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Champions League: Gladbachs de Jong wird zur tragischen Figur

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Hanke: "Er ist nur ein Mensch, das kann passieren"

22.08.2012, 12:19 Uhr | sid

Champions League: Gladbachs de Jong wird zur tragischen Figur. Total frustriert: Luuk de Jong nach seinem Eigentor gegen Kiew. (Quelle: imago)

Total frustriert: Luuk de Jong nach seinem Eigentor gegen Kiew. (Quelle: imago)

Als letzter Spieler schlich Millionen-Mann Luuk de Jong aus der Kabine. Den Kopf gesenkt, die blauen Augen vermittelten einen traurigen Gesichtsausduck. Der teuerste Einkauf in der Geschichte von Borussia Mönchengladbach wurde bei der bitteren 1:3 (1:2)-Niederlage im Play-off-Hinspiel zur Champions League gegen Dynamo Kiew zur tragischen Figur.

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Mit seinen Treffern sollte der zwölf Millionen teure Niederländer die Gladbacher in die Königsklasse schießen. Sein Eigentor kurz vor dem Ende dürfte nun geradewegs in die Europa League führen und Zusatzeinnahmen im zweistelligen Millionenbereich kosten.

Im Sturm noch wie ein Fremdkörper

"Ich wollte dem Team helfen, wichtig sein. Dass es dann so läuft, hofft natürlich niemand", sagte der 21-Jährige nach seiner unglücklichen Aktion in der 81. Minute im Anschluss an einen Freistoß des ukrainischen Vizemeisters: "Ich sah den Ball kommen und wollte ihn mit meinem linken Fuß klären. Das war ein grausamer Abend. Ich werde heute Nacht wohl nicht schlafen", sagte er nach dem Spiel.

Sein Missgeschick war bezeichnend für de Jongs unglücklichen Auftritt. Im Sturm wirkte er neben Igor de Camargo noch wie ein Fremdkörper. Dem 1:2 durch Andrej Jarmolenko (36.) ging ein Missverständnis von de Jong und Granit Xhaka voraus. "Unsere Stürmer sind sich spielerisch zu ähnlich und bleiben im Zentrum. Es fehlte die Durchschlagskraft", kritisierte Trainer Lucien Favre, der offen ließ, ob er zum Bundesligastart gegen 1899 Hoffenheim erneut mit zwei Angreifern spielen wird. Er müsse eine Ergänzung finden, so der Schweizer.

Fehler gnadenlos bestraft

Der Traum von der Teilnahme an der Königsklasse dürfte durch die unnötige Heimniederlage schon geplatzt sein. Der fünfmalige Deutsche Meister bot bei seinem ersten internationalen Auftritt seit 17 Jahren zwar eine engagierte Leistung, doch die Fehler wurden vom 13-maligen Champion der Ukraine eiskalt ausgenutzt. "Ich habe immer davor gewarnt, dass auf diesem Niveau die Fehler bestraft werden", sagte Innenverteidiger Martin Stranzl.

Die Borussen mussten erstmals unter der Regie von Favre drei Gegentreffer in einem Pflichtspiel hinnehmen. Nach der zu diesem Zeitpunkt verdienten Führung durch Alexander Ring (13.) fiel der Ausgleich durch einen von Filip Daems unhaltbar abgefälschten Distanzschuss von Taras Michalik (28.). "Danach haben wir zu überhastet gespielt. Zu sehr durch die Mitte, zu wenig über Außen", erklärte Favre.

Hanke: "Ein katastrophales Ergebnis"

Die Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Mittwoch sind damit denkbar schlecht, die Zeichen stehen auf Europa League. "Vielleicht ist es unsere Chance, dass Kiew es auf die leichte Schulter nimmt", sagte der finnische Nationalspieler Ring, während Mike Hanke von einem "katastrophalen Ergebnis für das Rückspiel" sprach.

Kritik an Pechvogel de Jong wollten seine Mitspieler nicht üben. "Er hat alles gegeben. Letztendlich war es ein gefundenes Fressen, auch für die Medien, dass er noch ein Eigentor macht. Er ist nur ein Mensch, das kann passieren. Er ist ein junger Spieler, hat ganz viel Potenzial sich zu entwickeln. Von daher glaube ich, dass er ganz schnell wieder aufstehen wird", sagte Hanke.

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