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UEFA: Ein Jahr Europacup-Sperre für FC Malaga

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UEFA: Ein Jahr Europacup-Sperre für FC Malaga

21.12.2012, 18:42 Uhr | dpa

UEFA: Ein Jahr Europacup-Sperre für FC Malaga. Der frühere Bayern-Verteidiger Martin Demichelis. (Quelle: imago/PanoramiC)

Der frühere Bayern-Verteidiger Martin Demichelis. (Quelle: PanoramiC/imago)

Die UEFA scheint ernst zu machen: Europas Fußballverband hat Champions-League-Achtelfinalist FC Malaga wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play für ein Jahr aus dem Europapokal ausgeschlossen. Die UEFA kündigte zudem ein weiteres Jahr Sperre für den Fall an, dass die Spanier bis zum 31. März 2013 immer noch nicht ihren Verpflichtungen nachkommen.

Zudem muss der Verein 300.000 Euro Geldstrafe zahlen. Die laufende Champions-League-Saison ist nicht betroffen. Malaga tritt im Achtelfinale gegen den FC Porto an.

Vier weitere Teams ausgeschlossen

Weitere Vereine erhielten Sperren auf Bewährung. Hajduk Split, NK Osijek (beide Kroatien), Rapid und Dinamo Bukarest aus Rumänien sowie der serbische Klub Partizan Belgrad können dem Ausschluss für eine Saison nur entgehen, wenn sie bis zum 31. März nachweisen, dass sie ihre Finanzen in Ordnung gebracht haben. Die UEFA und ihr französischer Präsident Michel Platini haben sich mit dem Financial Fair Play zum Ziel gesetzt, dass die Vereine nicht mehr über ihre Verhältnisse leben. Verluste sollen begrenzt werden.

Finanzierungslücken können bis zu einer Summe von 45 Millionen Euro durch private Geldgeber oder Investoren ausgeglichen werden. Diese Regeln gelten aber erst ab 2015. Die Strafen gegen Malaga und die anderen Klubs beziehen sich zurzeit lediglich darauf, dass bei den entsprechenden Vereinen noch Steuern, Sozialbeiträge oder Verpflichtungen gegenüber anderen Klubs ausstehen, die bezahlt werden müssen.

Spanier sehen sich als Sündenbock

Der FC Malaga kündigte an, dass er gegen das Urteil Berufung einlegen werde. Nach Ansicht des südspanischen Klubs ist die Strafe unverhältnismäßig. Der Erstligist gab bekannt, er habe eine "ungerechte, abschreckende Strafe bekommen, um ihn als Sündenbock darzustellen." Der Tabellenvierte der spanischen Primera Division versicherte, dass er alle finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Erstligisten Osasuna und den eigenen Spielern erfüllt habe. Ein Beweis dafür seien die mehr als sieben Millionen Euro, die der Eigentümer, Abdullah Al Thani, neulich in den Verein investiert habe.

Kritik aus der Bundesliga: "Malaga ist nicht die Königsentscheidung"

Bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) werden die UEFA-Sanktionen begrüßt - doch DFL-Vize Heribert Bruchhagen hält die Andalusier für einen vergleichsweise kleinen Fisch. "Ich weiß, dass Michel Platini sehr entschlossen ist, aber mir fehlte bislang der Glaube, dass man auch bei den Big Playern in der Lage ist, die Sanktionen durchzuhalten", sagte der Vorstandsvorsitzende von Eintracht Frankfurt. "Nichts gegen den FC Malaga, aber die Entscheidung wird erst fallen, wenn es einen der ganz großen in Europa trifft. Malaga ist nicht die Königsentscheidung, auch wenn ich die Sanktionen gutheiße."

In dieser Woche etwa war bekannt geworden, dass Paris Saint-Germain von der Tourismus-Behörde Katars einen jährlichen Zuschuss von bis zu 200 Millionen Euro bekommen soll, um die Finanzen ins Gleichgewicht zu bringen. Der Klub, der einer Investorengruppe aus Katar gehört, hat seit Sommer 2011 etwa 250 Millionen Euro in neue Spieler gesteckt, darunter der schwedische Superstar Zlatan Ibrahimovic.

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