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Champions League: Borussia Dortmund steht im Finale

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Dortmund zittert sich nach Wembley

17.09.2013, 14:40 Uhr | sid, t-online.de

Champions League: Borussia Dortmund steht im Finale . Robert Lewandowski (li.) und Borussia Dortmund kämpfen sich ins Halbfinale der Champions League. (Quelle: dpa)

Robert Lewandowski (li.) und Borussia Dortmund kämpfen sich ins Halbfinale der Champions League. (Quelle: dpa)

Aus Madrid berichtet Patrick Brandenburg

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Jürgen Klopp lief Richtung Gästeblock. Dabei reckte er immer wieder die Faust in den Himmel und schlug sich danach gegen die Brust. Alle Anspannung fiel nun vom Trainer ab. 0:2 (0:0) hatte Borussia Dortmund bei Real Madrid verloren - und war doch der große Sieger des Abends. Dank des 4:1 im Hinspiel zieht der BVB als erste Mannschaft ins Finale der Champions League ein, das am 25. Mai im Londoner Wembley-Stadion stattfindet. Real reichten die späten Treffer von Karim Benzema (83.) und Sergio Ramos (88.) nicht mehr. Heute abend kann Bayern München nachziehen, die Bayern gehen mit einem 4:0-Vorsprung ins Rückspiel beim FC Barcelona.

"Das war am Ende ein bisschen eng. Vorher hatten wir riesige Chancen gehabt. Wenn wir da ein Tor machen, ist das Ding gegessen. Insgesamt haben wir zu wenig Fußball gespielt. Aber wir haben insgesamt 4:3 gewonnen und sind deshalb verdient im Finale", sagte Klopp.

Im Estadio Santiago Bernabeu wurde von der ersten Sekunde an klar, wohin die Partie laufen würde: wie erwartet zum Dortmunder Tor. Erste Minute, erste Ecke Real, insgesamt vier Eckstöße in den ersten acht Minuten. Die Gastgeber, bei denen Sami Khedira lange nur auf der Bank saß, schlugen vor 80.000 Fans ein höllisches Tempo an - und kamen fast minütlich zu Chancen. In der vierten Minute etwa parierte Roman Weidenfeller gegen den frei vor ihm auftauchenden Gonzalo Higuain, später ganz stark gegen Cristiano Ronaldo (13.). Kurz darauf hatte der BVB Glück, dass Mesut Özil eine Riesenchance neben das Tor setzte.

Götze muss früh raus

Und Dortmund? Konnte zunächst nur reagieren, den einzigen Torschuss in der Anfangsphase gab Robert Lewandowski per Direktabnahme ab (13.). Zudem musste Mario Götze mit einem Muskelfaserriss früh raus, für ihn kam Kevin Großkreutz.

Dass es nach einer Viertelstunde noch 0:0 stand, hatten die Gäste vor allem einer großen Portion Glück zu verdanken. Die Frage lautete: Wie lange kann Real das unglaubliche Tempo gehen? Die Antwort: gut 20 Minuten. Rasant - und in den Zweikämpfen teils hart am Rande und auch jenseits des Erlaubten - blieb es trotzdem, allerdings hatte Dortmund die Sache nun besser im Griff. Madrid erspielte sich kaum noch Chancen, stattdessen ergaben sich immer öfter Räume, die der BVB zunächst jedoch nicht nutzte. Zumindest hielt man aber bis zur Pause die exzellente Ausgangsposition und damit voll Kurs Richtung London.

Lewandowski an die Unterkante der Latte

Die zweite Hälfte begann wie die erste: Sofort gab es eine Ecke für Real. Eine weitere Drangphase blieb aber aus, stattdessen kam Dortmund in der 50. Minute zu einer Großchance: Lewandowski donnerte den Ball nach einem schönen Konter an die Unterkante der Latte.

Der Bundesligist rückte Minute für Minute näher heran an Wembley, auf der anderen Seite lockerte Madrid mit jeder Zeigerumdrehung die Defensive ein wenig mehr. Trainer José Mourinho brachte Kaka und Karim Bernzema für Fabio Coentrao und Higuain, um für noch mehr Druck zu sorgen. Drei Mal hatten die Königlichen in ihrer ruhmreichen Europacup-Geschichte schon drei oder mehr Tore aufgeholt, aber diesmal deutete nichts mehr auf ein neues Wunder hin. Doch da Ilkay Gündogan aus drei Metern an Torwart Diego Lopez scheiterte (62.), war die Sache noch nicht endgültig rum.

Ganz heiße Schlussphase

Und sie wurde sogar nochmal richtig heiß. Die Dortmunder sahen sich einer Schlussoffensive der Madrilenen gegenüber, die nun ausnahmslos im und um den Strafraum der Schwarz-Gelben spielten. Es war Benzema, der mit seinem Tor die Spannung zurückbrachte. Ramos trieb sie auf den Siedepunkt. Aber es reichte für den BVB.

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