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Champions League: FC Bayern München zofft und blamiert sich

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FC Bayern zofft und blamiert sich

03.10.2012, 08:54 Uhr | t-online.de

Champions League: FC Bayern München zofft und blamiert sich. Mächtig angefressen: Jupp Heynckes nach der Pleite gegen Baryssau. (Quelle: dpa)

Mächtig angefressen: Jupp Heynckes nach der Pleite gegen Baryssau. (Quelle: dpa)

Wer hätte das gedacht? Schneller als erwartet hat die heile Welt beim FC Bayern gewaltige Risse bekommen. Erst das offen ausgetragene Machtspielchen zwischen Matthias Sammer und Jupp Heynckes, dann die erste Saison-Pleite: Beim deutschen Rekordmeister ist mächtig Dampf im Kessel.

Mit 1:3 kam der FC Bayern beim weißrussischen No-Name-Klub BATE Baryssau am zweiten Spieltag der Champions League unter die Räder. Damit stehen die Münchner bereits nach dem zweiten Spieltag in der Königsklasse unter Druck. Zumal Philipp Lahm und Co. im nächsten Spiel erneut auswärts antreten müssen. (Einzelkritik: Höchststrafe für drei Bayern-Akteure)

Gegen Lille muss ein Sieg her

Dann geht es zum OSC Lille. Die Franzosen verloren im anderen Gruppenspiel beim FC Valencia mit 0:2 und stehen mit dem Rücken zur Wand. Der FCB ist in der Gruppe F dagegen auf Platz drei abgerutscht. Eine weitere Niederlage könnte die international so ambitioniert gestarteten Bayern bereits in gewaltige Schieflage bringen. "Jetzt müssen wir die nächsten beiden Spiele gegen Lille gewinnen", sagte Manuel Neuer.

"In solch einem Spiel musst du 1:0 in Führung gehen“, haderte Heynckes nach der Pleite in Baryssau mit der mangelnden Chancenverwertung. Insbesondere Toni Kroos hatte frei vor dem leeren Tor unmittelbar vor dem 0:1 den Führungstreffer auf dem Fuß, scheiterte aber am Pfosten (12.). Anschließend nahm das Debakel seinen Lauf.

Heynckes: "Kritik überzogen"

Noch vielmehr als der unglückliche Auftritt in Baryssau sorgte rund um den FC Bayern eine Aussage von Heynckes für Aufregung. Unmittelbar vor Anpfiff kritisierte der 67-Jährige seinen Vorgesetzten Sammer. Der neue Sport-Vorstand hatte nach dem Bundesliga-Spiel in Bremen, das man 2:0 gewinnen konnte, die Mannschaft öffentlich kritisiert ("Nicht hellwach, nicht gallig").

Am Sky-Mikrophon ging Heynckes plötzlich in die Offensive. "Mit der Form, Art und Weise war ich nicht einverstanden, das habe ich ihm auch gesagt. Es ist wichtig, dass man konstruktiv kritisiert, dass es angemessen ist und nicht überzogen", grantelte Heynckes. "Ich denke, dass die Kritik überzogen war. Ich finde auch, wir sollten die Kritik intern machen und nicht extern."

Sammer rudert zurück

So wurde erstmals offensichtlich, dass hier gerade zwei wichtige Charaktere beim FC Bayern versuchen, ihr Territorium abzustecken. Heynckes machte Sammer klar: Bis hier hin und nicht weiter. Sammer jedenfalls versuchte zurück zu rudern. "Dass ich sauer war, das war natürlich abgesprochen. Ich habe es nicht zur Mannschaft gesagt. Das war in der Wortwahl völlig harmlos. Wenn ich erstmal richtig sauer werde, dann weiß man ja, wie das ist.“

Man darf gespannt sein, wie sich dieses Verhältnis weiter entwickeln wird. Das kein Blatt Papier zwischen die beiden passe, wie oftmals betont wurde, klingt jetzt allerdings weniger glaubwürdig.

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