Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Champions League >

FC Bayern: Arjen Robben leidet an muskulären Problemen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ermahnter FC Bayern zum Weißrussland-Debüt

01.10.2012, 11:21 Uhr | dpa

FC Bayern: Arjen Robben leidet an muskulären Problemen. Jupp Heynckes ist mit den Bayern erstmals in Weißrussland.

Jupp Heynckes ist mit den Bayern erstmals in Weißrussland. (Quelle: dpa)

Minsk (dpa) - Nach der sportlichen Machtdemonstration in der Bundesliga will der FC Bayern auf Europapokal-Neuland in Minsk am Dienstag gegen den FC BATE Borissow den nächsten Spitzenplatz erklimmen.

Mit den mahnenden Worten von Sportvorstand Matthias Sammer im Hinterkopf bezogen die Profis des deutschen Fußball-Rekordmeisters konzentriert und entschlossen ihr Quartier im Crown-Plaza-Hotel in Weißrussland. Von dort aus können sie das auf der anderen Straßenseite gelegene Dynamo-Stadion sehen.

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge blickte "neugierig" auf die Premieren-Aufgabe, Kapitän Philipp Lahm landete am gespenstisch leeren Flughafen mit "Vorfreude auf ein neues Land", der am Wochenende als Warner wirkende Sammer trat seine erste Münchner Champions-League-Reise mit lächelndem Gesicht an. Und bekam einen Tag vor dem Spiel gegen Borissow für seine Kritik nach dem Werder-Spiel Lob vom Vorstandschef.

"Matthias hat mir mit seiner Aussage am Wochenende eigentlich sehr gefallen, weil ich glaube, wir würden einen großen Fehler machen, wenn wir uns jetzt von außen einlullen lassen. Dieses permanente Lob, diese permanente Euphorie gefallen mir auch nicht", bekannte Rummenigge. Gefallen findet er aber an den Erfolgen - und die sollen mit einem Sieg im Dynamo-Stadion von Minsk gegen das Team von Ex-Bundesliga-Profi Alexander Hleb fortgesetzt werden. "Wir wären dann Tabellenführer, und das ist auch unser Ziel am Ende der Gruppenphase. Das wäre eine wunderbare Geschichte. Aber Borissow ist ein Gegner, den man nicht unterschätzen darf", sagte Rummenigge.

Betont zurückhaltend nehmen die Münchner ihren Bilderbuch-Saisonauftakt und das Hoch zur Wiesn-Zeit zur Kenntnis. "Wir wissen, dass wir noch nichts erreicht haben. Wir haben einen guten Start gehabt, aber wir wissen, dass wir besser spielen können als jetzt am Wochenende", betonte Kapitän Philipp Lahm. Der Außenverteidiger empfand die Warnung Sammers als "ganz normal". Der Sportvorstand hatte beim Sieg in Bremen einen zu laschen Auftritt angemahnt; die Aktion war nach seinen Worten mit Trainer Jupp Heynckes abgesprochen.

Mit einem Sieg in Minsk würden die Münchner zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte zum Start zehn Pflichtsiege nacheinander auf dem Konto haben, dazu fehlen vor dem Spiel bei dem neuen Gegner in der langen Vereinshistorie nur noch vier Treffer zum insgesamt 500. Bayern-Europapokaltor. "Man sollte erstmal die 90 Minuten spielen, bevor man an irgendwelche Rekorde denkt", riet Heynckes. "Wir sind gut gestartet und wollen auch hier gewinnen."

Arjen Robben blieb wegen seiner muskulären Probleme erwartungsgemäß in München und soll sich mit individuellem Training auf das Spiel gegen Hoffenheim vorbereiten. Wer aus dem selben Kader wie in Bremen aufläuft, wird die Rotation von Heynckes zeigen. "Ich tippe nicht. Die Aufstellung ist exklusive Angelegenheit unseres Trainers", erklärte Rummenigge. "Das Geheimnis der Rotation besteht natürlich darin, dass der Trainer jederzeit in der Lage ist zu reagieren und Dinge auf die positive Bahn schieben kann."

Mit dem überraschenden 3:1 in Lille sicherte sich der achtmalige weißrussische Meister den Spitzenplatz in der Gruppe F vor den gegen Valencia mit 2:1 siegreichen Bayern. Dazu sind Hleb & Co. seit 16 Pflichtspielen ungeschlagen. "Er war damals schon in Stuttgart ein sensationeller Spieler. Auf ihn muss man mit Sicherheit aufpassen", sagte der ebenfalls früher in Stuttgart aktive Lahm. "Aber wir wollen natürlich nachlegen, das ist ganz klar."

In Weißrussland, wo der TSV 1860 München vor zehn Jahren gegen Borissow im UI-Cup verlor, will Rummenigge auch versuchen, sich ein Bild von der politischen Situation zu machen. Über die Lage wisse man Bescheid, bekannte auch Lahm. "Trotzdem hat man eine Vorfreude, ein neues Land und eine andere Kultur kennenzulernen." Gut kennt sich durch Spiele und Besuche mit der Familie nur Anatoli Timoschtschuk in dem autoritär regierten Land aus. "Für mich ist Weißrussland nicht so weg", sagte der Ukrainer.

FC BATE Borissow: Gorbunow - Poljakow, Radkow, Simic, Bordatschjow - Lichtarowitsch - Pawlow, Wolodko, Bressan - Hleb - Rodionow

FC Bayern München: Neuer - Lahm, Boateng, Dante, Badstuber - Martinez, Schweinsteiger - Müller, Shaqiri, Ribéry - Mandzukic

Schiedsrichter: Stavrev (Mazedonien)

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Rutschpartie des Jahres 
Selbst der Schneepflug scheitert an diesem Hügel

Das Video begeistert schon mehr als 22 Millionen Menschen im Internet. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal