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Schalke 04 feiert den Gruppensieg

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Schalke spielt nur remis

04.12.2012, 22:53 Uhr | t-online.de, dpa

Schalke 04 feiert den Gruppensieg. Schalkes Sead Kolasinac (re.) im Duell mit Montpelliers Souleymane Camara. (Quelle: dpa)

Schalkes Sead Kolasinac (re.) im Duell mit Montpelliers Souleymane Camara. (Quelle: dpa)

Der FC Schalke ist Gruppensieger. Im letzten Vorrundenspiel der Champions League kam die Mannschaft von Trainer Huub Stevens gegen Montpellier HSC zwar nicht über ein 1:1 (0:0)- Unentschieden hinaus, da Arsenal London in Piräus verlor, bleiben die Knappen aber auf Platz eins.

Schalke bleibt damit in der Königklasse ungeschlagen und kann nun auf einen leichteren Gegner im Achtelfinale hoffen. Vor 23.142 Zuschauern traf Kapitän Benedikt Höwedes für die Stevens-Elf (56.), die sich bei Olympiakos Piräus für die 2:1-Schützenhilfe gegen den FC Arsenal bedanken konnte. Das Tor der Franzosen erzielte Emanuel Herrera (59.).

Metzelder: "Ich bin ein altes Schlachtross"

Kurz vor Schluss rettete der überzeugende Schalke-Torwart Timo Hildebrand zweimal glänzend gegen Herrera (87./89.) und hielt den am Ende glücklichen Punkt fest. Damit beendet Schalke die Gruppe B als Erster mit 12 Zählern vor Arsenal (10), Piräus (9) und Montpellier (2) und kann bei der Auslosung vielleicht dem einen oder anderen europäischen Schwergewicht aus dem Weg gehen.

"Wir freuen uns natürlich, dass wir in der Gruppe vor Arsenal gelandet sind. Aber jetzt ist es wichtiger, auch in der Bundesliga wieder in die Spur zu kommen", sagte Abwehrspieler Christoph Metzelder, der in die Startelf gekommen war und eine starke Leistung zeigte. "Ich bin ein altes Schlachtross", sagte er im TV-Sender Sky.

Beide Mannschaften versprühen wenig Torgefahr

Auch wenn der Auftritt in der Metropole der Urlaubsregion Languedoc-Roussillon keine meisterliche Vorstellung war, konnten die Schalker doch zumindest mit dem Engagement und dem Ergebnis Gruppensieg ein wenig das angeknackste Selbstbewusstsein aufpolieren und verlorenen Kredit bei den Fans zurückgewinnen. Zudem stockten sie ihre Champions-League-Prämien auf 16,6 Millionen Euro auf.

Lange hatte es Stevens offengelassen, ob oder wie umfangreich er rotieren würde. Dann brachte er im Vergleich zum 1:1 gegen Gladbach in der Bundesliga gleich fünf Neue. Metzelder, Tranquillo Barnetta, Teemu Pukki, Ciprian Marica und Champions-League-Debütant Sead Kolasinac durften von Beginn an auf dem schwer bespielbaren Rasen im Stade de la Mosson ran. Auch wenn es für beide Teams nicht mehr um viel ging, spielten sie offensivfreudig auf. Gefährliche Aktionen vor den Toren bekamen die Fans aber nur wenige zu sehen.

Nach der Halbzeit wird die Schlagzahl erhöht

Die Schalker B-Elf versuchte das sportliche Herbst-Grau mit Kombinationsfußball zu vertreiben - was angesichts der schlechten Platzverhältnisse allerdings schwer zu realisieren war. Die Abstimmungsprobleme waren nicht zu übersehen, gerade die Offensivkräfte Barnetta und Pukki konnten ihre Bewährungschance nur bedingt nutzen. Pukki hatte nach 25 Minuten die große Chance zur Führung, vergab aber wenige Meter frei vor dem Tor.

Barnetta schlug wenig später aus vielversprechender Schussposition ein Luftloch (33.), der mit nach vorne gestürmte Metzelder blieb in der Abwehr der Franzosen hängen (39.). Insgesamt waren die Schalker etwas angriffsfreudiger. Hildebrand wurde wenig geprüft, die Aktionen seiner Vorderleute blieben in der ersten Halbzeit aber zu wenig zwingend. Nach dem Wechsel ging es dann aber Schlag auf Schlag.

Schalke-Führung währt nur drei Minuten

Zunächst retteten Hildebrand gegen Remy Cabella und Atsuto Uchida gegen Herrera (52.). Höwedes erzielte per Flugkopfball seinen zweiten Champions-League-Treffer dieser Saison (56.). Doch nur drei Minuten später war's mit der Schalker Führungstorfreude schon wieder vorbei. Der starke Herrera sorgte für das verdiente 1:1 (59.). Die Franzosen drängten, Schalke verteidigte. Dank eines starken Hildebrand und Schützenhilfe aus Piräus reichte der Punkt zum Gruppensieg.

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