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FC Bayern München demontiert Barca erneut: "Was will man mehr?"

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Bayern nimmt Barcelona erneut auseinander

02.05.2013, 14:46 Uhr | t-online.de

FC Bayern München demontiert Barca erneut: "Was will man mehr?". Jubel bei Arjen Robben und Co.: Der FC Bayern steht im Finale der Champions League. (Quelle: dpa)

Jubel bei Arjen Robben und Co.: Der FC Bayern steht im Finale der Champions League. (Quelle: dpa)

Aus Barcelona berichtet Thomas Tamberg

Im Halbfinal-Hinspiel hatte der FC Bayern München den FC Barcelona mit 4:0 zerlegt. Und im Rückspiel? Zerlegten die Bayern die Spanier im Camp Nou einfach noch einmal, diesmal mit 3:0 (0:0). Es war erneut schlicht überragend, was der Deutsche Meister ablieferte. Die Tore erzielten Arjen Robben (48. Minute), Gerard Piqué per Eigentor (72.) und Thomas Müller (76.). Insgesamt endete das Halbfinal-Duell nach 180 Minuten 7:0 für die Münchner. Damit kommt es am 25. Mai in London zum ersten deutschen Finale in der Champions-League-Geschichte zwischen dem FCB und Borussia Dortmund.

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"3:0 in Camp Nou, was will man mehr?", war Torschütze Robben verständlicherweise hochzufrieden und sagte: "Wir haben es uns verdient, ein bisschen zu genießen." Und Philipp Lahm sagte: "Wir haben die Spielertypen, um Barcelona weh zu tun. Das ist uns grandios gelungen."

Die ohne den erkälteten Abwehrchef Dante angetretenen Bayern dachten von Beginn an überhaupt nicht daran, sich nur auf Defensive zu beschränken. Sie dominierten das Geschehen mit schnellen Vorstößen in die Spitze. Robben wurde nach einem langen Solo im letzten Moment von Piqué gestoppt (12.), Bastian Schweinsteiger legte per Hacke auf Lahm ab, aber erneut klärte Piqué (19.).

Messi bleibt draußen

Barcelona, das ohne den am Oberschenkel verletzten Superstar Lionel Messi agierte, versuchte es mit seinem berühmten Kurzpassspiel, fand aber nur selten den Weg in den gegnerischen Strafraum. Auch die alternativ ausgepackten Weitschüsse brachten Torwart Manuel Neuer nicht in Bedrängnis. Am gefährlichsten wurde es bei einem Volley-Versuch von Xavi aus sechs Metern, der jedoch weit über das Tor flog (27.).

Er kenne nur eine Mannschaft, die ein 0:4 noch drehen könne, hatte Piqué im Vorfeld erklärt, und das sei der FC Barcelona. Aber auf den Rängen wie auch auf dem Rasen schien die Hoffnung, dass diese großen Worte mit Leben gefüllt werden könnten, mit jeder gespielten Minute mehr zu schwinden. "Wir haben überragenden Fußball gespielt, aber Barcelona mit oder ohne Messi ist natürlich auch ein Unterschied", sagte Bayern-Trainer Jupp Heynckes.

"Finale" hallt es aus dem Gästeblock

Auch nach dem Wechsel blieb Messi auf der Bank. Von dort musste er mit ansehen, wie die Bayern endgültig alles klar machten. Einen genialen Seitenwechsel von David Alaba nahm Robben auf, setzte sich gegen Adriano durch und versenkte den Ball zum 1:0 ins lange Eck. Nun hätte Barcelona alle bisherigen Fußball-Wunder in den Schatten stellen müssen, um noch ins Finale einzuziehen. Sechs Tore in 42 Minuten wären nötig gewesen. Daran glaubte niemand mehr, am wenigsten die mitgereisten Bayern-Fans: "Finale" hallte es laut aus dem Gästeblock.

Barcas Trainer Tito Vilanova sendete ebenfalls resignative Signale, als er nacheinander seine Eckpfeiler Xavi und Andres Iniesta vom Feld holte. So chancenlos wie in diesen beiden Aufeinandertreffen mit den Bayern dürfte Barcelona seit vielen Jahren nicht mehr gewesen sein. Auf der anderen Seite leitete Trainer Jupp Heynckes erste Maßnahmen für das Endspiel ein, indem er die Gelb vorbelasteten Schweinsteiger, Javi Martinez und Lahm frühzeitig in den Feierabend schickte.

Müller mit dem Kopf

Auf dem Feld spielte unterdessen nur noch der FC Bayern - und für die Gastgeber kam alles erdenkliche Unglück zusammen. Eine Flanke des eingewechselten Luiz Gustavo lenkte Piqué mit dem Knie ins eigene Tor. Kurz danach war Müller mit einem Kopfball erfolgreich. Mit dem Abpfiff von Schiedsrichter Damir Skomina war es dann endgültig klar: Erstmals seit 2001 wird ein deutsches Team einen europäischen Wettbewerb gewinnen.

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