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Champions League: Streit zwischen Schalke-Trainer Huub Stevens und Montpellier-Coach Rene Girard

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Champions League - FC Schalke 04  

Eklat nach dem Schlusspfiff

04.10.2012, 10:25 Uhr | dpa, t-online.de

Champions League: Streit zwischen Schalke-Trainer Huub Stevens und Montpellier-Coach Rene Girard. Huub Stevens (hinten) und Rene Girard stritten bereits während der 90 Minuten. (Quelle: dpa)

Huub Stevens (hinten) und Rene Girard stritten bereits während der 90 Minuten. (Quelle: dpa)

Nach dem bitteren Last-Minute-Remis der Schalker in der Champions League gegen den französischen Meister HSC Montpellier lagen bei allen Beteiligten die Nerven blank. Während sich einige der Schalker Profis mit den eigenen Fans anlegten, zeigte Montpellier-Trainer Rene Girard seinem Schalker Pendant Huub Stevens nach dem Schlusspfiff den Mittelfinger und sorgte damit für einen Skandal. Bereits im Verlauf der 90 Minuten hatte sich der Franzose ständig mit dem Coach der Königsblauen gestritten.

"Das ist unterstes Niveau", sagte Stevens zu der obszönen Geste seines Kollegen. "Das ist der Champions League nicht würdig." (Einzelkritik: Huntelaar nervenstark, Draxler bärenstark)

Stevens: "Das ist kein Fair Play"

Ohnehin fand er dessen Verhalten bereits während des Spiels untragbar: "Wenn ein Trainer sich so benimmt und bei jedem Foul nach einer Gelben Karte fragt, ist das kein Fair Play", sagte der Niederländer. Girard wehrte sich nach dem Match gegen die Anschuldigungen. "Stevens hat es offenbar für richtig erachtet, immer wieder rüberzuwinken und Gesten zu machen“, sagte er.

Champions-League-Video 
Video: Höwedes nach Last-Minute-Ausgleich sauer

Der Kapitän des FC Schalke 04 ist nach Montpelliers Last-Minute-Ausgleich restlos... zum Video

Der Unmut einiger Schalke-Spieler richtete sich derweil gegen die eigenen Anhänger. Wie schon beim letzten Bundesliga-Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 war das Grummeln und Murren in der Arena unüberhörbar. "Ich glaube nicht, dass es hilfreich ist, wenn die Fans nervös werden oder pfeifen", zitierte "derwesten.de" Kapitän Benedikt Höwedes. Noch deutlicher wurde demnach Torjäger Klaas-Jan Huntelaar, der den Fans sogar eine Mitschuld am Ausgleich gab.

Huntelaar: "Fans haben uns beeinflusst"

"Die Fans haben uns in diesem Spiel beeinflusst", sagte der Niederländer. Die Führung sei eigentlich nicht in Gefahr gewesen, doch dann hätten die Fans angefangen zu pfeifen. "Wir sind ein bisschen mehr rausgekommen, die Kontrolle war aber ein bisschen weg", so Huntelaar.

Besonders in Schutz nahmen Höwedes und Huntelaar ihren Torwart Lars Unnerstall, der nach Ansicht der Zuschauer zu oft zu lange den Ball gehalten habe. Die Pfiffe seien nicht fair gegenüber dem Keeper, sagte Höwedes. Huntelaar ergänzte: "Wenn wir nach vorne spielen können, dann wollen wir nach vorne spielen. Aber wenn es nur eine Lösung gibt, dann kann man besser auf Ballbesitz spielen."

Draxler wird zum tragischen Helden

Vielleicht lagen die Nerven auch ob der schweren Verletzung von Schalkes Jungstar Julian Draxler blank. Der 19-Jährige erzielte nicht nur nach dem frühen Rückstand durch Karim Ait-Fana (13. Minute) den Ausgleich (26.). Der Nationalspieler holte auch den Foulelfmeter heraus, den Torjäger Klaas-Jan Huntelaar zur zwischenzeitlichen Führung nutzte (53.).

Doch das war fast schon Nebensache. Draxler erlitt nämlich beim Foul durch Garry Bocaly, das zum Elfmeter geführt hatte, einen Bruch am linken Unterarm. Bocaly sah die Rote Karte, Draxler musste mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Feld getragen und ins Krankenhaus gebracht werden. Noch in der Nacht wurde der 19-Jährige operiert. Nach Angaben von Vereinsarzt Thorsten Rarreck erlitt Draxler eine "Radiusfraktur" (Bruch der Speiche).

"Prost Mahlzeit. Spiel nicht gewonnen und Handgelenk gebrochen", schrieb der Mittelfeldspieler am folgenden Tag auf seiner Facebook-Seite. "Naja wenigstens nur eine Hand und nicht der Fuß oder so etwas. Ich hoffe, ich werde schnell wieder fit", blickte er schon wieder nach vorne. Auch Rarreck ist zuversichtlich: Er hoffe, dass Draxler relativ schnell wieder mit einer Karbonschiene trainieren kann, so der Mediziner.

Gute Chancen auf das Achtelfinale

Rein sportlich war das Unentschieden für Schalke zwar ärgerlich. Mit vier Punkten aus den ersten beiden Gruppenspielen haben die Königsblauen aber immer noch gute Chancen, zum dritten Mal in der Klubgeschichte das Achtelfinale in der Königsklasse zu erreichen. In der nächsten Partie am 24. Oktober beim FC Arsenal geht es um die Tabellenführung.

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