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Champions League: Montpellier-Trainer Girard nach Stinkefinger angeklagt

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Girard nach Stinkefinger-Eklat angeklagt

05.10.2012, 07:29 Uhr | dpa

Champions League: Montpellier-Trainer Girard nach Stinkefinger angeklagt. Kämpfertyp: Rene Girard muss sich für sein Fehlverhalten auf Schalke verantworten. (Quelle: dpa)

Kämpfertyp: Rene Girard muss sich für sein Fehlverhalten auf Schalke verantworten. (Quelle: dpa)

Der Skandal wird Folgen haben: Rene Girard ist wegen seines Stinkefinger-Eklats nach dem Champions-League-Spiel beim FC Schalke 04 von der UEFA wegen "ungebührlichen Verhaltens" angeklagt worden. Der Trainer des HSC Montpellier hatte Schalke-Coach Huub Stevens nach einem Disput beim zweiten Gruppenspiel den ausgestreckten Mittelfinger gezeigt. (Einzelkritik: Huntelaar nervenstark, Draxler bärenstark)

Girard muss sich wegen des Vorfalls am kommenden Dienstag einer UEFA-Anhörung stellen. Ihm droht eine Sperre. Zudem muss sich der französische Meister für das Fehlverhalten seiner Fans verantworten. Sie hatten beim 2:2 auf Schalke im Stadion Feuerwerkskörper gezündet.

Girard spielt Vorfall herunter

Gleich mehrfach waren dem als Heißsporn bekannten Trainer der Franzosen während der Partie die Sicherungen durchgebrannt. Immer wieder lieferte er sich mit Stevens heiße Wortgefechte, ehe es nach dem Schlusspfiff zum Eklat kam. Während der Niederländer ("Das war unterstes Niveau") vom fehlenden "Fairplay" sprach und seinen Widerpart der Champions-League als "nicht würdig" bezeichnete, ließ der Konter seines Kollegen nicht lange auf sich warten. "Die werden schon sehen, wie wir sie beim Rückspiel empfangen werden", sagte der Montpellier-Coach.

Zudem meldete sich Girard via "L'Equipe" zu Wort und spielte den Vorfall herunter. "Ich habe zum Schiedsrichter gesagt, dass Herr Stevens, den ich nicht kenne, zu mir gekommen ist und mit mir gesprochen hat", sagte der Trainer lapidar. Und er fügte an: "Ich denke, dass sie vier oder fünf Mal ohne Gelbe Karte davongekommen sind, als sie eine verdient gehabt hätten."

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