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Champions League: Dortmund gegen Manchester City im Zwiespalt

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BVB im Zwiespalt - Millionen-Einnahmen schon gesichert

04.12.2012, 15:57 Uhr | dpa, sid

Champions League: Dortmund gegen Manchester City im Zwiespalt. Edin Dzeko und Manchester City wollen gegen Mats Hummels' Dortmunder das Überwintern in Europa sichern. (Quelle: dpa)

Edin Dzeko und Manchester City wollen gegen Mats Hummels' Dortmunder das Überwintern in Europa sichern. (Quelle: dpa)

Die Pflicht ist erfüllt, es geht um Prämien und Prestige: Vor dem letzten und sportlich bedeutungslosen Gruppenspiel der Champions League befindet sich Borussia Dortmund im Zwiespalt. Einerseits möchte der personell angeschlagene Deutsche Meister ungeschlagen ins Achtelfinale einziehen, andererseits im Duell mit dem englischen Champion Manchester City (ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) seine letzten Kräfte für die drei Begegnungen vor der Winterpause in der Bundesliga und im DFB-Pokal schonen.

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"Wir haben keinen Druck und werden sicher kein großes Risiko eingehen. Wichtig ist, dass wir am Samstag gegen Wolfsburg gewinnen", sagte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.

Verpflichtung gegenüber den Fans

Seine Ankündigung nach dem 1:1 bei Bayern München erhielt durch die Adduktoren-Verletzung bei Innenverteidiger Neven Subotic weitere Nahrung. "Der Trainer wird eine Bestandsaufnahme machen", deutete Sportdirektor Michael Zorc an. Subotic fällt gegen City definitiv aus, "für das Wochenende besteht aber Hoffnung", sagte Trainer Jürgen Klopp. Der Coach weiß jedoch auch um die Verpflichtung gegenüber den treuen Fans, die zum Teil stundenlang für eine Karte vor der Geschäftsstelle warteten, um das Team in einem eventuellen "Endspiel" zu unterstützen.

Coach Klopp weiß noch nicht, wie er rotieren wird, zumal auch Kapitän Sebastian Kehl noch immer an einer Kapselreizung im Knie laboriert. Vermutlich wird Moritz Leitner für den ebenfalls verletzten Sven Bender auflaufen. Der defensive Mittelfeldspieler klagt über Muskelprobleme. Auch andere Akteure drängen sich für eine Pause auf. "Im Moment könnte ich noch nicht so richtig sagen, wie wir genau anfangen. Wir müssen abwarten, wie die Jungs morgen ankommen und werden dann eine Mannschaft basteln", sagte Klopp.

ManCity kämpft noch um die Euro League

Dass der BVB in der wohl schwierigsten und attraktivsten Gruppe schon so früh als Erster feststehen würde, bezeichnete Watzke "als unerwartet komfortable Situation". Zudem wollen sich die Borussen keine Wettbewerbsverzerrung vorwerfen lassen, denn die Weltauswahl von Manchester, die schon zum zweiten Mal in Folge in der Gruppenphase scheiterte, kämpft im Fernduell mit Ajax Amsterdam (bei Real Madrid) um Platz drei und einen Platz in der Europa League - was weit unter den Ansprüchen des von einem Scheich aus Abu Dhabi mit bisher rund 900 Millionen Euro finanzierten Fußball-Projekts liegt.

Allein 62 Millionen Euro investierte Mansur Bin Zayed Al Nahyan als Vorsitzender der Abu Dhabi United Group im Sommer. Das Ziel war klar: der Gewinn der Champions League. Zumindest in der Premier League sind die Citizens als Tabellenzweiter auf Kurs, wenngleich es am Wochenende beim FC Everton nur zu einem 1:1 reichte. Auch Teammanager Roberto Mancini steckt im Dilemma, denn am Sonntag steht das Derby gegen Tabellenführer Manchester United auf dem Spielplan.

Gala-Auftritte ließen die Kasse klingeln

Der Husarenritt durch die Gruppe D mit vier Meistern und drei ehemaligen Champions-League-Siegern hat sich auch finanziell für die Borussen schon ausgezahlt. Für die bisherigen drei Siege (1:0 gegen Amsterdam, 2:1 gegen Madrid und 4:1 bei Ajax) und zwei Unentschieden (1:1 gegen Manchester, 2:2 in Madrid) kassierte der BVB bereits vier Millionen Euro Erfolgsprämien, dazu 8,6 Millionen Startgeld und 3,5 Millionen für die Qualifikation für das Achtelfinale. Zu den bisher 16,1 Millionen kommen die Zuschauer-Einnahmen in den Heimspielen und Anteile aus dem Marketpool von bisher mindestens 10 Millionen Euro.

Und die Reise soll im nächsten Jahr nicht zu Ende sein. Schon vor der Auslosung für die erste K.o.-Runde am 20. Dezember steht fest: Die Westfalen werden auf einen Gruppenzweiten treffen. Das Achtelfinale wird am 12./13. oder 19./20. Februar und 5./6. oder 13./14 März ausgetragen.

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