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Champions League: Schalke steht sich gegen Arsenal selbst im Weg

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Schalke steht sich gegen Arsenal selbst im Weg

07.11.2012, 07:25 Uhr | t-online.de

Champions League: Schalke steht sich gegen Arsenal selbst im Weg . Huub Stevens kann den Spielverlauf gegen Arsenal nicht fassen. (Quelle: dpa)

Huub Stevens kann den Spielverlauf gegen Arsenal nicht fassen. (Quelle: dpa)

Aus Gelsenkirchen berichtet Markus Polak

Aufopferungsvoller Kampf und eine mitreißende Aufholjagd: Der FC Schalke 04 kann trotz des vergebenen Matchballs gegen Arsenal London noch immer aus eigener Kraft die K.-o.-Runde der Champions League erreichen. Dabei könnte das Zittern schon längst ein Ende haben und das Ticket fürs Achtelfinale bereits gebucht sein, wenn die Königsblauen den Gegner aus England beim 2:2 (1:2) in der heimischen Veltins-Arena nicht durch eigene Fehler erst so richtig ins Spiel gebracht hätten. (Einzelkritik: Huntelaar stark, Höger ein Totalausfall)

Erst die unfreiwillige Kopfballvorlage von Roman Neustädter, der das 0:1 (18. Minute) folgte, dann der schmeichelhafte Geleitschutz von Marco Höger für Lukas Podolski, dessen präzise Flanke im sträflich freistehende Olivier Giroud nur Minuten später (26.) einen dankbaren Abnehmer fand.

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Neustädter: "Tut mir leid"

"Den muss ich ganz klar auf meine Kappe nehmen", sagte Neustädter hinterher. Er habe die Situation völlig falsch eingeschätzt. "Natürlich wäre es besser gewesen, wenn ich den Ball nicht mit dem Kopf verlängert hätte. Aber ich habe Joel Matip zu spät gehört und bin hingegangen. Es tut mir leid, dass ich die Mannschaft damit aus dem Tritt gebracht habe. Gerade weil wir bis dahin ein sehr gutes Spiel gemacht haben", sagte der 24-Jährige.

Stevens kann es nicht fassen

Und was für ein gutes Spiel. Die Königsblauen hatten losgelegt wie die Feuerwehr. "Die ersten 17 Minuten haben wir den besten Fußball dieser Saison gespielt. Und dann liegst du plötzlich 0:2 zurück. Das war eine ziemlich große Enttäuschung", analysierte Schalkes Trainer Huub Stevens mit einem noch immer ungläubigen Lächeln im Gesicht. In der Tat wirkten die Knappen nach Arsenals Doppelschlag geschockt. Die ganze Spielfreude, der Elan, die Raffinesse, die Leichtigkeit der ersten Minuten schienen wie fortgeblasen. Beinahe hätten die fahrlässigen Fehler schon früh das Schicksal der Gelsenkirchener besiegelt.

Doch Schalke kämpfte, ackerte und zeigte Moral. Verbissen führten die Königsblauen ihre Zweikämpfe, erspielten sich ein zeitweise deutliches Übergewicht und wurden schließlich durch die Tore von Klaas-Jan Huntelaar (45.+2) und Jefferson Farfan (67.) für ihre Mühen belohnt. "Nach dem Rückstand haben wir die Köpfe nicht hängen lassen und uns gegenseitig motiviert", beschrieb Kapitän Benedikt Höwedes die Wiederauferstehung. "Wir sind natürlich zufrieden, dass wir einen 0:2-Rückstand gegen so einen starken Gegner wie Arsenal aufgeholt haben", sagte Huntelaar. "Trotzdem hätten wir auch als Sieger vom Platz gehen können", fügte der Niederländer hinzu, der in dieser Champions-League-Saison in jedem der vier Gruppenspiele einen Treffer erzielte.

Unnerstall rettet den Punkt

Allein Huntelaar hatte mehrfach den Siegtreffer auf dem Fuß oder Kopf. Doch darf man nicht vergessen, dass Schalke auch durchaus - wie schon in Hoffenheim - mit einem Last-Minute-Gegentor als Verlierer hätte dastehen können. Nur dem glänzenden Reflex Lars Unnerstalls ist es zu verdanken, dass der Schuss nicht in der fünften Minute der Nachspielzeit nach hinten losging. Immerhin hätte ein Treffer von Theo Walcott in dieser Szene die Konstellation in der Gruppe B noch einmal gehörig durcheinander gewirbelt und Schalkes gute Ausgangslage deutlich geschmälert. So bleibt aber vorerst alles beim Alten. Ein Heimsieg gegen das wiedererstarkte Piräus (gewann 3:1 gegen Montpellier) in zwei Wochen und der S04 steht im Achtelfinale.

Höwedes: "Haben alle Trümpfe in der Hand"

Doch kann Schalke die Gruppe auch gewinnen? "Klar können wir das, ob wir es tun ist eine andere Sache", sagte Stevens. "Aber wenn wir gegen den Favoriten Arsenal vier Punkte holen, dann ist das doch super. Damit haben wir den direkten Vergleich klar für uns entschieden." Ob der direkte Vergleich überhaupt angewendet werden muss, liegt nach wie vor an den Schalkern selbst. "Als Gruppenerster haben wir alle Trümpfe in der Hand", brachte es Höwedes auf den Punkt. Bleibt nur zu hoffen, dass die Königsblauen dann auch zur richtigen Zeit die richtige Karte auf den Tisch legen.

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