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Porto jubelt: Mou stellt Golden Boy in den Schatten

20.02.2013, 13:59 Uhr | dpa

Porto jubelt: Mou stellt Golden Boy in den Schatten. Joao Moutinho vom FC Porto war der überragende Akteur gegen Malaga.

Joao Moutinho vom FC Porto war der überragende Akteur gegen Malaga. (Quelle: dpa)

Porto (dpa) - Er misst zwar nur 1,70 Meter, beim 1:0-Heimsieg des FC Porto über den FC Málaga war João Moutinho aber der Größte.

Der 26 Jahre alte Mittelfeldmotor des portugiesischen Fußballmeisters schoss nicht nur den Treffer, der das Tor zum Viertelfinale der Champions League weit aufstieß. Mit enormem Laufpensum, klugen Pässen und Tordrang zeigte er gegen die Spanier eine überragende Leistung.

Málagas Isco (20), jüngst zum Golden Boy, zum besten U-21-Profi Europas gewählt, wurde wie das gesamte Gästeteam zum Statisten degradiert. "Golden ist Moutinho", schrieb die Zeitung "Público".

Vor 42 000 Zuschauern war das Heimteam im Drachen-Stadion mit schnellen Pässen haushoch überlegen. Die Gäste aus Spanien, die vorne nur auf Ex-Bayern-Profi Roque Santa Cruz (31) setzten, kamen in den 90 Minuten kaum aus der eigenen Hälfte heraus. Immer wieder rollte die von Moutinho, Lucho González, Silvestre Varela und dem Kolumbianer Jackson Martínez angetriebene Angriffsmaschinerie auf das Tor von Willy Caballero zu. Als zählbares Ergebnis blieb am Ende jedoch nur das Tor von Moutinho in der 56. Minute.

"Das war nicht unser Tag, aber wenn wir so schlecht gespielt und so knapp verloren haben, dann können wir an einem normalen Tag das Ding drehen. Noch ist nicht alles verloren", verbreitete Málagas Trainer Manuel Pellegrini vor dem Rückspiel am 13. März im La-Rosaleda-Stadion Zweckoptimismus. Der Tabellenvierte der Primera División sei "mit dem Leben davongekommen" und könne hoffen, schrieb die Zeitung "El País".

In Porto ist man überzeugt, dass der Viertelfinaleinzug nur noch Formsache ist. Nach dem Sieg zogen Fans singend durchs Stadtzentrum. Und Trainer Vítor Pereira sagte: "Wir können in Málaga und in jedem Stadion der Welt Tore schießen". Am Douro-Fluss träumen viele sogar bereits vom dritten Titel in der Königsklasse nach 1987 (2:1 im Finale gegen den FC Bayern) und 2004 (3:0 über AS Monaco). "Wieso sollten wir nicht die Champions League gewinnen?", meinte der kolumbianische Sturmstar James Rodríguez (21).

Inmitten der Euphorie erhebt sich nur die warnende Stimme von Moutinho. "Málaga ist gefährlich, sonst wären die nicht vor Mailand Gruppenerster geworden". "Duracell Mou", wie Dauerläufer Moutinho einst genannt wurde, dürfte jetzt in den Blick vieler Topclubs rücken. "Er ist auf seinem Posten einer der besten Welt", lobten "Público" und Pellegrini übereinstimmend.

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