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FC Bayern - Juventus Turin: Glänzende Ausgangslage für die Münchner

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Bayern erspielen sich eine glänzende Ausgangsposition

02.04.2013, 22:47 Uhr | t-online.de, dpa

FC Bayern - Juventus Turin: Glänzende Ausgangslage für die Münchner. David Alaba, verfolgt von Franck Ribéry, freut sich über seinen Treffer zum 1:0. (Quelle: dapd)

David Alaba, verfolgt von Franck Ribéry, freut sich über seinen Treffer zum 1:0. (Quelle: dapd)

Der FC Bayern München hat einen großen Schritt in Richtung Halbfinale der Champions League gemacht. Der deutsche Rekordmeister besiegte im Viertelfinal-Hinspiel Juventus Turin 2:0 (1:0) und fährt mit einem beruhigendem Polster zum Rückspiel in acht Tagen nach Italien. Der österreichische Nationalspieler David Alaba brachte die Gastgeber bereits nach 26 Sekunden in Führung. Trotz großer Überlegenheit dauerte es dann aber bis zur 63. Minute, ehe Thomas Müller erhöhte.

Die Freude über den Sieg trübte allerdings die Verletzung von Toni Kroos. Der Mittelfeldspieler zog sich in der 13. Minute einen Muskelbündelriss im rechten Adduktorenbereich zu. Laut Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge wird Kroos sechs Wochen ausfallen. Aber auch Juventus muss im Rückspiel auf zwei bewährte Kräfte verzichten: Sowohl Ex-Bundesligaprofi Arturo Vidal als auch der Schweizer Nationalspieler Stephan Lichtsteiner fehlen gelb-gesperrt.

Nur Roy Makaay traf schneller für die Bayern

Das Spiel hätte für die Gastgeber vor 68.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena nicht besser beginnen können. Gerade einmal 26 Sekunden waren gespielt, als Juve-Schlussmann Gianluigi Buffon hinter sich greifen musste. Alabas Schuss aus gut 25 Metern wurde vom Ex-Leverkusener Arturo Vidal leicht abgefälscht, so dass der Ball mit einer ungeahnten Flugbahn Buffon schlecht aussehen ließ.

Schneller hatte für die Bayern in der Champions League nur Roy Makaay getroffen. Vor sechs Jahren gegen Real Madrid (2:1) schoss er bereits nach zehn Sekunden das 1:0. Buffon war in der Königsklasse zuvor 490 Minuten unbezwungen geblieben.

Robben ersetzt Kroos

Mit der frühen Führung im Rücken überließen die Bayern dem Gast zunächst einmal das Mittelfeld. Andrea Pirlos Freistoß (11.) aus 30 Metern strich nur knapp über die Latte, wenig später sorgte Vidal für Gefahr. Dann aber spielten nur noch die Münchner.

Allerdings musste Trainer Jupp Heynckes bereits nach einer Viertelstunde personell umstellen. Toni Kroos verletzte sich bei einem Zweikampf mit dem Schweizer Nationalspieler Stephan Lichtsteiner ohne Einwirkung des Gegners und ausgewechselt werden. Für ihn kam Arjen Robben und führte sich gleich glänzend ein: Buffon musste gegen dessen Schuss schon all sein Können aufbieten.

Ribéry trifft nur das Außennetz

Italiens Nationaltorwart war von nun an dauerbeschäftigt. Franck Ribéry traf das Außennetz, auch Dante und Schweinsteiger hatten gute Möglichkeiten. Die Bayern-Dominanz unterstrichen 5:2 Ecken nach nicht einmal einer halben Stunde.

Juventus tat sich gegen gut gestaffelte Bayern im Spielaufbau sehr schwer, brachte dafür zunehmend Nickligkeiten in die Begegnung. Vidals Foul an Ribéry war durchaus gelb-würdig, doch der englische Schiedsrichter Mark Clattenburg beließ es bei einer Ermahnung. Erst nach einem absichtlichen Handspiel in der zweiten Hälfte sah der Chilene gelb und ist somit im Rückspiel gesperrt.

Pirlo weitgehend abgemeldet

Am Münchner Spiel in der ersten Halbzeit gab es nichts auszusetzen - bis auf die Chancenverwertung. Die zentrale Position des früh ausgewechselten Kroos nahm Müller gut ein, Robben agierte für Müller mehr vom Flügel aus und machte Druck. Die Bayern erspielten sich gegen Juventus viele Möglichkeiten - doch weder Mario Mandzukic, der für Claudio Pizarro im Sturm spielte, noch Bastian Schweinsteiger nutzten kurz vor der Pause Juves Lücken.

Der souveräne Tabellenführer der Serie A agierte eher einfallslos. Allerdings blieben sie durch ihre herausragenden Einzelkönner gefährlich, wie durch Leonardo Bonucci kurz vor dem Pausenpfiff fast aus dem Nichts. DFB-Schreck Andrea Pirlo, der bei den Halbfinal-Siegen gegen Deutschland 2006 und 2012 jeweils entscheidende Tore eingeleitet hatte, demonstrierte nur bei Ecken und einem Freistoß sein Können.

Müller Nutznießer von Buffons Patzer

Zu Beginn der zweiten Hälfte ließen es die Münchner etwas ruhiger angehen, blieben aber auch mit verminderter Schlagzahl gefährlich, beispielsweise durch Mandzukic oder Alabas Fernschuss. Luiz Gustavo, starker Ersatz für den gelb-gesperrten Mittelfeld-Abräumer Javi Martínez, probierte es aus der Distanz. Buffon konnte den Ball nicht festhalten, seinen Patzer nutzte Mandzukic und passte zu Müller, der keine Mühe hatte, aus kurzer Distanz zum 2:0 einzuschieben.

Die Bayern wollten mehr, Müller (78./90.) hatte weitere gute Chancen. Auf der Gegenseite war Bayern-Schlussmann Manuel Neuer nach knapp 70 Minuten das erste Mal gefordert, war aber gegen Vidal gleich zwei Mal auf dem Posten.

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