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Lille - FC Bayern: Bangen um Ribery

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Bayern bangt nach Erfolg in Lille um Ribéry

24.10.2012, 14:20 Uhr | t-online.de

Lille - FC Bayern: Bangen um Ribery . Sichtlich genervt: Ein ums andere Mal ging Franck Ribéry in Lille zu Boden. (Quelle: imago)

Sichtlich genervt: Ein ums andere Mal ging Franck Ribéry in Lille zu Boden. (Quelle: imago)

Bastian Schweinsteiger ist nicht um klare Worte verlegen. Und so redete der 28-Jährige nach dem 1:0-Erfolg des FC Bayern München in der Champions League beim OSC Lille nicht lange um den heißen Brei herum. Man habe sofort die Aggressivität des Gegners gespürt. "Es fing in der ersten Minute an, dass die Spieler auf Ribéry losgegangen sind", beklagte Schweinsteiger die Treibjagd auf seinen Teamkollegen. Nach 45 Minuten zeigte die Taktik der Gastgeber Wirkung: Franck Ribéry musste aufgeben und blieb verletzt in der Kabine. (Einzelkritik: Müller nervenstark, Boateng zweikampfstark, Shaqiri enttäuscht) 

In seiner alten Heimat ging der zurzeit in Top-Form befindliche Ribéry zuvor besonders engagiert zu Werke. Ein ums andere Mal initiierte er gefährliche Aktionen für seine Bayern. Ein ums andere Mal fuhren ihm seine Landsleute mehr als nur rustikal in die Parade. Kein Wunder, dass Holger Badstuber nach dem Spiel von einer regelrechten "Schlacht" sprach.

Spritzen in der Kabine

Die erste Diagnose bei Ribéry lautete: Muskelprobleme. Was so etwas auch bedeuten kann, sieht man derzeit an Arjen Robben, der wegen chronischer Muskelbeschwerden fehlt. Das droht nun auch Ribéry. Noch in der Kabine soll ihm angeblich eine Spritzenkur aus 16 Injektionen verpasst worden sein. Wie schwer sich der Franzose wirklich verletzt hat, ist noch nicht bekannt.  

"Ich habe große Schmerzen. Nach sieben Minuten hatte ich einen Krampf, der Muskel war hart. Die Ärzte haben gesagt, dass ich eine mehrwöchige Verletzung riskiere", sagte Ribéry nach der Partie. Für ihn kam nach der Pause Xherdan Shaqiri. Doch der Schweizer konnte nicht ansatzweise für so viel Schwung sorgen, wie zuvor der Franzose. Auch seine Kameraden blieben im Angriffsspiel vieles schuldig. Doch die Defensive stand sicher und ließ kaum Chancen für Lille zu.

Müller trifft vom Punkt

Und so rettete sich der deutsche Rekordmeister dank des Elfmetertreffers von Thomas Müller (20. Minute) vor 45.259 Zuschauern im Grand Stade Metropole über die Zeit. "Das war ein dreckiges Spiel, in dem wir nicht gut gespielt haben. Ich freue mich aber trotzdem. Hier war richtig Feuer drin", analysierte der Matchwinner das Spiel gewohnt treffend. Kollege Badstuber pflichtete ihm bei: "Lille hat ums Überleben gekämpft. Wir haben gut mitgehalten."

Karl-Heinz Rummenigge sprach zu nächtlicher Stunde in seiner Bankettrede folglich von einem "Arbeitssieg" und war sich sicher, dass dieses Spiel "nicht in die Geschichtsbücher der Champions League eingehen wird". Dennoch war der Vereinsboss zufrieden. "Es war das dritte Spiel in einer Woche, die Mannschaft stand unter Druck, das hat sie gut gemacht", lobte Rummenigge das Team von Trainer Jupp Heynckes. 

Heynckes: "Haben über den Fight verdient gewonnen"

Auch der Coach, der sein Team lediglich auf einer Position verändert hatte und Javi Martinez für Luiz Gustavo in die Startformation berufen hatte, wollte trotz der mäßigen Leistung keinesfalls den Stab über sein Team brechen. "Auch solche Spiele muss man mal gewinnen. Wir haben zwar nicht so gut gespielt, aber die Mannschaft hat gefightet und letztendlich über den Fight verdient gewonnen", sagte der 67-Jährige. "Man muss sich auch mal mit solch einer Leistung zufrieden geben. Wichtig ist, dass man solche Spiele gewinnt."

Rummenigge blickt nach vorne

Während für Lille nach der dritten Niederlage im dritten Spiel der Zug in der Königsklasse bereits abgefahren ist, spitzt sich der Kampf um die beiden ersten beiden Plätze weiter zu. Nachdem der FC Valencia bei Bayern-Bezwinger BATE Baryssau mit 3:0 gewinnen konnte, haben nun drei Klubs sechs Zähler auf dem Konto. In den letzten drei verbleibenden Spielen haben die Bayern zwei Mal Heimrecht (gegen Lille und Baryssau). "Wir haben uns eine gute Ausgangsposition erspielt", sagte Rummenigge, "und können hoffnungsfroh in die Champions-League-Zukunft schauen."

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