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Champions League: FC Bayern mit Sieg über Arsenal London nach London

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Für die dominanten Bayern wird es ernst

18.02.2013, 13:08 Uhr | sid, t-online.de

Champions League: FC Bayern mit Sieg über Arsenal London nach London. Bastian Schweinsteiger freut sich auf das Duell mit Kumpel Lukas Podolski. (Quelle: imago/Bernd König)

Bastian Schweinsteiger freut sich auf das Duell mit Kumpel Lukas Podolski. (Quelle: Bernd König/imago)

Seit knapp zwei Monaten blüht der Flachs, werden launige Nachrichten von München nach London und zurück geschickt. Doch am Dienstagabend (ab 20.30 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) ruht für 90 Minuten die Freundschaft von Franck Ribery und Bastian Schweinsteiger zu ihrem Kumpel Lukas Podolski. Nach dem Spaziergang durch die Liga wird es für Bayern München im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Arsenal erstmals in diesem Jahr so richtig ernst.

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"Jetzt geht die Champions League erst richtig los, wir dürfen uns keine Schwäche erlauben", sagt Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Das Duell gegen Podolski, Per Mertesacker und Co. läutet für den Rekordmeister, der wieder auf Javi Martinez zurückgreifen kann, die Wochen der Wahrheit ein, an deren Ende drei Titel stehen sollen.

Müller: "Das Ding einfach mal gewinnen"

Über London nach London lautet dabei das Motto. "Ich will einfach mal dieses Ding gewinnen, so schnell wie möglich. Deshalb ist unser Ziel, in diesem Jahr noch mal nach London zu fliegen", sagte Thomas Müller mit Blick auf das Endspiel im Wembley-Stadion am 25. Mai dem "kicker". "Das ist noch ein langer und beschwerlicher Weg auf dem man auch sehr viel Glück braucht. Überhaupt tun wir gut daran, step-by-step zu denken", betonte dagegen Rummenigge.

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Er warnte davor, den Fünften der Premier League zu unterschätzen, auch wenn der sich im Pokal gegen Zweitligist Blackburn Rovers blamierte. "Das hat mir nicht gefallen, das macht eine Mannschaft wütend. Wir sind sehr gut beraten, Arsenal mit Respekt zu begegnen", sagte er. Präsident Uli Hoeneß fügte an: "Samstag können Sie total vergessen. Arsenal ist zu Hause eine Macht, da müssen wir viel arbeiten." Auch Trainer Jupp Heynckes sieht "eine sehr große Gefahr für uns. Arsenal hat in den letzten Wochen den Rhythmus wiedergefunden. Das ist eine exzellente Mannschaft mit wunderbaren Fußballern", betonte der 67-Jährige.

Schweinsteiger: "Poldis Quasseln bringt einen durcheinander"

Im Mittelpunkt der Partie steht das Wiedersehen mit Ex-Kollege Podolski und Nationalspieler Mertesacker. Rummenigge warnte den "netten Kerl" Podolski mit einem Augenzwinkern davor, "dass er uns einen einschenkt. Das sollte er sich gut überlegen." Torwart Manuel Neuer meinte, beim DFB-Team sei zuletzt "etwas gefrotzelt" worden: "Wetten gibt es aber keine." Dafür ein paar lustige Sprüche. Bei einem Chat war Schweinsteiger gefragt worden, ob er sich denn konzentrieren könne, wenn er "Poldi" auf dem Platz treffe. "Er bringt einen mit seinem ständigen Quasseln schon ganz schön durcheinander", scherzte Bayerns Vize-Kapitän.

Von Arsenal wollen sich die Münchner dagegen nicht durcheinanderbringen lassen. Schweinsteiger erwartet zwar einen unangenehmen Gegner, der nicht typisch englisch spielt. "Aber wenn wir unsere große Qualität abruft, werden wir es schaffen", sagte Kapitän Philipp Lahm. Der frühere Bremer und Hannoveraner Mertesacker sprach von einer "großen Herausforderung", für Podolski sind die Bayern der Favorit. "Sie gehören einfach zu den fünf besten Mannschaften der Welt. Aber wir haben die Qualität, uns gegen sie zu behaupten", sagte der 27-Jährige, von 2006 bis 2009 bei den Münchnern unter Vertrag.

Robben hält sich bedeckt

Die Bayern wollen ihre Dominanz indes auch in London zeigen, wo sie keines ihrer bisher fünf Spiele gewannen. Dass es im Umfeld vor allem wegen der anhaltenden Meldungen um einen Transfer von Robert Lewandowski nach München Unruhe gibt, soll kein Problem sein. Doch auch im eigenen Kader brodelt es. Arjen Robben tat zuletzt seine Unzufriedenheit mit der Rolle als Edelreservist kund. Nun versuchte er, zu beschwichtigen. "Das ist jetzt nicht das Thema. Das Thema muss sein, in Arsenal zu gewinnen", sagte er. Die Bayern werden das allerdings (zunächst) wohl ohne ihn versuchen. Verzichten muss Heynckes auf den gesperrten Jerome Boateng, der wie zuletzt in der Liga von Daniel van Buyten vertreten wird.

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