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Schalke will Remis-Wertung gegen Istanbul nicht hinnehmen

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Wegen Drogba: Schalke legt Einspruch ein

21.02.2013, 13:36 Uhr | dpa, sid

Schalke will Remis-Wertung gegen Istanbul nicht hinnehmen. Der ivorische Stürmerstar Didier Drogba (Mitte) kam gegen den FC Schalke in der Champions League zum Einsatz. (Quelle: imago/Seskim )

Der ivorische Stürmerstar Didier Drogba (Mitte) kam gegen den FC Schalke in der Champions League zum Einsatz. (Quelle: imago/Seskim )

Wegen des umstrittenen Wechsels von Didier Drogba aus China zu Galatasaray Istanbul wird Schalke 04 Einspruch gegen die Wertung des 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League einlegen. Dies kündigten Manager Horst Heldt und Finanz-Vorstand Peter Peters am Donnerstag vor dem Rückflug aus Istanbul an. Die Königsblauen wollen ihre "Rechtsposition wahren" und werden die Spielerlaubnis prüfen lassen.

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Wegen Drogba: Schalke legt Einspruch ein

Schalker Manager Horst Heldt: "Wir müssen unsere Rechtsposition wahren."

Heldt: "Müssen unsere Rechtsposition wahren."


Damit dies geschehen kann, muss aus formaljuristischen Gründen Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt werden. Der Weltverband FIFA hatte Drogba zuletzt eine befristete Spielberechtigung erteilt. Die UEFA wird am 27. Februar über den Fall verhandeln.

Shenua bezichtigt Drogba des Vertragsbruchs

Der ehemalige Chelsea-Torjäger war Ende Januar vom chinesischen Erstligisten Shanghai Shenhua nach Istanbul gewechselt. Shenhua hatte angekündigt, seinerseits Klage gegen Galatasaray einzureichen. Shenhua habe demzufolge Beweise, dass der 34-Jährige mit seinem Wechsel seinen gültigen Vertrag gebrochen und Galatasaray somit gegen die Transferregeln der FIFA verstoßen habe.

Drogba hat in der türkischen Metropole einen Vertrag über 18 Monate unterschrieben, der ihm zehn Millionen Euro einbringen soll. Zudem soll er für jedes absolvierte Spiel 15.000 Euro kassieren. Shanghai hatte für Drogba keine Ablösesumme erhalten. Der Stürmer sagte, er hätte seinerseits drei Monate lang kein Gehalt bekommen und deshalb den bestehenden Vertrag bis 2014 als nichtig angesehen.

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