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Champions League: Der FC Bayern fertigt Arsenal London ab

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Der FC Bayern steht schon mit einem Bein im Viertelfinale

19.02.2013, 22:50 Uhr | dpa

Champions League: Der FC Bayern fertigt Arsenal London ab. Die Bayern feiern den eindrucksvollen Sieg beim FC Arsenal. (Quelle: dpa)

Die Bayern feiern den eindrucksvollen Sieg beim FC Arsenal. (Quelle: dpa)

Bundesliga-Dominator FC Bayern hat mit einem beeindruckenden Premierensieg in London ernsthafte Ansprüche auf Europas Fußball-Thron angemeldet. Nach dem 3:1 (2:0) beim FC Arsenal ist für den Vorjahresfinalisten der Einzug ins Viertelfinale der Champions League nur noch Formsache. Im Rückspiel in gut drei Wochen können sich die Münchener vor eigenem Publikum sogar eine 0:2-Niederlage gegen das Team der deutschen Nationalspieler Lukas Podolski und Per Mertesacker erlauben.

Toni Kroos (7. Minute), Thomas Müller (21.) und Mario Mandzukic (77.) erzielten vor 59.974 Zuschauern im Emirates-Stadion die Treffer für die Münchner, bei denen Nationaltorhüter Manuel Neuer nach 663 Minuten durch Podolski (55.) wieder ein Gegentor kassierte. Dank der komfortablen Ausgangslage im Achtelfinale dürfte der deutsche Rekordmeister auch die Gelbsperre von Bastian Schweinsteiger im Rückspiel verkraften.

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Robben muss wieder lange auf den Einsatz warten

Ohne jedes Abtasten suchten beide Teams mit äußerst hohem Tempo sofort die Offensive - und den Bayern gelang in der intensiven Anfangsphase ein optimaler Start. Nach Ballgewinn im Mittelfeld trieb Mittelfeldchef Schweinsteiger das Spiel nach vorne, Franck Ribéry legte auf den rechten Flügel zu Thomas Müller. Dessen aufspringende Hereingabe verwertete Kroos mit feiner Schusstechnik aus 16 Metern zu seinem dritten Königsklassen-Saisontreffer, bei dem Mertesacker eine unglückliche Figur machte. Zu spät rückte der Innenverteidiger aus der Defensive und versperrte so dem chancenlosen Arsenal-Keeper Wojciech Szczesny die Sicht.

Neben Kroos zeigte vor allem auch Müller seine aktuelle Formstärke - und lieferte den nächsten Beweis, warum Bayern-Coach Jupp Heynches erneut bis zur 63. Minute auf Arjen Robben verzichtete. "Für mich ist es eine ganz normale Maßnahme, er wird wahrscheinlich Samstag und Mittwoch spielen", erklärte der Trainer-Routinier mit Blick auf die anstehende Ligaaufgabe gegen Werder Bremen und den anschließende Pokalgipfel gegen Borussia Dortmund.

Wengers Umstellungen zahlen sich nicht aus

Gestützt auf die 1:0-Führung und das Selbstvertrauen aus dem makellosen Rückrundenstart in der Bundesliga dominierte Bayern die Londoner klar. Der für Luiz Gustavo ins Team gerückte Javi Martinez stabilisierte die Defensive, das offensive Mittelfeld setzte mit messerscharfen Pässen Nadelstiche in die wankende Arsenal-Abwehr. Nach einer Kroos-Ecke auf den ersten Pfosten zwang Innenverteidiger Daniel van Buyten - alleingelassen von Mertesacker - Szczesny per Kopfball zu einer Glanzparade, Müller staubte gedankenschnell ab. Entnervt reagierten die Gunners mit Frustfouls. Sie waren auch noch vom 0:1 im englischen Pokal gegen den Zweitligisten Blackburn Rovers verunsichert.

Wie der unglückliche Mertesacker erlebte auch Podolski beim Premier-League-Fünften eine schwarze erste Hälfte. Im Duell mit Philipp Lahm stand der frühere Bayern-Profi zunächst im Schatten des Nationalmannschafts-Kapitäns, dem sich so Räume nach vorne boten. Eine präzise Flanke auf Mandzukic setzte der Kroate neben den Pfosten (44.). "Die Bayern sind insgesamt die reifere und abgeklärtere Mannschaft, sie haben das Spiel klar im Griff", analysierte Bundestrainer Joachim Löw zur Halbzeit.

Podolski bestraft Neuers Zögern

Nach der Pause fiel der Arsenal-Anschluss aus dem Nichts. Nach einer Ecke von Jack Wilshere nutzte Podolski das Zögern von Neuer per Kopf. Beflügelt von seinem vierten Champions-League-Treffer drehte der frühere Münchener auf, einen guten Schuss blockte David Alaba (69.). Den Versuch des eingewechselten Olivier Giroud rettete Neuer mit einem starken Reflex (72.).

Stattdessen trafen erneut die Bayern durch Mario Mandzukic. So müssen Mertesacker, Podolski und Co. im Rückspiel auf ein kleines Wunder hoffen: Erst zwei Teams kamen in der K.-o.-Phase der Champions League nach einer Heimniederlage noch weiter.

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