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Champions League: Duell um die Vorherrschaft in Europa

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"Kolossales Duell" zwischen Deutschland und Spanien

12.04.2013, 21:33 Uhr | t-online.de, dpa

Champions League: Duell um die Vorherrschaft in Europa. Ist Madrids Cristiano Ronaldo im Halbfinale zu halten? Dortmunds Ilkay Gündogan (li.) und Marco Reus geben dafür alles. (Quelle: imago/Kolvenbach)

Ist Madrids Cristiano Ronaldo im Halbfinale zu halten? Dortmunds Ilkay Gündogan (li.) und Marco Reus geben dafür alles. (Quelle: Kolvenbach/imago)

Im Halbfinale der Champions League geht es um nichts weniger als die Führungsrolle im Weltfußball. "Jetzt bietet sich die Gelegenheit zu klären, wer die Vorherrschaft führt", schreibt die spanische Zeitung "Marca". Auf übergeordneter Ebene hatte die spanische Nationalelf die Deutschen bei der EM 2008 und der WM 2010 im direkten Duell zuletzt noch ausgestochen, jetzt bietet sich im Klubfußball die Gelegenheit zur Revanche.

Aber das ist nur eine von tausend interessanten Facetten der Duelle Borussia Dortmund gegen Real Madrid und FC Bayern gegen den FC Barcelona.

Deutschland vs. Spanien kreuz und quer auf allen Ebenen

In den beiden deutsch-spanischen Duellen dürfte die Brisanz ans EM-Finale vor fünf Jahren und im WM-Halbfinale vor drei Jahren herankommen. "Der Kampf ist zugleich ein kolossales Duell zwischen zwei Ländern", schreibt die "Marca" und befindet: "Mal sehen, wer hier den Ton angibt! Real, Barca, Bayern und Dortmund kämpfen um die Hegemonie im europäischen Fußball."

Der deutsche Fußball wird zeigen müssen, ob er endlich mithalten kann, wenn es wirklich um alles geht. Auf Länderspielebene war das bekanntlich nicht erfolgreich in den letzten Jahren. Wobei es im wichtigsten Team-Wettbewerb ja bunt durcheinander geht mit den Allianzen: die deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira spielen bekanntlich tragende Rollen bei Real, während Spaniens Javi Martinez aus dem Mittelfeld des FC Bayern nach nur einem Jahr nicht mehr wegzudenken ist. So könnte ein Real-Erfolg durchaus gut sein für den deutschen Fußball, ebenso wie ein Münchner für Spanien.

Heynckes im imaginären Duell mit Guardiola

Aber es gibt noch andere hochspannende Aspekte bei "Los Wochos". Zum Beispiel: Welchem Klub drückt Pep Guardiola eigentlich die Daumen? "Seinen Jungs" vom FC Barcelona, dem Team, das er groß gemacht und zur Nummer eins im Weltfußball entwickelt hat? Oder unterstützt Guardiola doch schon seine künftige Mannschaft, für die er längst die Weichen für die neue Saison stellt?

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp ist sich sicher, dass der frühere Barca-Coach als Tippgeber fungieren wird: "Ich verwette meinen Arsch darauf, dass Herr Sammer und Herr Guardiola telefonieren!" Andererseits wird die Aussicht auf maximalen Erfolg seinem Vorgänger Jupp Heynckes allergrößte Genugtuung verschaffen. Der aktuelle Münchner Trainer ärgert sich immer noch darüber, im Winter von den Klubchefs zum Alten Eisen gestellt worden zu sein. Ein Sieg über Barcelona wäre für ihn auch ein Sieg über Guardiolas vorauseilenden Schatten.

Nicht zuletzt wollen die Münchner zeigen, dass sie die "Benchmark" Barcelona reißen, von der Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge seit Jahren schwärmt. Die klare 0:4-Pleite aus dem Jahr 2009 ist ebenfalls noch in den Hinterköpfen. Damals kam eine völlig verunsicherte Truppe des damaligen Chefübungsleiters Jürgen Klinsmann im Camp Nou unter die Räder.

Mourinho und Sahin haben eine Rechnung offen

Um Revanche geht es auf mehreren Ebenen beim Duell zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund. Real-Trainer Jose Mourinho hat es tief getroffen, dass seine Startruppe in der Gruppenphase gegen die Schwarz-Gelben lediglich einen Punkt erobern konnte. Noch einmal wird er diese Schmach nicht erleben wollen. Mal ganz abgesehen davon, dass für "The Special One" ein Abgang aus Madrid mit dem Champions-League-Pokal wohl das Allergrößte wäre.

Die Dortmunder können mit Nuri Sahin dagegenhalten. Der beste Bundesliga-Spieler der Saison 2010/2011 war vor knapp zwei Jahren mit riesigen Erwartungen zum spanischen Edelklub gewechselt, konnte sich dort aber unter Mourinho nicht durchsetzen. Das Halbfinale wäre die perfekte Gelegenheit, den Madrilenen und ihrem extrovertierten Trainer zu zeigen, was sie an ihm verpasst haben.

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