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Lukas Podolski: "Prinz von Köln, König von London"

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Lukas Podolski: "Prinz von Köln, König von London"

04.10.2012, 13:27 Uhr | sid

Lukas Podolski: "Prinz von Köln, König von London". Lukas Podolski trifft und trifft. (Quelle: imago)

Lukas Podolski trifft und trifft. (Quelle: imago)

Lukas Podolski ist endgültig der neue Liebling des FC Arsenal. Nach seiner starken Vorstellung beim 3:1-Sieg der Londoner in der Champions League gegen Olympiakos Piräus wird der Nationalspieler mit Lob überschüttet.

Erst sangen die Fans ihre Ode "He scores when he wants" (Er trifft, wann er will), dann stimmten die Medien das Hohelied auf Lukas Podolski an. "Podolskis Power bringt den Sieg", titelte etwa "The Sun". Die größte Boulevardzeitung Englands verneigte sich vor dem deutschen Fußball-Nationalspieler, der den FC Arsenal mit einem starken Auftritt zum zweiten Sieg im zweiten Spiel der Champions League geführt hat.

"Auf die Deutschen ist Verlass"

Podolski bereitete gegen Piräus den ersten Treffer der Londoner vor (42.), dann traf der 27-Jährige vor 55.000 Zuschauern selbst per Drehschuss (56.). "Auf die Deutschen kann man sich eben immer verlassen", schrieb "The Sun" und stellte Podolski in eine Reihe mit Ryder-Cup-Held Martin Kaymer.

Nach seinem vierten Treffer im achten Spiel für die Gunners ist Podolski auf dem besten Weg, den abgewanderten Niederländer Robin van Persie vergessen zu machen. Der neue Liebling der Fans ist der gebürtige Pole, der im Sommer für eine Ablöse von 13 Millionen Euro vom Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln zum 13-maligen englischen Meister wechselte, schon jetzt.

Auf seiner Facebook-Seite wird Podolski mit Lob ("Prinz von Köln, König von London") auf Deutsch, Polnisch und Englisch überschüttet. Von den Zweiflern, die dem 103-maligen Nationalspieler den sportlichen Untergang in England prophezeit hatten, ist nichts mehr zu hören oder zu lesen.

"Er hat den Killerinstinkt vor dem Tor"

Zu diesen Zweiflern gehörten die Arsenal-Verantwortlichen noch nie. "Ich habe schon immer gesagt, dass er ein Knipser ist. Er hat den Killerinstinkt vor dem Tor - was hoffentlich noch lange so bleibt", sagte Assistenz-Coach Steve Bould, der den im Europacup nach wie vor gesperrten Teammanager Arsene Wenger vertreten hatte.

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