Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Champions League >

Gala-Bayern demontieren Lille - Drei Pizarro-Tore beim 6:1

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Bayern demontieren Lille - Drei Pizarro-Tore beim 6:1

07.11.2012, 22:39 Uhr | dpa

Gala-Bayern demontieren Lille - Drei Pizarro-Tore beim 6:1. Der FC Bayern München feierte gegen den OSC Lille ein Schützenfest.

Der FC Bayern München feierte gegen den OSC Lille ein Schützenfest. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Jetzt hat's bei den Bayern auch in der Champions League klick gemacht. Angeführt vom dreifachen Torschützen Claudio Pizarro überrollte der Bundesliga-Primus einen hoffnungslos unterlegenen OSC Lille mit 6:1 (5:0).

Nach ihrem dritthöchsten Sieg in der Königsklasse können die Münchner ganz beruhigt zum Spitzenspiel der Gruppe F in zwei Wochen beim FC Valencia reisen, der ebenfalls neun Punkte auf dem Konto hat. "Wir haben in der ersten Halbzeit wie aus einem Guss gespielt, aber natürlich war der Gegner nicht allererste Klasse", bilanzierte Bayern-Trainer Jupp Heynckes ein einseitiges Spiel.

Mann des Abends beim Torfestival in der mit 68 000 Zuschauern ausverkauften Münchner Fußball-Arena war Mittelstürmer Pizarro (18./28./33. Minute) mit seinem ersten Dreierpack im wichtigsten europäischen Wettbewerb. Außerdem trafen für den Rekordmeister Bastian Schweinsteiger (5.), Arjen Robben (23.) und Toni Kroos (66.). Salomon Kalou (57.) sorgte mit dem 1:5 für den einzigen Lichtblick für Lille neben einem Lattenschuss von Marvin Martin (80.).

"Man hat gesehen, dass wir von Anfang an Gas gegeben haben. Wir haben einen richtigen Lauf. So kann es weitergehen", sagte Kapitän Philipp Lahm, der gleich zu drei Toren die Vorarbeit leistete. Auch Robben war nach seinem 100. Pflichtspiel für die Bayern happy: "Im Moment läuft alles super. Die erste Halbzeit war vom Allerfeinsten." Lediglich mit seiner eigenen Ausbeute war der Niederländer unzufrieden und kündigte für Donnerstag ein "Abschlusstraining" an.

Zwei Wochen nach dem mühevollen 1:0 in Frankreich war der zweite Vergleich mit dem Tabellenletzten für die Bayern eine bessere Trainingseinheit. Gegen einen völlig überforderten Gegner kombinierte der Bundesliga-Tabellenführer nach Herzenslust und schoss eine Halbzeit lang Tore fast am Fließband. Pizarro, der für den erkälteten Mario Mandzukic als Spitze agierte, war von den Gästen nicht zu bremsen. Auf den Flügeln wirbelten Robben und Franck Ribéry, der das Duell gegen seinen französischen Nationalmannschaftskollegen Mathieu Debuchy um Längen gewann und als Vorbereiter glänzte.

Der Bayern-Express rollte von Beginn an auf Hochtouren. Schon in der 5. Minute sorgte Schweinsteiger mit einem Freistoßtor genau in die Ecke für die erhoffte frühe Führung. Seinen Anteil daran hatte auch Jerome Boateng, der im richtigen Moment eine Lücke in Lilles Abwehrmauer freisperrte. Mit zwei Toren binnen fünf Minuten machte die Heynckes-Elf gegen überforderte Franzosen dann frühzeitig alles klar. Nach einer Kombination auf engstem Raum mit Ribéry gelang Pizarro mit dem 500. Europacup-Tor für die Bayern das 2:0, dem Robben mit dem zweiten Freistoßtreffer des Tages das 3:0 folgen ließ. Florent Balmont fälschte den Ball unhaltbar für seinen Torwart ab.

Damit war der Torhunger der Gastgeber aber längst nicht gestillt. Während sich beim Gegner erste Auflösungserscheinungen zeigten, schlug Pizarro noch zweimal zu. Zu beiden Toren des Peruaners leistete jeweils Lahm die Vorarbeit. Damit war ein Rekord perfekt: Nie zuvor führte ein Team in der Champions League schon so früh mit 5:0.

Die Münchner wollten ihren Fans nach Wiederbeginn eine Fortsetzung des Spektakels bieten, doch fehlte ihren Aktionen nun mehrfach die letzte Entschlossenheit. Die Franzosen nutzten dagegen gleich ihre erste Chance zum 1:5, als Kalou den bis dahin nicht beschäftigten Manuel Neuer mit einem Schuss unter die Latte überraschte. Mit einem Flachschuss aus 14 Metern stellte der gerade eingewechselte Kroos wiederum auf Zuspiel von Lahm dann den alten Abstand wieder her.

Mit tollen Paraden (76./88.) vereitelte Landreau einen weiteren Treffer des Niederländers Robben. Da war Ribéry schon nicht mehr mit von der Partie. Der Franzose wurde ausgewechselt (71.) und sah zum Unmut der Fans Gelb, weil er nach Ansicht des rumänischen Referees Ovidiu Hategan nicht schnell genug den Platz verließ.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal