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Claudio Pizarro verschärft den Dreikampf im Bayern-Sturm

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Pizarro verschärft den Dreikampf im Bayern-Sturm

08.11.2012, 13:18 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Pizarro verschärft den Dreikampf im Bayern-Sturm. Südamerikanisches Tänzchen für die Galerie: Dante, Pizarro und Rafinha. (Quelle: Reuters)

Südamerikanisches Tänzchen für die Galerie: Dante, Pizarro und Rafinha. (Quelle: Reuters)

 

Claudio Pizarro wackelte mit den Armen, tänzelte auf der Stelle und lachte über das ganze Gesicht:  Mit seinem ersten Dreierpack in der Champions League beim beeindruckenden 6:1 des FC Bayern München gegen den OSC Lille hatte der Peruaner erneut nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht und den Dreikampf im Angriff verschärft.

Eigentlich war der 34-Jährige im Sommer nur als dritter Stürmer hinter Mario Gomez und Mario Mandzukic nach München zurückgekehrt. Doch ein reiner Bankdrücker sieht anders aus. Im DFB-Pokal hatte er zuvor schon gegen Regensburg und Kaiserslautern insgesamt drei Tore erzielt. Nun war Mandzukic grippeerkrankt - und Pizarro nutzte die Gunst der Stunde.

Lob von Spielern und Trainer

"Claudio ist ein sensationeller Spieler. Die Statistik spricht für ihn. Wir sind froh, dass er für uns spielt", lobte Kapitän Philipp Lahm. "Er ist in einer richtig guten Verfassung. Nach seiner Verletzung gibt er jetzt Gas", ergänzte Sportvorstand Matthias Sammer. Und Trainer Jupp Heynckes sagte: "Er hat ein klasse Spiel gemacht."

Der Coach hat nun ein echtes Luxusproblem. Mandzukic zeigt sich treffsicher und Pizarro strotzt vor Selbstvertrauen. Da nun auch Gomaz als die eigentliche Nummer eins im Sturm nach langer Verletzungspause vor dem Comeback steht, wird das Gerangel jetzt erst richtig losgehen.

"Wer sagt, dass ich die Nummer drei bin?"

Am Samstag im Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt droht Pizarro wieder die Ersatzbank, weil Mandzukic bis dahin wieder fit sein dürfte. Doch daran will er nicht denkt. "Wer sagt, dass ich die Nummer drei bin?", sagt der Südamerikaner selbstbewusst.

Mit anderen Worten: Pizarro will auch gegen Frankfurt von Beginn an spielen und Tore machen - inklusive anschließendem Freudentänzchen.

 
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