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Champions League: Schalke will den Gruppensieg

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Schalke will den Gruppensieg

03.12.2012, 10:12 Uhr | dpa

Champions League: Schalke will den Gruppensieg. Zweikampf zwischen Atsuto Uchida (re.) und Karim Alt-Fana. (Quelle: imago)

Zweikampf zwischen Atsuto Uchida (re.) und Karim Alt-Fana. (Quelle: imago)

Der FC Schalke 04 will das letzte Gruppenspiel der Champions League beim bereits ausgeschiedenen Montpellier HSC dazu nutzen, den Akku vor dem Jahresendspurt wieder aufzuladen. Ein Sieg beim Tabellen-Letzten der Gruppe B (Dienstag ab 20.45 Uhr im Liveticker von t-online.de) käme gerade recht, um das angeknackste Selbstbewusstsein aufzupolieren und verlorenen Kredit bei den Fans zurückzugewinnen.

Das sieht auch Huub Stevens inzwischen so. Nach dem vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde der Königsklasse mit dem 1:0-Sieg gegen Olympiakos Piräus hatte Schalkes Trainer noch verkündet, beim französischen Meister nicht auf Biegen und Brechen auf Sieg spielen zu wollen. Mit deutlichen Worten kündigte er vor zwei Wochen eine Personal-Rotation an: "Wir sind schon im Achtelfinale, und für mich ist es nicht so wichtig, ob wir Gruppen-Erster oder -Zweiter werden."

Sport - Video 
Selbstbewusstsein tanken in der Königsklasse

Gegen Montpellier will Schalke endlich wieder siegen. Video

Stevens: "Habe meine Meinung geändert"

Nach dem 1:1 gegen Mönchengladbach aber machte der knurrige Niederländer eine Kehrtwende und stellte klar, dass es keinen Urlaubstrip ans Mittelmeer geben wird. "Wir wollen gerne Gruppensieger werden", sagte Stevens und erläuterte auf Nachfrage: "Ich habe meine Meinung geändert. Ich lerne ja auch dazu."

Ob er mit der stärksten Mannschaft antreten wird, ließ Stevens aber auch beim Abflug offen. Wahrscheinlicher ist eine zumindest maßvolle Rotation, um extrem belasteten Profis die Chance zur Regeneration zu geben, bevor mit den Bundesligaspielen in Stuttgart und gegen Freiburg sowie dem Pokal-Achtelfinale gegen Mainz am 18. Dezember die letzten Kräfte in diesem Jahr gebraucht werden.

Sportliche Talfahrt in den letzten Wochen

Im November vermittelten fast alle Spieler den Eindruck, dass sie froh sind, wenn die rund zweiwöchigen Weihnachtsferien endlich beginnen. In acht Pflichtspielen der vergangenen vier Wochen gelangen den Königsblauen nur zwei Siege. "Ich kann nur sagen, dass wir damit auch nicht zufrieden sind", satge Stevens, der angesichts der Negativserie in alte Verhaltensmuster zurückfällt und mächtig herumpoltert: Mal ist es ein "kleiner Teil der Fans", mal sind es die Medien, mal der glitschige Rasen - Sündenböcke für die zuletzt mäßigen Leistungen des so stark in die Saison gestarteten Teams gibt es genug. In einem Satz fasste Stevens seine Gemütsverfassung zusammen: "Ich wollte mich eigentlich nicht mehr ärgern in den letzten Jahren auf Schalke, aber jetzt muss ich es doch."

Da kommt die Torhüterdebatte mit dem gegen Gladbach vollzogenen Wechsel vom bei den Fans in Ungnade gefallenen Lars Unnerstall zu Timo Hildebrand zur Unzeit. Das räumt auch Manager Horst Heldt ein. "Seit dem Weggang von Manuel Neuer ist eine Torhüterdiskussion bei uns kein Thema gewesen. Jetzt haben wir sie."

Heldt: "Beste Mannschaft wird spielen"

Dass Stevens in Montpellier nur eine B-Elf auf den Rasen schickt, glaubt Heldt nicht. Schließlich geht es nicht nur um den Gruppensieg und einen womöglich leichteren Gegner im Achtelfinale, sondern auch um eine Siegprämie von einer Million Euro. "Wenn man in Frankreich ein gutes Ergebnis erzielt, ist das doch auch was wert. Es wird sicher die beste Mannschaft spielen, die wir zurzeit haben", sagte Heldt.

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