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Bayern nach 4:0 maßvoll - Barcelona braucht Wunder

24.04.2013, 10:58 Uhr | dpa

Bayern nach 4:0 maßvoll - Barcelona braucht Wunder. Die Spieler des FC Bayern lassen sich nach dem 4:0 über den FC Barcelona von den Fans feiern.

Die Spieler des FC Bayern lassen sich nach dem 4:0 über den FC Barcelona von den Fans feiern. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Die Fans des FC Bayern feierten nach einem magischen Fußball-Abend schon den Einzug ins Endspiel der Champions League. Die internationale Presse überschlug sich nach dem 4:0 (1:0) über den FC Barcelona mit Superlativen.

"Bayern München dürfte wohl Barcelona den Rang abgelaufen haben als Europas feinstes Fußball-Team", schrieb die englische Zeitung "The Independent". Der "Daily Mail" blickte bereits auf das Finale am 25. Mai in London: "Deutsche Giganten startklar für Wembley."

Obwohl die Fans des deutschen Rekordmeisters schon in den Schlussminuten der berauschenden Gala gegen Barcelona "Finale - oho!"-Sprechchöre anstimmten und der "Daily Mirror" die (einst) beste Mannschaft der Welt bereits aus dem Wettbewerb verabschiedete ("Bay-Bay Barça. Die Katalanen brauchen ein Fußball-Wunder im Nou Camp") nahmen die Bayern-Bosse noch keine Glückwünsche an.

"Gratulieren dürfen Sie nicht, weil wir noch ein Rückspiel haben und das wäre arrogant, wenn wir uns jetzt schon gratulieren lassen würden. Wir fahren trotzdem mit einem Schuss Demut nächste Woche nach Barcelona", betonte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nach der historischen Nacht.

"4:0 gegen die beste Mannschaft der Welt zu gewinnen, das ist natürlich auch etwas, was man nicht mal nachts träumen kann. Aber es gab trotz des 4:0 keine Euphorie in der Kabine, es gab wieder nur Wasser, keinen Champagner. Wir gehen trotzdem mit einem Schuss Demut ins Rückspiel, obwohl wir wissen, dass wir jetzt beste Voraussetzungen geschaffen haben", ergänzte Rummenigge.

Thomas Müller (25./82.), Mario Gomez (49.) und Arjen Robben (73.) sorgten für den eindrucksvollen Auftritt - und für ein fröhliches Gesicht ihres in der Steueraffäre steckenden Präsidenten Uli Hoeneß auf der Tribüne. "Ich freue mich für den Club, die Mannschaft und unseren Präsidenten", erklärte Trainer Jupp Heynckes.

Was soll jetzt in einer Woche in Barcelona noch schief gehen? Zum einen ist da der 4:0-Vorsprung aus dem Hinspiel, den noch nie ein Team in der Königsklasse aufgeholt hat. Zum anderen ist da eine Bayern-Mannschaft, die in fast schon unheimlicher Weise die Gegner reihenweise abschießt. Und nicht irgendwelche Gegner. "Ein Bayern-Wunder. "Barça überrollt und zerstört. Eine deutsche Symphonie", schrieb "La Gazzetta dello Sport".

Die Katalanen kassierten ihre höchste Europacup-Pleite seit November 1997 (0:4 in der Gruppenphase zu Hause gegen Dynamo Kiew). Der viermalige Weltfußballer Lionel Messi, der sich nach seiner auskurierten Oberschenkelverletzung über den Platz schleppte und völlig wirkungslos blieb, konstatierte anerkennend: "Die Bayern waren in allen Belangen besser als wir". Das spanische Sportblatt "As" befürchtete bereits das "Ende einer Ära". Die Tageszeitung "El País" kommentierte: "Bayern München zermalmt den FC Barcelona. Das energiegeladene und begeisterte Team der Deutschen verprügelt ein statisches und nicht wiederzuerkennendes Barça."

Der berauschende Auftritt vor 68 000 Zuschauern in der heimischen Arena ließ zumindest für 90 Minuten die Unruhe um die Selbstanzeige von Hoeneß im Steuerfall vergessen, sogar der am Spieltag verkündete Mega-Transfer des Dortmunders Mario Götze zu den Bayern rückte in den Hintergrund. "Ich glaube, die Mannschaft beeindruckt das nicht. Wir haben eine ganz stabile Mannschaft mit einem Trainer, der das auch fantastisch macht und das berührt diese Mannschaft gar nicht", betonte Rummenigge. Das Finale am 25. Mai im Londoner Wembley-Stadion ist das große Ziel, dem alles untergeordnet wird.

Auf dem Weg nach Wembley muss der deutsche Meister jetzt nur noch das Rückspiel im Camp Nou-Stadion von Barcelona in einer Woche meistern. Barcelonas entzauberte Stars brauchen für ihr Weiterkommen ein wahres Fußball-Wunder. "Wunder sind immer schwer zu realisieren", sagte Co-Trainer Jordi Roura. "Aber wir versuchen, es im Rückspiel besser zu machen. Wir werden bis zum Ende kämpfen."

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