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Schalke mit Frust gegen Montpellier

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Schalke mit Frust gegen Montpellier

30.09.2012, 11:05 Uhr | dpa

Schalke mit Frust gegen Montpellier. Schalkes Trainer Huub Stevens ringt nach dem 2:2 gegen Düsseldorf um Fassung.

Schalkes Trainer Huub Stevens ringt nach dem 2:2 gegen Düsseldorf um Fassung. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa) - Mit viel Wut im Bauch geht der FC Schalke 04 in die Champions-League-Woche. Vor dem Heimspiel gegen Montpellier müssen die fassungslosen Gelsenkirchener den unnötigen Punktverlust in Düsseldorf verarbeiten.

Huub Stevens und Horst Heldt rangen um Fassung. Nach einem Abend der Fußball-Rätsel starteten Trainer und Manager des FC Schalke 04 stinksauer in die Champions-League-Woche mit dem wegweisenden Heimspiel gegen Montpellier am Mittwoch. Im Riesenärger über das 2:2 (2:0) bei Fortuna Düsseldorf mochte noch niemand bei den Königsblauen so richtig an die Königsklasse denken. Zumindest für Heldt fühlte sich das Remis bei der noch immer ungeschlagenen Fortuna "wie eine 0:5-Niederlage" an.

Und so nahmen die Schalker unangenehme Fragen mit in die Vorbereitung auf die Partie gegen die Franzosen. Warum verschenkte das Team einen eigentlich sicheren Sieg bei einem Neuling? Warum beherrschen die Königsblauen den Gegner lange Zeit nach Belieben und gewinnen doch nicht? Für Stevens gibt es einiges aufzuarbeiten.

Auch Heldt musste um die Contenance kämpfen: "Ich halte mich besser zurück." Aber dann brach es doch aus ihm heraus, weil seine Profis sich in den zweiten 45 Minuten amateurhaft präsentierten. "Ich habe selten erlebt, dass man den Gegner so intensiv beherrscht und ihn an die Wand spielt", beurteilte Heldt das, was vor dem Seitenwechsel geschah. Stevens war "fassungslos, wie wir nach der Pause aufgetreten sind".

Im 37. Erstligaduell zwischen Fortuna und Schalke deutete alles auf einen Routineerfolg hin. Locker knackten Klaas-Jan Huntelaar (13. Minute) und Joel Matip (20.) die Zu-Null-Serie der Fortunen. Später indes geschah das, was Heldt als "unerklärlich" bezeichnen sollte: Die Fortuna powerte zurück und hielt urplötzlich auch beim hohen Niveau mit, das zuvor nur die Schalker gezeigt hatten.

Grundübel war die Chancenverwertung. "Es darf uns nicht passieren, dass wir dickste Möglichkeiten kläglich vergeben", bemerkte Kapitän Benedikt Höwedes. "Sauer und enttäuscht" war er, wollte aber niemanden anschreien oder attackieren. Tacheles zu reden - das hatte sich Heldt vorgenommen: "Wir sollten uns alle mal die Meinung sagen. Und ich werde, glaube ich, anfangen." Stevens wollte zunächst nicht viel sagen: "Das sollen lieber die Spieler machen."

Und die taten es, durchaus auch selbstkritisch. "Wir sind alle richtig enttäuscht", meinte Tranquillo Barnetta. "Es fühlt sich an wie eine Niederlage." Und Jermaine Jones: "Am Ende sind wir natürlich alle sauer auf uns selbst. Die zweite Halbzeit war die schlechteste, die wir in dieser Saison bisher gezeigt haben."

Huntelaar empfahl schnelle Besinnung auf Montpellier: "Darauf müssen wir uns jetzt konzentrieren." Der Torschützenkönig war reumütig. Er wusste, dass er die Vorentscheidung zum 3:1 vergeben hatte: "Am Ende müssen wir uns vorwerfen lassen, dass wir zwei Punkte liegen lassen haben."

Schalke am Boden, die Fortunen vor 54 000 Fans obenauf - es war auch ein Abend der Gefühlsextreme. "Einfach Wahnsinn", meinte Dani Schahin. Nach dem 2:0 von Augsburg gelang ihm der zweite "Doppelpack" (47./77.) seiner Erstliga-Karriere. Den euphorischen Moment nach dem 2:2 hätte er gern in die Länge gezogen: "Aber das ging leider nicht: Der Schieri hat wieder angepfiffen." Für die sonst eher defensiv angelegte Vorgehensweise seiner Mannschaft hatte Spielführer Andreas Lambertz im ZDF-Sportstudio eine gute Begründung: "Der FC Chelsea ist so Champions-League-Sieger geworden."

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