Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Champions League >

Bayern erwarten harten Tag der Arbeit

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Bayern erwarten harten Tag der Arbeit

29.04.2013, 15:10 Uhr | dpa

Bayern erwarten harten Tag der Arbeit. Arjen Robben will mit dem FC Bayern ins Finale der Champions League.

Arjen Robben will mit dem FC Bayern ins Finale der Champions League. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Adios Barça! Bei der Rückkehr an den Ort der größten Demütigung in der Champions League wollen die Bayern ihren aufregenden Triumphzug ins Finale nach London vollenden.

Kein Messi, kein Xavi, kein Iniesta und auch nicht die bisweilen einschüchternde Atmosphäre in der mit mehr als 90 000 Zuschauern besetzten Fußball-Kathedrale Camp Nou in Barcelona sollen zum Stolperstein für die Münchner Triple-Jäger werden. Der Matchplan von Jupp Heynckes für das Halbfinal-Rückspiel am Mittwochabend beim FC Barcelona orientiert sich ganz an der 4:0-Hinspielgala: "Wir müssen mit der gleichen Hingabe, der gleichen Konzentration und der gleichen taktischen Ausrichtung spielen", forderte der Trainer.

Auf einen gemütlichen Betriebsausflug stellt sich beim deutschen Fußball-Meister aber niemand ein, der am Dienstag den Charterflug LH 2570 nach Spanien besteigen wird. Auch Steuersünder Uli Hoeneß will den fünften Einzug seines FC Bayern in ein Champions-League-Finale live miterleben. "Der Präsident ist einer von uns", sagte Arjen Robben zum "Thema Nummer eins" in Deutschland, dem sich niemand entziehen könne. Die Konzentration stören soll es nicht.

Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, stellen sich die Münchner Meisterkicker auf echte Maloche ein, um das große Ziel London zu erreichen. "Es wird viel über ein deutsches Finale und von Wembley geredet, aber jetzt gibt es nur Barcelona", sagte Arjen Robben und mahnte: "Wir dürfen nicht ein Prozent weniger geben als im Hinspiel."

Der Respekt vor Lionel Messi, der Magie des FC Barcelona und des Stadions Camp Nou ist bei den Münchnern ungebrochen. "Wenn es eine Mannschaft gibt, die so ein 4:0 korrigieren kann, dann ist es Barcelona", sagte Robben. "Barcelona hat beim 0:4 in München etwas erlebt, was sie reizen wird", glaubt Sportvorstand Matthias Sammer. Auch Heynckes benannte den "verletzten Stolz" als Triebfeder für die Katalanen. "Barcelona ist angeschossen, es wird versuchen, sich zu wehren", meinte Nationaltorhüter Manuel Neuer, der ankündigte: "Wir werden alles daransetzen, dass kein Unglück passiert."

So wie beim letzten Duell in Barcelona 2009, als der deutsche Rekordmeister unter Trainer Jürgen Klinsmann mit 0:4 unterging. So ein Desaster hat in dieser Saison auch der AC Mailand im Camp Nou erlebt. Aber die Bayern? Für Sammer hängt alles von der eigenen Leistung ab. "Wenn wir es gut machen, gehen wir weiter ins Finale. Wenn man spielt wie gegen Arsenal London zu Hause, dann könnte es unangenehm und gefährlich werden", erklärte der Sportvorstand.

Franz Beckenbauer warnte via "Bild"-Zeitung vor einer hitzigen Atmosphäre und Provokationen. Barcelona werde "jedes Mittel recht sein", neben erlaubten auch unerlaubte: "Sie werden provozieren, sie werden alle Tricks der Welt anwenden." Der einst für den Erzrivalen Real Madrid spielende Robben glaubt das nicht: "Barcelona spielt schönen Fußball, sie wollen auf diese Weise Spiele gewinnen."

Barça braucht ein Wunder - Bayern nicht. Für Schweinsteiger ist die Arbeit gegen den Ball der Schlüssel. "Im Hinspiel hat sich jeder aufgeopfert, hat für den anderen Wege gemacht", erklärte der Chefstratege. "Viel laufen, viel arbeiten, alle zusammen", lautet die Marschroute von Franck Ribéry. "Wichtig wird sein, dass wir uns nicht zurückdrängen lassen", bemerkte Neuer. So denkt auch Robben: "Wir sind keine Mannschaft, die sich nur hinten reinstellt. Wir müssen ein Tor schießen, dass müssten sie schon sechs machen." Unvorstellbar.

Die größte Final-Gefahr liegt für die Bayern womöglich in den drohenden Sperren für einige zentrale Leistungsträger. Philipp Lahm Lahm, Schweinsteiger, Javi Martínez, Dante, Mario Gomez und Luiz Gustavo sind von einer Gelb-Sperre bedroht - ein echtes Handicap.

Heynckes will darauf "keine Rücksicht" nehmen. Nur der im Hinspiel gesperrte Mario Mandzukic dürfte für Mario Gomez neu ins Team kommen. "Man kann auch ein Spiel ohne Gelbe Karte bestehen", erklärte Schweinsteiger. "Wir müssen sehr diszipliniert spielen", forderte Heynckes; kein Meckern, kein Ballwegschlagen. Neuer ermahnte die Kollegen: "Ein Spieler schadet sonst der Mannschaft und sich selbst."

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

FC Barcelona: Valdés - Alves, Batra, Piqué, Adriano - Busquets, Xavi, Iniesta - Pedro, Messi, Villa

FC Bayern München: Neuer - Lahm, Boateng, Dante, Alaba - Martínez, Schweinsteiger - Robben, Müller, Ribéry - Mandzukic

Schiedsrichter: Damir Skomina (Slowenien)

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal