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Ferguson rastet wegen Roter Karte für Nani aus - UEFA ermittelt

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Manchester United und Alex Ferguson fühlen sich verraten

07.03.2013, 09:06 Uhr | t-online.de

Ferguson rastet wegen Roter Karte für Nani aus - UEFA ermittelt. Der Moment, der die Partie dreht: Nani trifft Arbeloa und sieht die Rote Karte. (Quelle: dpa)

Der Moment, der die Partie dreht: Nani trifft Arbeloa und sieht die Rote Karte. (Quelle: dpa)

Sir Alex Ferguson war nicht in der Lage, an der Pressekonferenz nach dem Spiel teilzunehmen. Er schickte seinen Assistenten. Der Trainer von Manchester United war außer sich. Gerade hatte seine Mannschaft gegen Real Madrid das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League zuhause mit 1:2 verloren und war ausgeschieden. Wegen einer mehr als umstrittenen Roten Karte.

Der 71-Jährige, seit neun Jahren mit Herzschrittmacher an der Seitenlinie, sei "verzweifelt" und "nicht in fittem Zustand", um über die spielentscheidende Rote Karte für Nani zu sprechen, erklärte Fergusons Assistent Mike Phelan. Er vertrat seinen Chef bei der Pressekonferenz nach dem tragischen Aus. Wegen seines Fernbleibens bei der obligatorischen Medienrunde droht Sir Alex nun eine Bestrafung durch die UEFA. Die Disziplinarkommission des Verbandes habe ein Verfahren eingeleitet und werde sich am 21. März mit dem Fall beschäftigen.

Eine viel zu harte Entscheidung

Die spielentscheidende Szene passierte in der 56. Minute: Beim Stand von 1:0 für United versuchte Manchesters Nani einen über ihn hinweg segelnden Ball artistisch als der Luft zu pflücken. Sein Gegenspieler Alvaro Arbeloa ging gleichzeitig zum Ball und wehrte ihn mit der Brust ab. Im gleichen Moment traf Nani Arbeloa mit ausgestrecktem Bein oberhalb der Hüfte. Schiedsrichter Cüneyt Cakir zeigte glatt Rot.

Eine viel zu harte Entscheidung, fanden alle Beteiligten. Schließlich zeigten die Fernsehbilder, dass Nani ausschließlich auf den Ball guckte, Arbeloa hinter dessen Rücken herbeieilte und Nani deswegen seinen Gegenspieler nicht sehen konnte.

"Alle wundern sich, was passiert ist"

Mike Phelan war nach dem Spiel ein gefragter Mann. Denn sein Boss ward nach Schlusspfiff nicht mehr gesehen. "Ich glaube nicht, dass der Trainer in der Lage ist, über den Schiedsrichter zu sprechen", sagte Fergusons Assistent. "Wir sind alle Zeuge geworden einer verrückten Entscheidung, die ein Spektakel einer großartigen Nacht auf Europas Fußball-Bühne ruiniert hat."

Bis zur 56. Minute hatte Manchester das Spiel auf beeindruckende Weise im Griff gehabt. "Es war die Riesen-Gelegenheit: Ryan Giggs' 1000. Spiel, weltweite Aufmerksamkeit", sagte Phelan. "Und alle wundern sich jetzt, was passiert ist. Jetzt haben wir eine bestürzte Stimmung in der Kabine und einen bestürzten Trainer."

Selbst Mourinho erkennt die Fehlentscheidung an

Ferguson, der im Moment der Roten Karte von seinem Platz aufgesprungen, mehrere Mitarbeiter zur Seite geschoben hatte und auf den Platz Richtung viertem Offiziellem gestürmt war, war für niemanden mehr zu sprechen. "Er weiß, wenn er sich jetzt vor die Kameras stellt, würde er es in den nächsten Wochen nicht mehr dürfen, weil er dann gesperrt wäre", sagte Phelan. "Ferguson weiß, dass ich diplomatischer bin als er."

Selbst Real-Coach José Mourinho erkannte die überharte Entscheidung und seine Folgen an und zollte Manchester Respekt. "Ich kenne das", sagte Mourinho, der selbst schon häufig mit den Unparteiischen haderte. "Ich möchte ehrlich sein: Die bessere Mannschaft hat verloren. Wir haben nicht gut gespielt und den Sieg nicht verdient. Aber so ist Fußball."

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