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Champions-League-Finale - Pressestimmen: "Drogba ist der ungnädige Henker"

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Pressestimmen: "Drogba ist der ungnädige Henker"

20.05.2012, 14:03 Uhr | sid

Champions-League-Finale - Pressestimmen: "Drogba ist der ungnädige Henker". Matchwinner im Champions-League-Finale: Didier Drogba (Quelle: dpa)

Matchwinner im Champions-League-Finale: Didier Drogba (Quelle: dpa)

Nach dem dramatischen Erfolg des FC Chelsea im Champions-League-Finale gegen Bayern München (5:4 nach Elfmeterschießen) huldigte Europas Presse Chelseas Weltklasse-Stürmer Didier Drogba. "Didi hat's gemacht! Drogba verbannt Chelseas Moskau-Schmerz", titelt die "Sun" in Anlehnung an das Finale 2008, das Chelsea im Elfmeterschießen gegen Manchester United verloren hatte. Martialischer beschrieb es die italienische "Tuttosport": "Drogba ist der ungnädige Henker der Deutschen."

Für den am Boden zerstörten Gastgeber aus München blieb nur Trauer: "Drama für den FC Bayern. Die Bayern blicken auf die Trümmer des zweiten verlorenen Finalspiels in zwei Jahren. Der Klub ist von seinen Stars verraten worden", urteilte der "Corriere della Sera" aus Italien. Die Pressestimmen im Überblick:

ENGLAND

The Guardian: Drogba verbannt Chelseas Moskau-Schmerz. Bayern München verzweifelt an Chelseas Doppel-Barriere.

The Sun: Didi hat's gemacht! Tödlicher Drogba lässt München verstummen. Blaues Spotlight an. Die Deutschen verlieren im Elfmeterschießen!

Daily Mirror: Milliardenfachen Dank! Abramowitsch erfüllt sich seinen Herzenswunsch.

Daily Telegraph: Chelseas Spieler sind die Könige Europas! Champions kümmert es nicht, wie sie gewinnen. Es musste Drogba sein! Denn nur die Diva mit dem Talent, Geschichte zu schreiben, konnte diesen Ball ins Netz der Bayern schießen und die Suche von Chelsea nach dem größten europäischen Vereinstitel beenden. Ein englischer Klub schlägt einen deutschen im Elfmeterschießen - notiert diesen Tag in euren Geschichtsbüchern.

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: Di Matteo und Drogba siegen, Bayern München trennt sich in Tränen von der Champions League. Wie vor einer Woche in Berlin, wie vor zwei Jahren in Madrid, tanzen die Gegner vor der Nase der Bayern-Spieler, die nur noch ihre Wut als Begleiterin haben. Dortmund siegt, die Champions-League-Trophäe zieht nach London. Für Bayern könnte es nicht schmerzhafter sein, die Champions League im eigenen Tempel zu verlieren. Der Teamgeist der Bayern ist stark, doch die Fehler der einzelnen verurteilen die Mannschaft zur Niederlage.

Corriere dello Sport: Der Favorit FC Bayern kapituliert einen Schritt vor dem Sieg. Vor zwei Jahren mussten die Deutschen vor Mourinhos Inter Mailand resignieren, diesmal vor Di Matteos Blues. Di Matteo ist für Chelsea der Coach des Neubeginns nach der verheerenden Ära von Villas-Boas. Mit dem italienischen Trainer auf der Bank erobert Chelsea die Spitze des europäischen Fußball-Olymps.

Tuttosport: FC Bayern, Hausherr in seiner wunderbaren Allianz Arena, erlebt ein sportliches Drama ohne gleichen. Drogba ist der ungnädige Henker der Deutschen. Mit seinem Tor erobert der Ivorer einen Platz in der Fußballgeschichte.

Repubblica: Chelsea, ein Wunder! Drogba bricht das Herz der Bayern. Die Di-Matteo-Boys erobern die Champions League. Das Heimfinale wird zum verwunschenen Spiel.' Corriere della Sera : 'Chelsea, Meister im Elfmeter, Drama für den FC Bayern. Die Bayern blicken auf die Trümmer des zweiten verlorenen Finalmatchs in drei Jahren. Der Klub ist von seinen Stars verraten worden.

SPANIEN

El Mundo Deportivo: Drogba macht Abramowitsch zum Champion. Nach Millionen und Millionen von Abramowitsch holt eine Mannschaft, die sich ausschließlich aufs Verteidigen beschränkt, den ersten großen Titel Europas. Ein schlimmer Nachfolger für die Mannschaft von Pep Guardiola, wenn man sich an die Vorstellung von Barca in Wembley erinnert.

AS: Ein defensives, aber couragiertes Chelsea holt sich CL-Krone. Chelsea mit blauem Blut.

Marca: Drogba krönt Chelsea! Abramowitschs Traum wird nach 9 Jahren und 900 Millionen Euro Wirklichkeit - Chelsea gewinnt ersten CL-Titel defensiv und ohne Risiko' Sport: 'Das Glück lächelt Chelsea entgegen. Das Schicksal hadert mit Bayern.

ÖSTERREICH

Kronenzeitung: Bayern am Boden! Drama dahoam: Bayern Münchens großer Traum vom historischen Triumph im eigenen Stadion ist auf brutale Weise geplatzt. Trotz Riesenchancen im Überfluss unterlag der deutsche Rekordmeister dem destruktiven englischen Pokalsieger FC Chelsea am Samstagabend im Champions-League-Finale mit 3:4 im Elfmeterschießen. Der FC Bayern machte dabei wie 1999 gegen Manchester United die bittere Erfahrung, eine Führung kurz vor dem Ziel zu verspielen.

Kurier: Die Bayern im Tal der Tränen. Während in München die ganze Stadt Trauer trägt, spielt Chelsea den Sieger-Blues. Unsere Stadt, unser Stadion, unser Pokal. Der fromme Wunsch auf dem Transparent der Bayern-Fans wurde nicht erfüllt. Die Meisterschaft verloren, den Cup vergeigt, jetzt auch noch als bessere Mannschaft das Champions-League-Finale verloren.

Die Presse: Koan Titel: Bayern verliert Champions-League-Finale!

SCHWEIZ

Blick: Wahnsinn! Irre! Unfassbar! Dramatischer gehts nicht! Nach einem wahren Hitchcock-Krimi setzt sich Roberto Di Matteo die Krone des europäischen Fußballs auf. Um 23.29 Uhr ist es endgültig vorbei! Da jagt Didier Drogba den letzten Elfmeter in die Maschen und verschwindet unter einer blauen Jubeltraube. Die Bayern-Stars versinken auf dem Boden, vergraben ihre Gesichter in den Händen, Tränen kullern!

NZZ: Drogba avanciert zum Helden - Es wunderte niemanden, dass Drogba der Ausgleich vorbehalten war. Kein Spieler Chelseas kämpfte so sehr um jeden Ball, wie schon in Barcelona war er Verteidiger und Stürmer in einem. Kurz vor dem Ende schaffte er für die Chelsea den Ausgleich. Mit einem wuchtigen Kopfball nach einer Ecke traf er zum Ausgleich. Und so ging das Match in eine Verlängerung, an deren Ende das Elfmeterschießen stand. Mit einem märchenhaften Ende. Für Chelsea, nicht für die Bayern.

Berner Zeitung: Chelsea dank Drogba im siebten Himmel!

NIEDERLANDE

De Telegraaf: Robben greift wieder daneben. Bayern-Stürmer verschießt im Champions-League-Finale gegen Chelsea den entscheidenden Elfmeter. Ein beispielloser Dämpfer. Nach dem verlorenen CL-Finale von 2010 gegen Inter Mailand steht Arjen Robben wieder mit leeren Händen da. Gerade der Niederländer versäumte es, in der Verlängerung den entscheidenden Elfmeter zu versilbern, wodurch die Blues, die keinen Moment dominierten, am Ende den Cup mit den großen Ohren hochhalten durften.

AD Sportwereld: Die Millioneninvestitionen des steinreichen russischen Ölmagnaten Roman Abramowitsch in Chelsea haben endlich den Sieg in der Champions League gebracht. Die Engländer besiegten Bayern München im Stadion der Deutschen. Für Arjen Robben endete das Spiel als persönliches Drama. In der Verlängerung hat er einen Elfmeter verpasst.

Voetbal International: Ein historischer Champions-League-Sieg nach einem Fehlschuss von Robben. Die Eroberung des Pokals mit den großen Ohren bedeutet für Chelsea den ersten Champions-League-Titel. Die Londoner nahmen Revanche für das verlorene Finale von Moskau 2008, als Manchester United im Elfmeterschießen zu stark war.

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