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Watzke: Würde Scheich nicht empfangen

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Watzke: Würde Scheich nicht empfangen

01.10.2012, 10:36 Uhr | dpa

Watzke: Würde Scheich nicht empfangen. Hans-Joachim Watzke würde den BVB nicht einem Scheich überlassen.

Hans-Joachim Watzke würde den BVB nicht einem Scheich überlassen. (Quelle: dpa)

Dortmund (dpa) - Den ersten Nadelstich versetzten die Dortmunder Manchester City bereits vor dem Anpfiff. Ungeachtet des Champions-League-Spiels am Mittwoch verzichtete Hans-Joachim Watzke auf vornehme Zurückhaltung.

Die finanzielle Abhängigkeit des englischen Meisters von ausländischen Investoren verleitete den BVB-Geschäftsführer zu einer verbalen Breitseite. "Ich würde ihn noch nicht einmal empfangen", antwortete Watzke auf die Frage des "Kicker", ob er einem Scheich die Tür öffnen und mit ihm verhandeln würde. "Bei Manchester City bestimmt die Abu Dhabi Group das operative Geschäft."

Investitionen in Höhe von rund 900 Millionen Euro aus dem Nahen Osten binnen vier Jahren haben die Citizens in England und Europa wieder salonfähig gemacht. Doch Geschäftsmodelle wie die in Manchester sind einem Traditionalisten wie Watzke seit jeher ein Dorn im Auge: "Vielleicht würde in anderen Klubs der eine oder andere weich werden. Nur: Was ist, wenn sich der Scheich - wie in Malaga - wieder verabschiedet. Dann wird es kritisch."

Damit spielte der Verfechter des von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) eingeführten Financial Fairplay auf die Nöte beim FC Malaga an. Weil Eigentümer Scheich Abdullah Bin Nasser Al Thani angeblich das Interesse verloren hat, halten sich um den spanischen Erstligisten Verkaufsgerüchte. Die UEFA hatte zuletzt die Champions-League-Prämien des Clubs wegen Zahlungsrückständen eingefroren.

Auch ohne solche Debatten über arabische Geldgeber ist das Duell im knapp 48 000 Zuschauer fassenden Etihad Stadium brisant genug. Nach der unglücklichen 2:3-Niederlage im ersten Spiel der Gruppe D bei Real Madrid steht das sündhaft teure City-Team, dessen Marktwert auf rund eine halbe Milliarde Euro geschätzt wird, mächtig unter Druck. Und die Borussia will beweisen, dass der 1:0-Sieg über Ajax Amsterdam weniger mit Glück als vielmehr mit gewachsener Reife zu tun hatte. Schon ein Punktgewinn könnte dem deutschen Meister helfen, das im vorigen Jahr entstandene Image des internationalen Lehrlings abzulegen.

Bei allem Respekt vor dem Edelkader von Trainer Roberto Mancini überwiegt bei allen Dortmundern die Vorfreude. "Gegen solche Spieler, in einem solchen Stadion - viel besser geht es nicht", kommentierte Ilkay Gündogan. Wie der Mittelfeldspieler brennt auch Innenverteidiger Neven Subotic auf die erste echte Reifeprüfung dieser Champions-League-Saison: "Ich will mich mit den Besten messen, um zu sehen, wo ich im Vergleich stehe."

Subotic und seine Kollegen aus der BVB-Hintermannschaft sind besonders gefordert. Schließlich bekommen sie es gegen den Tabellen-Vierten der Premier League mit namhaften Offensivkräften wie Sergio Aguero, Mario Balotelli, Edin Dzeko und Carlos Tevez zu tun. Das 5:0 über Mönchengladbach am Samstag sorgte für neuen Mut. Anders als bei den Auftritten zuvor in Hamburg (2:3) und Frankfurt (3:3) mit jeweils drei Gegentoren stand am Ende die Null. Doch Trainer Jürgen Klopp schwant, dass es am Mittwoch ungleich schwerer werden wird. "Für das 5:0 können wir uns in Manchester nichts kaufen."

Manchester City: Hart - Zabaleta, Kompany, Nastasic - Silva, Yaya Touré, Javi Garcia, Barry, Aguero - Balotelli (Dzeko), Tevez

Borussia Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Gündogan (Bender), Kehl - Blaszczykowski, Götze, Reus - Lewandowski

Schiedsrichter: Pavel Kralovec (Tschechien)

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