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FC Bayern lässt die Kriegsrhetorik von Juventus Turin kalt

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Furchtlos in Turin - Kriegsrhetorik lässt Bayern kalt

09.04.2013, 12:01 Uhr | dpa

FC Bayern lässt die Kriegsrhetorik von Juventus Turin kalt. .

. (Quelle: dpa)

Die Bayern planen den nächsten Streich: Am Mittwoch kann der FCB gegen Juventus Turin (Mittwoch, 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) den Einzug ins Halbfinale der Champions League klar machen. Dank des 2:0-Sieges im Hinspiel fahren die Bayern mit breiter Brust nach Turin. Von dort kommt unterdessen martialische Rhetorik - die die Bayern jedoch kalt zu lassen scheint.

Die martialischen Töne von Juve-Angreifer Mirko Vucinic, der einen "Krieg gegen die Deutschen" angekündigt hatte, wurden verurteilt: "Ich mag das Wort Krieg im Zusammenhang mit Fußball nicht", erklärte Rummenigge. Der Bayern-Chef hat großes Vertrauen in die eigenen Spieler, die zuletzt mit Konzentration, Willen und der Gier nach Erfolg auftraten: "Ich finde unsere Mannschaft im Moment unglaublich", schwärmte Rummenigge.

Topstar Franck Ribéry erwartet zwar, dass es am Mittwochabend schwerer für sein Team wird als beim 2:0 im Viertelfinal-Hinspiel. Trotzdem ist ein Scheitern für den Franzosen nahezu unvorstellbar: "Wir sind Bayern! Wir haben vor Juventus keine Angst!", sagte Ribéry am Dienstag vor der Abreise aus München.

Trainer Jupp Heynckes und seine 19 mitgereisten Akteure sind auf ein schweres Spiel im neuen Stadion von Juventus eingestellt, wie Karl-Heinz Rummenigge anmerkte: "Wir wissen, dass Turin alles in die Waagschale werfen wird." Rummenigge setzt darauf, dass dem FC Bayern wie bislang stets in dieser Saison im fremden Stadion ein Treffer glückt. "Das wäre der Schlüssel. Wenn uns das Tor gelingt, hätten wir damit eine sehr gute Basis gelegt."

Ein weiterer Schlüssel für den Erfolg soll die kollektive Abwehrarbeit sein. "Wir müssen so gegen den Ball arbeiten wie im Hinspiel", forderte Angreifer Thomas Müller, der beim 2:0 in München neben dem Österreicher David Alaba getroffen hatte.

Auch Kapitän Philipp Lahm sieht in einer stabilen Abwehr die Grundlage für das Weiterkommen. "Wir müssen aufpassen und verhindern, dass wir früh in Rückstand geraten", mahnte der Außenverteidiger. Lahm ist ebenso wie Abwehrchef Dante, Mittelfeldspieler Luiz Gustavo und Angreifer Mario Mandzukic von einer möglichen Gelb-Sperre im Halbfinale bedroht.

Man werde sich aber "nicht hinten reinstellen", sondern "auf Sieg spielen", kündigte Lahm selbstbewusst an. Trainer Heynckes kann personell aus dem Vollen schöpfen, nur die verletzten Nationalspieler Toni Kroos und Holger Badstuber fehlen. Der Spanier Javi Martínez ist nach seiner Gelb-Sperre im Hinspiel in Turin wieder mit dabei.

Alle wollten nun mehr, sagte Bayern-Chef Rumenigge: "Wir sind glücklich, dass wir deutscher Meister sind und noch zwei Wettbewerbe haben, unter anderem die große Champions League." Die Halbfinalspiele werden am kommenden Freitag (12.00 Uhr) am UEFA-Sitz in Nyon in der Schweiz ausgelost.

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