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FC Bayern München nach Horror-Foul an Alaba geschockt

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Trotz Achtelfinal-Einzug! Rummenigge macht sich Sorgen

21.11.2012, 11:23 Uhr | t-online.de

FC Bayern München nach Horror-Foul an Alaba geschockt. Antonio Barrangan grätscht David Alaba rüde um. (Quelle: dpa)

Antonio Barrangan grätscht David Alaba rüde um. (Quelle: dpa)

Immerhin! Der FC Bayern steht dank des 1:1 beim FC Valencia einen Spieltag vor Ende der Gruppenphase im Achtelfinale der Champions League. Das kann längst nicht jeder ambitionierte Groß-Klub in Europa behaupten. Beim Titelverteidiger FC Chelsea geht bereits das große Zittern um. Doch gegen die Spanier boten die Münchner wie bereits zuvor in der Bundesliga gegen Nürnberg einen merkwürdig uninspirierten Auftritt. Ausgerechnet als sie in Überzahl agierten, verloren sie die Kontrolle über das Spiel.

"Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein, mit dem Spiel aber nicht. Wenn man eine Stunde in Überzahl spielt und am Ende mit einem 1:1 noch zufrieden sein muss, ist das nicht befriedigend", sagte Vereinsboss Karl-Heinz Rummenigge zum Spiel, in dem Holger Badstuber auf die Innenverteidiger-Position zurückkehrte und Mario Gomez nach überstandener Verletzung in der Schlussphase zu seinem ersten Pflichtspiel-Einsatz in dieser Saison kam.

Sammer hat es vorher gewusst

Gut möglich, dass sich die Bayern von der Art und Weise, wie der Platzverweis zustande kam, beeindrucken ließen. Matthias Sammer hatte es irgendwie schon vorher geahnt. Auf die "Härteverträglichkeit" komme es gegen Valencia an, sagte der Sportvorstand der Bayern vor der Partie. Doch selbst die wurde von Antonio Barrangan in der 33. Minute überinterpretiert. Mit Anlauf rauschte der bereits Gelb verwarnte Spanier David Alaba dermaßen in die Beine, dass man das Schlimmste befürchten musste.

Auf der Tribüne hielten die Bayern-Fans und Verantwortlichen den Atem an. Gerade erst war der Österreicher nach einem Ermüdungsbruch zurückgekehrt. Zum Glück ahnte der 20-Jährige, was da gleich mit zwei gestreckten Beinen auf hin zufliegen würde und konnte im letzten Moment noch ein paar Millimeter hochspringen. Anstatt umzuknicken wurde er lediglich brutal umgesenst und blieb unverletzt. Schiedsrichter Howard Webb schickte Barrangan mit einer Roten Karte zum Duschen.

Lahm gefrustet: "Wieder in die Spur finden"

Die Bayern sind angesäuert nach dem Spiel gegen den FC Valencia - vor allem weil der Gegner so lange in Unterzahl agieren musste.

Die Bayern sind angesäuert nach dem Valencia-Spiel.


Bruch im Spiel

Bis dahin spielten die Bayern durchaus ansehnlich. Doch anstatt in Überzahl noch dominanter aufzutreten, bekam ihr Spiel plötzlich einen Bruch. Nach und nach gab der Rekordmeister das Heft des Handelns aus der Hand. Die Attacke gegen Alaba schien Eindruck hinterlassen zu haben. Und so kam es, wie es kommen musste: In der 77. Minute erzielte Sofiane Feghouli die Führung für die Gastgeber.

Gott sei Dank trifft Müller

Zum Glück gelang Thomas Müller fünf Minuten später noch der Ausgleich, der die vorzeitige Qualifikation für das Achtelfinale perfekt machte, weil im anderen Gruppenspiel der OSC Lille überraschend bei BATE Baryssau mit 2:0 gewinnen konnte. "Wir haben 60 Minuten in Überzahl gespielt und liegen in der 80. Minute 0:1 hinten. Am Ende war es Schadensbegrenzung", gab der Torschütze nach dem Spiel zu Protokoll. "Es war kein Spiel, für das wir uns feiern lassen können."

Lahm fürchtet die "Herbst-Lethargie"

Philipp Lahm sah es ähnlich: "Wir haben in vielen Situationen die falschen Entscheidungen getroffen. Wann Tempowechsel sinnvoll sind, wann man ins Dribbling gehen oder das Spiel verlagern muss." Der Kapitän fürchtet, dass nach den beiden 1:1-Spielen gegen Nürnberg und Valencia eine gewisse Herbst-Lethargie bei den Bayern einziehen könnte. "Am letzten Wochenende waren wir nicht so gut und haben unentschieden gespielt. Jetzt waren wir nicht so gut und haben wieder unentschieden gespielt. Wir müssen alles versuchen, dass es am nächsten Wochenende wieder anders ausschaut."

Rummenigge warnt vor schwieriger Woche

Erste Parallelen zur Vorsaison sind nicht zu verkennen. Auch damals spielte man anfangs alles in Grund und Boden und leistete sich im November gegen Dortmund die erste Niederlage. Der Anfang vom Ende der Vize-Saison. Kein Wunder, dass auch Rummenigge jetzt mahnend den Zeigefinger erhebt. "Mir ist das derzeit ein Stück weit zu sehr Verwalten. Das habe ich schon gegen Nürnberg gesehen. Wir müssen den Schalter jetzt umlegen und wieder mehr Gas geben. Wir haben eine schwierige Woche vor uns mit den Spielen gegen Hannover, Freiburg und Dortmund."

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