in München entgegen. (Quelle: dpa)

Als er gefragt wurde, ob sein erfolgreicher Fußball gegen den FC Bayern auch schön gewesen sei, drehte sich Roberto di Matteo nur um und ging. Diese Frage musste sich der Trainer des FC Chelsea im Moment des Triumphes nicht gefallen lassen. Stattdessen kehrte er zu seinen Spielern zurück und feierte mit ihnen den ersten Champions-League-Titel in der 107-jährigen Vereinsgeschichte der Blues. Doch was geschieht nun mit di Matteo? Der Italo-Schweizer hatte Chelsea in der Rückrunde interimsweise übernommen, nachdem Andre Villas-Boas entlassen worden war. Doch sein Vertrag läuft aus.

"Was immer die Zukunft bringt, ich werde es akzeptieren", sagte der Italo-Schweizer nach dem Spiel. Der 41-Jährige hatte die Blues am 4. März übernommen und umgehend zwei Titel gewonnen: den FA-Cup und eben die Champions League. Ob di Matteo nun langfristig zum Cheftrainer aufsteigt, liegt in den Händen von Vereinsbesitzer Roman Abramowitsch. "Wenn ich Klub-Eigner wäre, würde ich ihm einen Dreijahresvertrag geben", bezog Bayern-Trainer Jupp Heynckes klar Stellung.

"Schaut Euch den Pokal an!"

Und John Terry, Kapitän der Blues, hielt nach der Pokal-Übergabe ein flammendes Plädoyer für den Coach. "Robbie hat Fantastisches geleistet seit er hier eingesprungen ist. Schaut Euch den Pokal an! Das ist es, worauf wir so lange gewartet haben. Heute Nacht haben wir es geschafft - und Robbie verdient einen großen Teil dazu beigetragen. Wir alle hoffen, dass er seinen Job behält - denn was kann er mehr erreichen in zweieinhalb Monaten als den FA-Cup und die Champions League gewinnen?"

Ergeht es di Matteo wie einst Jupp Heynckes?

Tatsächlich hat di Matteo ohne große Trainermeriten das geschafft, woran seine prominenten Vorgänger wie José Mourinho, Luiz Felipe Scolari oder Guus Hiddink an der Stamford Bridge gescheitert waren. Der Erfolg ist für den Ex-Nationalspieler Italiens eine späte Wiedergutmachung für ein tragisches Karriereende als Spieler. Im September 2000 hatte er im Trikot des FC Chelsea einen fürchterlichen Beinbruch erlitten und seine Karriere beenden müssen.

2008 übernahm er seine erste Traineraufgaben bei den Milton Keynes Dons, feierte später mit West Bromwich Albion den Aufstieg in die Premier League und kehrte zu Beginn dieser Saison als Assistenztrainer nach London zurück. Dort wird er wohl bleiben. Denn wer trennt sich schon von einem Trainer, der gerade die Champions League gewonnen hat? Außer natürlich Real Madrid. Die hatten sich 1998 trotz des Triumphes in der Königsklasse von einem gewissen Jupp Heynckes getrennt.

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